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Alle Artikel kategorisiert unter »Marcus Stäbler«

Streichquartette zu gut - Keine Preisvergabe beim Premio Paolo Borciani

21.06.11 (Marcus Stäbler) -
„Leider gibt es dieses Mal keinen Premio Paolo Borciani.“ Als der Juryvorsitzende Günter Pichler – langjähriger Primarius des großen Alban Berg Quartetts – dieses Urteil verkünden musste, wirkte er selber etwas angefressen. Und da war er nicht der einzige: Nach ein paar Schrecksekunden entlud sich im ausverkauften Teatro Valli in Reggio Emilia ein kräftiges Buhgewitter.

Dynamik und Disziplin: Christoph von Dohnányis Beethoven-Zyklus mit dem NDR-Sinfonieorchester

13.05.10 (Marcus Stäbler) -
Zum Ende seiner sechsjährigen Amtszeit als Chef des NDR-Sinfonieorchesters hat sich Christoph von Dohnányi noch einmal eine besonders anspruchsvolle Aufgabe vorgenommen: Alle neun Beethoven-Sinfonien innerhalb einer Woche zu dirigieren – das erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und auch eiserne Kondition von allen Beteiligten.

Dem Geheimnis auf der Spur: das Dirigentenforum zu Gast in Hamburg

12.04.10 (Marcus Stäbler) -
Mittwochvormittag um kurz vor zehn. Im Probenraum des NDR Chores ist etwas mehr Betrieb als sonst: An der linken Seite sitzen vier Zuhörer; daneben steht eine Videokamera. Sie ist auf die dunkelhaarige junge Frau im schwarzen Blazer gerichtet, die den Anfang macht. „Guten Morgen! Ich würde gerne an „Jesu meine Freude“ arbeiten“, sagt Marya Benyumova. Mit sanft schwingenden Bewegungen dirigiert die 26-jährige Russin den Fugensatz „Ihr aber seid nicht fleischlich“ aus Bachs Motette einmal bis zum Ende, bevor sie ein paar Wünsche äußert: „Ich hätte es gerne leichter, so dass die Koloraturen immer halbtaktig sind. Und die Nebensilben bitte noch weicher abfedern!“

Raumerweiterung: Werke von Mark Andre bei den Hamburger Ostertönen

10.04.10 (Marcus Stäbler) -
Die fünften Hamburger „Ostertöne“ standen wieder unter dem Motto „Brahms und Moderne“ und bewegten sich noch konsequenter als in den Vorjahren abseits des Mainstreams. Das war schon im Eröffnungskonzert des Festivals in der Laeiszhalle zu spüren, bei dem Simone Young diesmal anstelle des „Deutschen Requiems“ seltener aufgeführte Werke von Brahms aufs Programm gesetzt hatte: Sein Schicksalslied, die Alt-Rhapsodie und die Motette „Warum ist das Licht gegeben“.

Geballte Ladung Energie und kreatives Potenzial

26.02.10 (Marcus Stäbler) -
Auf der Autofahrt vom Flughafen nach Reykjavik liegt der Nebel wie ein grauer Schleier über der unwirtlichen Lavalandschaft; schon um 17.30 Uhr geht die Sonne unter und taucht die Szenerie in ein düsteres Lichterspiel. Ja, der Name „Dark Music Days“ scheint ganz gut zu passen zu dem einwöchigen Neue-Musik-Festival, das während der dunklen Jahreszeit in Island stattfindet, und das Ende Januar bereits sein 30-jähriges Bestehen begehen konnte.

Vom inneren Gehalt: der erste Internationale Kammermusikwettbewerb Hamburg

02.10.09 (Marcus Stäbler) -
Nicht kleckern, sondern richtig ranklotzen, lautete das Motto für den Internationalen Kammermusikwettbewerb, der vom 19.-27. September in Hamburg stattfand: Initiator Niklas Schmidt – ehemaliger Cellist des Trio Fontenay und heute Konzertveranstalter und Professor – wollte gleich beim ersten Mal den Sprung in die Champions League schaffen. Als Preise winkten Beträge von insgesamt 80.000 Euro (gespendet von der Oscar- und Vera-Ritter-Stiftung) sowie garantierte Anschlusskonzerte;

Makellos geführt, betörend warm

01.07.03 (Marcus Stäbler) -

Gerade eben hat Ninon dem Geliebten Gino von ihrer HIV-Infektion erzählt. Sie weiß noch nicht, dass er kurz darauf dennoch um ihre Hand anhalten wird, dass sie wenig später ein ausgelassenes Hochzeitsfest feiern, und beklagt ihr Schicksal in einem bewegenden Monolog („Alles ist mir genommen.“).

Die Klänge eines belauschten Schulwegs

01.09.02 (Marcus Stäbler) -

Im vorvergangenen Schuljahr hat der Hamburger Landesmusikrat (LMR) ein ungewöhnliches Projekt mit dem Titel „Eine Reise in die Musik des 21. Jahrhunderts“ ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, den normalen Musikunterricht durch eine praktisch orientierte Zusammenarbeit von Komponisten und Jugendlichen in der Schule zu ergänzen. Auf diese Weise sollen aktiv Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden. Den Anstoß für die Entwicklung der Idee gab eine Mitgliederbefragung, die das Präsidium des LMR vor vier Jahren durchführte, um herauszufinden, welche inhaltlichen Schwerpunkte in der zukünftigen Arbeit des Gremiums eine vorrangige Rolle spielen sollen. Sie zeigte, dass neben anderen Punkten vor allem auch ein starkes Engagement für die Neue Musik gewünscht wird.

Leuchtend und üppig

01.03.01 (Marcus Stäbler) -


Kaum ein Interpret hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so nachhaltig und erfolgreich für die Verbreitung der nordischen Chormusik eingesetzt wie Eric Ericson. Dass diese Kompositionen mittlerweile zum festen Bestandteil des europäischen Repertoires gehören, zeigt unter anderem auch die vorliegende CD des Labels assai. Unter Leitung des 82-jährigen Altmeisters widmet sich hier der französische (!) Kammerchor „Accentus“ einer Auswahl von skandinavischen Werken.

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