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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Short People? – Giganten! Thomas Quasthoff ist wieder auf Reisen

19.02.10 (Michael Ernst) -
Ausgerechnet Dresden: Dort präsentierte Thomas Quasthoff Anfang Januar die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler in der Semperoper und ging anschließend mit der Sächsischen Staatskapelle unter Zubin Mehta auf Konzertreise nach Gran Canaria und Teneriffa. Mitte Februar war der Sänger schon wieder in Dresden. Diesmal mit Kompositionen aus der Spaßecke, ein musikalischer Ausflug gen Blues, Jazz, Pop, Soul. Anschließend startete er eine Konzertreise.

Chopin auf der Opernbühne: Wroclaw feiert den polnischen Nationalhelden

12.02.10 (Michael Ernst) -
Lieben Sie Frédéric Chopin? Kennen Sie Giacomo Orefice? Wer jetzt zweifach bejaht, hat a) guten Geschmack und darf sich b) einer musikalischen Ausnahmebildung rühmen. Das virtuos-pianistische und vor allem stets überbordend emotionsgeladene Werk des 1810 in Zelazowa Wola unweit von Warschau geborenen Komponisten und Interpreten Frédéric Chopin ist hinlänglich bekannt und wird in diesem Jahr anlässlich des 200. Geburtstages weltweit besonders gepflegt.

Trauer- und Feststimmung - Christian Thielemann gab sein erstes Pressegespräch in Dresden

11.02.10 (Michael Ernst) -
Auffallende verbale Parallelen: Als der Dirigent Fritz Busch nach über zehn Jahren als Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatskapelle am 7. März 1933 aus dem Amt gedrängt wurde, vermerkte er in seinem Arbeitsbuch knapp „!!! aus.“ Doppelt unterstrichen das Ganze. Am 4. Februar 2010 berichteten die Dresdner Neuesten Nachrichten unter der fettgedruckten Überschrift „Aus“ vom vorzeitigen Weggang des jetzigen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, dessen Vertragszeit eigentlich im Sommer 2012 enden würde. Theaterdonnernd hatte er fristlos gekündigt.

Schwarze Noten und ein heller Kopf: das Alfred-Brendel-Projekt in Dresden

08.02.10 (Michael Ernst) -
Während die Sächsische Staatskapelle Anfang Februar im Norden Europas auf einer Gastspielreise unterwegs ist – und dort von ihrem Chef Fabio Luisi, der diese Tour aus Krankheitsgründen absagen und in die Hände von Neeme Järvi geben musste, überraschend ausgerichtet bekommt, dass er nicht länger ihr Chef sein will –, ging im heimischen Dresden ein Projekt der Kapelle über gleich drei verschiedene Bühnen, das höchste Aufmerksamkeit verdient und auch erfahren hat: Nach dem 2008 in Dresden und Zgorzelec veranstalteten „Chung-Messiaen-Projekt“ stand diesmal eine lebende Einzelperson im Rampenlicht.

Alles Außenseiter: „Woyzeck“ von Wilson und Waits am Hamburger Thalia Theater

25.01.10 (Michael Ernst) -
Johann Christian Woyzeck ist nur 44 Jahre alt geworden. Der einstige Soldat und Perückenmacher wurde 1824 auf dem Leipziger Marktplatz enthauptet, nachdem er drei Jahre zuvor seine Geliebte, eine alleinerziehende Witwe, aus Eifersucht erstochen hatte. Georg Büchner las etwa zehn Jahre nach dieser spektakulären Hinrichtung, der letzten öffentlichen in der Stadt Leipzig, medizinische Gutachten über die Schuldfähigkeit Woyzecks und schrieb auf dieser Grundlage sein bekanntes Drama, das unvollendet geblieben ist.

Nicht ohne meinen Löwen - Sächsische Staatsoper wagt sich recht spät an eine Händel-Ehrung

16.12.09 (Michael Ernst) -
Wir befinden uns im Jahr 250 nach Händels Tod. Ganz Deutschland ist von der Händel-Ehrung belebt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von traditionsverliebten Deutschen bevölkertes Städtchen im sächsischen Elbtal hätte es beinahe verpasst. Nun hat die Sächsische Staatsoper Dresden kurz vor Jahresschluss noch rasch eine Ehrung nachgeholt. Sie gilt neben Julius Cäsar, dem römischen Imperator, Helden und Herrscher, natürlich vor allem Georg Friedrich Händel, der dem Diktator mit seiner Oper „Giulio Caesare in Egitto“ 1723 ein musikalisches Denkmal gesetzt hat.

Christian Thielemann unterzeichnet Vertrag als künftiger Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

16.12.09 (Michael Ernst) -
Der Dirigent Christian Thielemann hat am Mittwoch (16. Dezember) in der Semperoper seinen Vertrag als künftiger Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden unterzeichnet. Im Beisein der parteilosen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, erfolgte dies hinter verschlossenen Türen, um die noch bis Sommer 2012 laufende Amtszeit von Generalmusikdirektor Fabio Luisi nicht zu beschaden. Der Italiener wechselt dann ans Opernhaus Zürich, wo er gemeinsam mit dem neuen Intendanten Andreas Homoki antreten wird.

Europäische Erstaufführung des Gershwin-Musicals „Pardon My English“

30.11.09 (Michael Ernst) -
Amerikanische Musicals in Europa, das sind entweder probate Klassiker des Genres oder Risiken, die erst noch entdeckt und ausprobiert werden müssen. An der Staatsoperette Dresden ist jetzt ein Stück herausgekommen, das beides zugleich ist und somit eine Menge an Widersprüchen in sich vereint. „Pardon My English“ hat aber noch mehr zu bieten: Es spielt sogar in Dresden! Viel Witz und sogar Aberwitz ist um die Entstehungs- und Aufführungsgeschichte dieses nun erstmals in Europa gezeigten Musicals verwoben.

Berauschend neue TonLagen in Hellerau

16.11.09 (Michael Ernst) -
„TonLagen – Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik“, so heißen sie jetzt, die einstigen Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. Soeben ging deren erster Jahrgang unter dem neuen Künstlerischen Leiter über die Bühne(n) und ziemlich publikumswirksam zu Ende. 1986 unter nicht nur gesellschaftspolitisch völlig anderen Vorzeichen vom Dresdner Komponisten Udo Zimmermann ins Leben gerufen, avancierte das Festival inzwischen zum kleinen, aber feinen Treffpunkt gepflegter Moderne im nunmehr 100-jährigen Festspielhaus von Hellerau.

Kulturaustausch blockiert: Sächsische Staatskapelle verschiebt erste Afrika-Tour

25.10.09 (Michael Ernst) -
Erst eine Beleidigung, dann ein Mord vor Gericht – und nun wird die Kunst zum Schweigen verurteilt: Es sollte ein Debüt werden – und es ist zu einem Debüt geworden, schon bevor der eigentliche Auftakt erfolgte. Erstmals in der über 460-jährigen Geschichte der Sächsischen Staatskapelle Dresden plante das auf zahlreichen Tourneen in aller Welt gefeierte Orchester ein Gastspiel auf dem afrikanischen Kontinent. Gemeinsam mit dem einstigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt waren Konzerte in Alexandria und Kairo vorgesehen. Beide sind am Samstag kurzfristig storniert worden.
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