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Alle Artikel kategorisiert unter »Robert Göstl«

Spielerisch im besten Sinne

24.05.16 (Robert Göstl) -
15 Stücke für Kinder mit Klavierbegleitung, die man beim Durchsehen oder Hören nicht ohne weiteres dem für seinen Tintinnabuli-Stil bekannten Esten Arvo Pärt zuordenen würde, sind in diesem wertvollen Band enthalten. Komponiert 1956 bis 1970, jeweils aus spontanen Situationen mit verschiedenen Kindergruppen vom Kindergarten bis zum Radio-Kinderensemble haben sie trotz unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades eines gemeinsam: Es ist im besten Sinne spielerische, sehr unmittelbar ansprechende Musik. Auf der beiliegenden CD sind die Stücke in estnischer Originalsprache zu hören, die Notenausgabe enthält jedoch je eine deutsche und eine englische Version – vor allem erstere sprachlich erstaunlich gut der Musik verbunden.

Quantitativ und qualitativ ein Erfolgsmodell

03.05.16 (Robert Göstl) -
Es läuft der zehnte Jahrgang und nach einer solchen Zeit lässt eine Zwischenbilanz durchaus belastbare Rückschlüsse zu. In der mittlerweile fast nicht mehr zu über- und sicher nicht zu durchblickenden Landschaft der Projekte, die in Deutschland das jahrzehntelang vernachlässigte Singen mit Kindern wiederbeleben sollen, ist die Düsseldorfer SingPause eines mit hochinteressanten Grundsätzen.

Neue Räume für Chormusik

01.03.16 (Robert Göstl) -
Wenn Tenso, das europäische Netzwerk für Profichöre, zum jährlichen „Professionals Meeting“ lädt, steht jeweils ein inhaltliches Thema im Mittelpunkt. Mit Regularien oder Organisatorischem werden die aus ganz Europa anreisenden Chormanager, Profisänger, Dirigenten und Komponisten nicht belastet. „Choirs in Space“ war das Treffen Anfang Februar in Marseille betitelt und in der Tat haben sich höchst anregende und inspirierende Räume eröffnet.

Der Knaben Götterdämmerung

05.10.14 (Robert Göstl) -
„Aus Tölz vertrieben“ titelte die SZ vor wenigen Tagen und verkündete, dass Gerhard Schmidt-Gaden seinen eigenen Nachfolger Ralf Ludewig als Leiter des Tölzer Knabenchores entlassen hat. Neben den völlig richtigen Anmerkungen zum allzu Menschlichen in Institutionen, die auf Personen bezogen groß geworden sind, schlägt Autor Michael Stallknecht in einem Nebensatz den Bogen zu einem Thema, das größer ist als eine der vielen Fehden, die zur Musikerszene gehören wie das Amen zur Kirche und die immerhin dafür sorgen, dass „man“ im Gespräch bleibt.

Kunstfreiheit bedeutet nicht die Abwesenheit von Zwecken

29.08.14 (Robert Göstl) -
neue musikzeitung: Herr Dr. Ermert, nachdem Sie aus dem Amt des Direktors der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sind, haben Sie sich sehr bald danach in das Ehrenamt des Vorsitzenden des Arbeitskreises Musik in der Jugend (AMJ) wählen lassen. Wie kam’s, was hat sie dazu bewogen?

Gebrauchsmusik im tieferen Sinne

06.07.14 (Robert Göstl) -
Wie im Interview der Juni-nmz mit ACV-Vizepräsident Reiner Schuhenn sehr deutlich wurde (Seite 30), ist die Einführung des Neuen Gotteslobes in der deutschsprachigen katholischen Kirche ein kirchenmusikalisch einschneidendes Ereignis ersten Ranges. Dementsprechend verdienen die Begleitpublikationen für Chöre zu diesem Gebet- und Gesangbuch besondere Aufmerksamkeit auch außerhalb des kirchlichen Dunstkreises, gehen von ihnen doch wertvolle Impulse für die nicht zuletzt in kirchlichen Chorgruppen beheimatete Chorkultur des Alltags aus.

„Wettbewerbstourismus ist mir suspekt“

06.07.14 (Jürgen Budday) -
Seit vielen Jahren steht Jürgen Budday dem Beirat Chor des Deutschen Musik- rates vor und ist damit hauptverantwortlich für Planung und Durchführung des Deutschen Chorwettbewerbs. Wenige Tage vor der 9. Auflage dieses Großereignisses in Weimar (siehe unser Bericht auf Seite 4) wurde bekannt, dass er künftig auch die künstlerische Leitung des renommierten Internationalen Kammerchorwettbewerbs in Marktoberdorf übernehmen wird. Robert Göstl befragte den Chorleiter zu diesen beiden Themen.

Das Buch der Bücher für die Kirchenmusik

04.06.14 (Robert Göstl) -
Mit unterschiedlichen regionalen Erscheinungsterminen ist seit Advent 2013 die neue Ausgabe des katholischen Gebet- und Gesangbuchs „Gotteslob“ in den Gemeinden eingeführt worden. Für die nmz befragte Robert Göstl den Vizepräsidenten des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für Deutschland (ACV), Reiner Schuhenn, zur Bedeutung dieser Neuerscheinung für die Kirchenmusik- und Chorszene.

Mit entwaffnender Offenheit auf Sendung

06.05.14 (Robert Göstl) -
Dass Chormusik in sämtlichen Medien im Verhältnis zu ihrer gesellschaftlichen Relevanz absolut und sträflich unterrepräsentiert ist, dürfte sattsam bekannt und ebenso hinreichend wie wirkungslos besprochen sein. In den wenigen Sendern, die dem Genre überhaupt Raum und Zeit geben, verstecken sich die Sendungen oder Beiträge oft so geschickt, dass sie nur von Insidern wahrgenommen werden. Bis auf wenige Ausnahmen wie Deutschlandradio Kultur gibt es kaum Sender, die neben der Ausstrahlung von Chormusikaufnahmen auch Hintergründe und Themen bündeln und redaktionell behandeln.

Offene Wünsche

04.02.14 (Robert Göstl) -
Im vergangenen Jahr sind auf der Chorszeneseite der nmz einige Porträts von Landesjugendchören (LJC) aus dem ganzen Bundesgebiet erschienen. Die Beiträge aus dem Saarland, aus Sachsen und aus Niedersachsen haben bereits gezeigt, dass es zwar durchaus unterschiedliche Strukturen und Arbeitsschwerpunkte gibt, dass sich aber andererseits die Wünsche doch sehr ähneln. Nach diesen drei Chören klafft eine Lücke in der Serie, die so nicht gewollt war und welche die Redaktion auch einigermaßen verblüfft hat. Denn auf die Anfrage früh im Jahr und die später erfolgte Nachfrage kamen nur mehr ein komplett ausgefüllter Fragebogen aus Brandenburg und zwei Rückmeldungen aus Baden-Württemberg und NRW zurück. Wie sämtliche schriftlichen Antworten und auch Gespräche zeigen, hat dies nicht Interesselosigkeit als Grund, sondern führt uns zu einem Kernproblem, das wir hier mit einigen anderen Aspekten zusammenfassend und abschließend darstellen wollen.
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