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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikfilm«

Für immer ein gebrochenes Herz

23.03.20 (Juan Martin Koch) -
Der Film zum Dirigentinnenboom. Könnte man zumindest meinen, wenn man liest, wessen Biografie die Vorlage für „Die Dirigentin“ geliefert hat: Antonia Brico, jene 1902 in Rotterdam geborene Musikerin, die ab ihrem sechsten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den USA aufwuchs und 1930 bei den Berliner Philharmonikern debütierte. Die niederländische Filmemacherin Maria Peters hat nun die erste Phase von Bricos außergewöhnlicher Karriere zum Ausgangspunkt eines allzu opulent-geschmeidigen Biopics gemacht (Kinostart 20. April).

Pianomania oder: Vom Triller zum Thriller

26.06.19 (Wolfgang Molkow) -
„Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau’n“ – in dem Revuefilm „Immer nur Du“ von 1941 gibt sich Johannes Heesters, flankiert von einer Pianistenriege, auf übergroßer Klaviatur steppend in Frack und Zylinder mit Danilo-Schmelz als „Piano doch Forte-Erwecker geheimster Gefühle“. Da der Klavierklang im Film der 40er-, 50er- und 60er-Jahre „erregend wie Sekt“ prickelt, gilt er, ob frivol oder pathetisch, satirisch oder sakral, als Männerdomäne.

Und plötzlich war der ewige Walzertraum aus

16.02.18 (Viktor Rotthaler) -
In diesen Tagen ist „das Völkische“ wieder in den öffentlichen Diskurs zurück­gekehrt. Ein Teil des Bürgertums hat eine Partei in den Bundestag gewählt, die damit vielleicht nicht nur kokettiert. 2018 spricht man plötzlich nicht nur von der „deutschen Leitkultur“ (was immer das ist), sondern auch vom „Bio-Deutschen“. Ende des vergangenen Jahres jährte sich der 100. Geburtstag der deutschen „Traumfabrik“ Ufa. Ein zentraler – durchaus wieder aktueller – Punkt der Ufa-Geschichte ging dabei in der Berichterstattung fast unter: die „Entjudung“ des Filmkonzerns im März 1933.

Ein Kammerspiel über Spiel und Sein

09.08.16 (Yvonne Petitpierre) -
Die Musiker des französischen Streichquartetts Quatuor Ébène sind Meister ihres Fachs und genießen weltweite Anerkennung. Doch das Quartett verbindet mehr, als nur Musik. Sie sind Freunde und unzertrennliche Weggefährten. Der Dokumentarfilm „4“ blickt hinter die Kulissen der gemeinsamen Arbeit vor und nach den Konzerten.
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