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Alle Artikel kategorisiert unter »Susanne Geißler«

Mit Glanz und Gloria: die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2011 starten am 12. Juni

02.06.11 (Susanne Geißler) -
Wie schön, wenn ein Sponsor nicht nur ein gut gefülltes und weit geöffnetes Portemonnaie mitbringt, sondern darüber hinaus eine außergewöhnliche Kuriosität ausleiht: Das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth ließ es sich nicht nehmen, die Präsentation der diesjährigen Musikfestspiele Potsdam Sanssouci durch einen riesigen runden Holztisch zu bereichern.

Wege zu Mozart

01.04.06 (Susanne Geißler) -

Die Sommerresidenz der preußischen Könige reiht sich in den Reigen innovativer musikalischer Zentren durch-aus selbstbewusst ein, wirkten hier doch Musiker wie Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Joachim Quantz, die mit ihren Werken wie mit ihren Instrumentalschulen für Tasteninstrument schulebildend wirkten und damit mit Leopold Mozarts Violinschule korrespondierten. Auch die nächste Musikergeneration mit den Brüdern Duport, J.F. Reichardt und der Musikerfamilie Benda, aber auch Komponisten wie Ditters von Dittersdorf und Luigi Boccherini, die mit Potsdam eng in Verbindung standen, gehörten zur damaligen Avantgarde.

Zukunftsweisende Studie

01.10.05 (Susanne Geißler) -

Der Deutsche Kulturrat veröffentlichte vor wenigen Wochen die Studie ,,Kulturelle Bildung in der Bildungsreformdiskussion – Konzeption kulturelle Bildung“. Die Erarbeitung der Studie wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

China-Schwerpunkt und ein neues Campus-Projekt bei young.euro.classic 2005

01.09.05 (Susanne Geißler) -

Immer dann, wenn in Berlin die großen Bühnen und Konzerthäuser durch ihre Sommerpause den August in einen kulturell eher lauen Monat verwandeln, weiß das young.euro.classic-Festival die Gunst der Stunde zu nutzen und bietet den Daheimgebliebenen und den Zugereisten einen beachtlichen europäischen Musiksommer, der begeistert aufgenommen wird. Aus dem Überraschungserfolg des jungen und ungewöhnlichen Festivals im Sommer 2000 ist folgerichtig ein wichtiger Bestandteil des sommerlichen Kulturprogramms Berlins geworden. Zum sechsten Mal rollte man vom 5. bis 22. August den glamourösen hellblauen Europa-Teppich mit den vielen gelben Klebesternen über der hohen Freitreppe des Konzerthauses auf Berlins schönstem Platz, dem Gendarmenmarkt, aus und machte so schon optisch normale Konzertbesucher zu special-guests eines Galafestivals.
Karl Friedrich Schinkels klassizistischer Bau wurde zu Beginn der achtziger Jahre aufwendig restauriert und ist seither Berlins prächtigster, wenn auch nicht unbedingt akustisch bester Konzertsaal. 38 Büsten bedeutender Komponisten schmücken seine Wände. Weißer Schleiflack, roter Samt, Kristallleuchter, Marmor und Blattgold geben den festlichen Rahmen.

Von West nach Ost, von Amerika über Europa bis Asien

01.09.05 (Susanne Geißler) -

Gut versteckt inmitten der Schorfheide, dem riesigen Biosphärenreservat 50 km nordöstlich Berlins, liegt der ehemalige sowjetische Militärflughafen Groß Dölln. Hier streikt das Navigationssystem. Ohne die Ausschilderung der Festival-Macher würde man sich beim Zick-Zack-Kurs über die Militärpiste mit Sicherheit verirren. Nach einer endlos erscheinenden Fahrt quer durch den märkischen Kiefernwald eröffnet sich ein überwältigendes Szenario: eine 90 Meter breite und knapp vier Kilometer lange von Hangars gesäumte Flugzeug-Landebahn.

Gemeinsames Musizieren der jungen Generation

01.06.05 (Susanne Geißler) -

Seit nunmehr sechs Jahren sorgt das außerordentliche Orchesterfestival young. euro. classic für den musikalischen Austausch junger Menschen aus verschiedenen Erdteilen und unterschiedlichen Kulturen. Bildete im Vorjahr die Erweiterung der Europäischen Union den Mittelpunkt des Musiksommers, so steht es in diesem Jahr ganz im Zeichen des 60. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges, den zu feiern wohl nichts geeigneter erscheint, als das gemeinsame Musizieren der jungen Generation.

Auslaufmodell Rundfunkklangkörper

01.02.05 (Susanne Geißler) -

Am 19. Januar 2005 lud der Deutsche Musikrat in Zusammenarbeit mit dem WDR Pressevertreter zu einer Podiumsdiskussion ein. Teilnehmer waren Monika Griefahn, Vorsitzende des Bundestagssausschusses für Kultur und Medien, Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, Thomas Schmidt-Ott, Chefmanager des Symphonieorchesters und Chores des Bayerischen Rundfunks und Claus Strulick, Stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. Zugeschaltet via Bildschirm war Fritz Pleitgen, Intendant des Westdeutschen Rundfunks. Es moderierte Albrecht Dümling, Musikwissenschaftler und -kritiker.

Bester Ort für Elan, Engagement und Experimente

01.09.04 (Susanne Geißler) -

Neben der Musik goutieren die Besucher sommerlicher Musikfestspiele außergewöhnliche Spielstätten. Brandenburg wird außerhalb der lokalen Berichterstattung leider und zu Unrecht immer noch als recht provinzielles Kulturland wahrgenommen. Dabei hat sich hier mit den Jahren ein abwechslungsreicher Festspielsommer von bemerkenswerter Qualität etabliert.
Ausgezeichnete Konzerte an ungewöhnlichen Orten locken jährlich immer mehr Besucher in die Schlösser, Klöster, Scheunen und Industriedenkmäler der Mark. Kein Ort, wo es sich nicht musizieren ließe.

Geburtshelfer zeitgenössischen Musiktheaters

01.03.04 (Susanne Geißler) -

Seit der Gründung durch den Berliner Komponisten Professor Siegfried Matthus im Jahr 1990 leistet die Kammeroper Schloss Rheinsberg einen wichtigen Beitrag für das Genre Oper. Über 350 internationale junge Sänger und Sängerinnen konnten in 34 bisherigen Opernproduktionen unter fachkundiger Anleitung Partien erarbeiten und im Ensemble auf der Bühne vor großem Publikum – jeden Sommer zählt man etwa 20.000 Besucher – präsentieren.

Stimmen der Veränderung

01.10.02 (Susanne Geißler) -

Unter dem Motto “Musikalische Entdeckungsreise Moskau” eröffnet das Usedomer Musikfestival mit einem Gedenkkonzert für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft am 28. September seine neue Saison. Mstislav Rostropovich wird mit über 250 Mitwirkenden, darunter dem NDR-Sinfonieorchester, der Radio-Philharmonie Hannover, den BBC Singers und dem Knabenchor der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kathedrale von Coventry das „War Requiem” von Benjamin Briten in Peenemünde aufführen.

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