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Alle Artikel kategorisiert unter »Jörn Peter Hiekel«

Ohne Fortsetzung, ohne Folgen

01.06.04 (Jörn Peter Hiekel) -

Es klingt nach San Marco in Venedig, ist aber geschrieben für eine Industrie-Kathedrale der Gegenwart: Filippo Peroccos Komposition „Riflesso sottile“ (zarte Schimmer), uraufgeführt in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Dieses riesige Haus des VW-Konzerns unweit des reizvollen Großen Gartens ist ein Gebäude von Rang, typisch für die Glasorientierung in der Architektur des letzten Jahrzehnts. In erster Linie ist dieser Bau eine hocheffektive Fertigungsstädte für besonders teure Automobile. Doch mit gewissem Geschick versucht eine als Forum für Kultur und Wirtschaft bezeichnete Gesellschaft, aus der Gläsernen Manufaktur einen attraktiven Faktor im kulturellen Leben der Stadt zu machen.

Der Rote Platz und die Hymnen der Welt

01.06.01 (Jörn Peter Hiekel) -

Beim „Moskauer Forum“, dem wohl wichtigsten Festival mit zeitgenössischer Musik in Russland, ist vieles anders als bei westlichen Musikfestivals. Das fängt bei stilistischen Prägungen der hier vorrangig vorgestellten russischen Musik an, betrifft aber auch die Interpretationen westlicher Musik – und sogar die Publikumsreaktionen hierauf.

An der Schwelle zum Reich der Toten

01.04.01 (Jörn Peter Hiekel) -

Es gibt wohl fast überall in der Welt Komponisten, die in der „Literaturoper“ nach wie vor ein Patentrezept sehen: Man nehme eine wertvolle Dichtung, würze sie durch kräftige oder subtile musikalische Zutaten – und fertig ist ein Stück Musiktheater mit Wiedererkennungswert. Im günstigsten Fall wirft die literarische Vorlage etwas von ihrem Glanz oder ihrem Perspektivenreichtum auf das Musikwerk ab. Doch leider gibt es oft mindestens einen Haken an der Sache: den Vergleich mit der Dichtung selbst – der für die Literaturopern nicht immer günstig ausfällt. Vor allem dann, wenn sie in enger, manchmal erstickender Umarmung des literarischen Werkes umstandslos „geradeaus“ erzählen.

Wiederentdeckung eines Opern-Erstlings

01.02.01 (Jörn Peter Hiekel) -

Die Stadt Prag, die sich selbst stolz die „Goldene“ nennt, mag den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht dasselbe Attribut zuerkennen. Dabei fällt dieses Jahrzehnt in die heute fast verklärten Jahre der Ersten Republik Tomas G. Masaryks, eine Phase also, in der sich die Schöne an der Moldau dank eines wirtschaftlichen Aufschwungs besonders selbstbewusst präsentierte. Doch einen echten Wandel in Kunstdingen oder eine etwa mit Paris vergleichbare Aufbruchstimmung gab es hier zunächst kaum.

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