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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Kulturaustausch blockiert: Sächsische Staatskapelle verschiebt erste Afrika-Tour

25.10.09 (Michael Ernst) -
Erst eine Beleidigung, dann ein Mord vor Gericht – und nun wird die Kunst zum Schweigen verurteilt: Es sollte ein Debüt werden – und es ist zu einem Debüt geworden, schon bevor der eigentliche Auftakt erfolgte. Erstmals in der über 460-jährigen Geschichte der Sächsischen Staatskapelle Dresden plante das auf zahlreichen Tourneen in aller Welt gefeierte Orchester ein Gastspiel auf dem afrikanischen Kontinent. Gemeinsam mit dem einstigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt waren Konzerte in Alexandria und Kairo vorgesehen. Beide sind am Samstag kurzfristig storniert worden.

Peter Konwitschny erinnert mit Luigi Nono an die Liebe in den Zeiten der Revolutionen

11.10.09 (Michael Ernst) -
Italiensehnsucht? Von wegen! Der Große Immunisator erhebt allen Taten und Untaten zum Trotz ewigen Anspruch auf Roms Palazzo Chigi und hofft noch immer darauf, dieses Ziel mit seinem Medienimperium auch weiterhin frech durchzuboxen. Italiensehnsucht? Aber ja! Von wo wäre denn sonst die Liebe zur Liebe immer wieder erhitzt und angefeuert worden, glutvoll besungen durch die Jahrhunderte des unsterblichen Belcanto?

Christian Thielemann wird Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle

09.10.09 (Michael Ernst) -
Nun also doch: Christian Thielemann wird ab der Saison 2012/13 als Chefdirigent bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden antreten. Entsprechende Gerüchte kursierten bereits seit der plötzlichen Ankündigung von Generalmusikdirektor Fabio Luisi, seinen im Sommer 2012 auslaufenden Vertrag „aus persönlichen Gründen“ nicht verlängern zu wollen.

Oper Wroclaw drängt mit Ausnahmewerken ins europäische Bewusstsein

21.09.09 (Michael Ernst) -
Das ist Tradition: Die neue Spielzeit wird an der Oper Wroclaw mit dem Werk eines polnischen Komponisten eröffnet. Diesmal fiel der Termin auf den 11. September. Da kam ein folklorehaltiger Moniuszko nicht in Frage, dem Symbolgehalt des Datums entsprach viel eher „Das verlorene Paradies“ von Krzysztof Penderecki.

Spurensuche als „Capell-Compositrice“ - Rebecca Saunders und die Sächsische Staatskapelle

08.09.09 (Michael Ernst) -
Nach Isabel Mundry und Bernhard Lang ist nun die 1967 in London geborene Komponistin Rebecca Saunders ausgewählt worden, eine Spielzeit lang als „Capell-Compositeur“ an der Sächsischen Staatskapelle zu wirken und damit nicht nur eine bis auf Heinrich Schütz zurückgehende Tradition der vor 460 Jahren gegründeten Kapelle fortzusetzen, sondern vor allem auch, um deren Repertoire aktiv mitzuprägen. Zur Saisoneröffnung erklang als Uraufführung das Stück „traces“, eine musikalische Spurensuche für Kammerorchester.

Hellerau leuchtet – aber wie klingt das? Dieter Jaenicke, Chef des Europäischen Zentrums der Künste Dresden, im Gespräch

16.07.09 (Michael Ernst) -
Die ersten 100 Tage im neuen Amt sind längst passé, seitdem gab es eine Namensänderung, diverse Bildwechsel, doch weder Aufschrei noch Skandal. Dieter Jaenicke hat Udo Zimmermann zu Jahresbeginn als Chef im Festspielhaus Hellerau abgelöst. Weht nun ein neuer Wind vor den Toren von Dresden?

Freiheit, geboren im Jazz - „Sounds No Walls - Friends & Neighbours in Jazz“ zum Geschichtsforum 1989 | 2009

04.06.09 (Michael Ernst) -
Dass sich ein Geschichtsmuseum ausgerechnet mit Jazz beschäftigt, ist eher ungewöhnlich. Entsprechend vorsichtige Zurückhaltung übte denn auch das Publikum, als das Deutsche Historische Museum Berlin Ende Mai im Schlüterhof vier Tage lang ein deutsch-polnisches Jazzfest steigen ließ. Der Anlass war kein Selbstzweck, sondern eng mit dem Geschichtsforum 1989 | 2009 verbunden, das im geschichtsträchtigen Haus vorwiegend mit Ausstellungen und Diskussionsforen den Blick auf das Geschehen von vor zwanzig Jahren lenkt.

Wiedehöpfin wurde in Dresden gefeiert - Nikolaus Lehnhoff inszenierte Henzes „L'Upupa“

04.06.09 (Michael Ernst) -
Musiktheater lebt nur auf der Bühne. Mit anderen Worten: Oper muss aufgeführt werden, hör- und sehbar sein. Das sind Binsenweisheiten, die für zeitgenössisches Schaffen nicht minder gelten. Der deutsche Komponist Hans Werner Henze hat das Glück, dass seine Werke inzwischen nahezu Allgemeingut sind. Er hat sich selbst immer mal wieder neu erfinden können, und seine Musikentwicklungen treffen nahezu kontinuierlich auf offene Ohren.

Hans Werner Henzes Salzburg-Erfolg „L'Upupa“ kommt nach Dresden

31.05.09 (Michael Ernst) -
In Dresden dürften sich Freude modernen Musiktheaters derzeit nicht beklagen: Die Sächsische Staatsoper bringt nach Manfred Trojahns „Grande Magia“, Othmar Schoecks „Penthesilea“ und Paul Hindemiths „Cardillac“ am 1. Juni das 2003 zu den Salzburger Festspielen uraufgeführte Lustspiel „L'Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ von Hans Werner Henze heraus. Der 1926 in Gütersloh geborene Komponist, der seit mehr als einem halben Jahrhundert in der Nähe von Rom zu Hause ist, sprach vor seinem neuerlichen Dresden-Besuch mit Michael Ernst über Reminiszenzen an diese Stadt und über sein Schaffen.

„Sounds No Walls“ – Jazz zum Geschichtsforum 1989/2009 in Berlin

28.05.09 (Michael Ernst) -
Vom 28. bis zum 31. Mai steigt im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums Berlin ein deutsch-polnisches Jazzfest. Improvisierte Musik vor einem politischen Hintergrund – der Kurator und Jazzexperte Bert Noglik informiert in folgendem Gespräch mit Michael Ernst über den Anlass und dessen künstlerische Umsetzung.
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