Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Ulrich Wüster«

Wirkungszentrum Weikersheim

29.10.19 (Ulrich Wüster) -
Am 14. September wurde das neue Konzert- und Veranstaltungshaus mit einem Galakonzert des Bundesjugend­orchesters eröffnet. Ulrich Wüster skizzierte in seiner Ansprache die Bedeutung des Hauses für die JMD und auch ihren Anteil an dieser Erfolgsgeschichte.

Im Wettbewerb um die musikalische Bildung

30.04.18 (Lydia Grün) -
Aktuell zum Deutschen Stiftungstag im Mai in Nürnberg legt die nmz eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Stiftungen und kulturelle Bildung vor. Neben einem Überblick über Stiftungen, die im Bereich der musikalischen Bildung tätig sind und einem Leitartikel „Edel und gut sind Stifter, aber sind ihre Stiftungen auch hilfreich?“ zum Thema „Wettbewerbssituation zwischen Kulturstiftungen und zivilgesellschaftlichen Strukturen“ von Olaf Zimmermann auf Seite 1 fragten wir Protagonisten musikalischer Bildung um Statements an.

Welcome to my World

27.09.15 (Ulrich Wüster) -
„Sing’ nicht für Dich, Du musst es mir erzählen“, fordert Mental- und Auftrittscoach Annette Berg die junge französische Sängerin Sandrine Droin heraus, die dem emotionalen Gehalt von Puccinis Turandot-Arie „Signore, ascolta“ auf der Spur ist. Fausto Nardi, Dirigent aus Florenz, sekundiert, um die Rhetorik natürlich aus der Partitur heraus zu entwickeln: „Die Phrase hier darfst Du auf keinen Fall unterbrechen, und keine Betonung am Ende! Wie soll es sonst jemals traurig klingen?“ Und dann singt sie es, so wahr und schön, dass der jungen Sängerin selbst die Tränen kommen. „Diese Grenze musst Du ausloten“, weiß Annette Berg. Denn an dieser „cutting edge“ ereignet sich der subjektiv wahre Ausdruck. „Welcome to my World“ ist die Mission des Sängers, „aber bitte nicht privat werden“.

Blick zurück auf die Zukunftsthemen

02.09.11 (Claus Harten) -
Die diesjährige Premiere der „Jungen Oper Schloss Weikersheim“ (lesen Sie dazu unseren Bericht auf Seite 39) stand unter einem besonderen Vorzeichen, denn die Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) feiert heuer ihren 60. Geburtstag. Gleiches gilt für die neue musikzeitung, die als deren publizistisches Sprachrohr 1951 unter dem Namen „Musikalische Jugend“ gegründet wurde. Neben zahlreichen Freunden, Mitstreitern und ehemaligen Aktiven waren anlässlich der Opernaufführung auch drei frühere Generalsekretäre der JMD nach Weikersheim gekommen: Eckart Rohlfs (1959–74), Hans Timm (1974–78) und Claus Harten (1981–91). Mit ihnen und dem jetzigen Generalsekretär Ulrich Wüster führte nmz-Chefredakteur Juan Martin Koch ein ausführliches Gespräch.

Personalia 2011/04

31.03.11 (nmz) -
Zum Tode des Dirigenten Yakov Kreizberg – Posaunist Lars Karlin beim Deutschen Musikwettbewerb erfolgreich – West-Eastern-Institut – Hans Werner Henze – Eine Beilage in der ZEIT und in der neuen musikzeitung – Moritz Eggert live bei taktlos

Die Trefferquote bei Neuer Musik erhöhen

01.03.08 (Ulrich Wüster) -

Die Zeitgenössische Musik hat’s schwer! Das ist allemal daran abzulesen, dass sie ihre Gattungsbezeichnung wie ein Stigma vor sich her trägt, dass sie offenbar besonderer Schutzräume, spezialisierter Ensembles und eines speziellen Publikums bedarf und dass sie eine besondere Förderung erfährt. Und wenn neben den etablierten Foren von Donaueschingen oder Darmstadt neue Neue-Musik-Festivals wie Eclat oder Chiffren auf den Plan treten, wenn die Bundeskulturstiftung ein millionenschweres „netzwerk neue musik“ auf den Weg bringt, da scheint es dieser ja endlich besser zu gehen. Soviel Neue Musik war nie!?

Liegt die Zukunft der Klassik in Venezuela?

01.10.07 (Ulrich Wüster) -

Vom 21. bis 28. August war das Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela wieder auf Einladung der JMD in Deutschland. Bis 6. September schloss sich die erste Tournee des Venezuelan Brass Ensembles unter Leitung von Thomas Clamor an. Nachdem die JMD das venezolanische Jugendorchestersystem vor über 10 Jahren „entdeckt“ hatte, führten bald Tourneen des nationalen Kinder- und Jugendorchesters in den Jahren 2000 und 2002 zu einer Wahrnehmung dessen, was in Venezuela seit 1975 an landesweiter systematischer Musikerziehung geleistet wird. Bis heute erreicht das „Sistema“ über eine Viertelmillion Kinder und Jugendliche. Das bedeutet eine Basis, auf der auch eine Spitze wachsen kann. Claudio Abbado wurde aufmerksam, die Berliner Philharmoniker wurden Paten. Aufsehen erregte der Kontrabassist Edicson Ruiz, der sich als bislang jüngstes Mitglied der Berliner eine Lebensstellung erspielte. Sir Simon Rattle ließ sich bei seinem Erstbesuch in Caracas zu der Äußerung hinreißen, er habe „in Venezuela die Zukunft der Klassischen Musik gesehen“.

Im Kreis dreht sich’s um Musik

01.09.05 (Ulrich Wüster) -

Sie trafen sich in größeren Abständen seit gut einem Jahr. Sie musizierten gemeinsam und sie dachten über ihr Orchester nach. Sie überlegten, wie sie sich für ihr Jugendorchester über das Mitspielen hinaus einsetzen könnten: Sechs Jugendorchester unterschiedlichster Art nahmen an einem regionalen Projekt teil, das die Jeunesses Musicales in ihrer unmittelbaren Weikersheimer Nachbarschaft ausgeschrieben hatte. Mit zwei groß dimensionierten Orchesterkonzertfesten erlebten die Beteiligten sich jetzt auf dem Höhepunkt ihrer gemeinsamen Arbeit.

Chance für junge Kreativität

01.06.03 (Ulrich Wüster) -

„Carmen“ – die „spanische“ Oper par excellence im Renaissance-Schlosshof zu Weikersheim. Was kann an einem viel gespielten Werk neu faszinieren, und zwar im Sinne der Jeunesses Musicales? Um es gleich zu sagen: immer und immer wieder die kreative Kraft junger Talente. Carolyn Sittig ist so ein Glücksfall. Sie studierte Musiktheaterregie in Hamburg bei Götz Friedrich, inszenierte nach Assistenzen bei Harry Kupfer, John Dew und Jean-Pierre Ponnelle unter anderem Salieris „Prima la Musica“ in Dresden, den „Freischütz“ bei den Schlossfestspielen Zwingenberg und Rossinis „Barbier von Sevilla“ in Bremen. Sie ist Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Weikersheim ist Herausforderung und Chance zugleich, frei von den Zwängen eines Hauses mit begeisterten, kongenialen jungen Kolleginnen und Kollegen einen großen Opernstoff neu zu beleuchten.

Neue Wege ins 21. Jahrhundert

01.09.02 (Ulrich Wüster) -

Einen besseren Einstieg konnte ich mir nicht wünschen: Im Zuge des 1994 startenden Projekts „Neue Wege“ tat sich mir sofort die innovative Seite der bundesdeutschen Musikschullandschaft auf, entstanden Kontakte zu engagierten Schulleitern und Pädagogen vor Ort, die in vielen Fällen zu beständigen Freundschaften wurden. Überall war das Interesse des VdM hoch willkommen.

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: