Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Glossen & Kommentare«

Abschaltmusik

01.05.19 (Martin Hufner) -
„Der Musikgeschmack unserer Zielgruppen ist so ausdifferenziert beziehungsweise unterschiedlich, dass das Repertoire eine breite Grundlage bilden muss, die im Tagesprogramm keine Abschaltfaktoren enthalten darf. Abschaltfaktoren sind etwa Schlager, Balkan-Pop, Klassik.“ So steht es nach Kenntnis des Online-Musikmagazins VAN in dem „Handbuch Stilistik“ des Deutschlandfunks. Großartig. Ist das jetzt die Trendwende Klassik, von der so viel gesprochen wird? Oder nur ein aus der hohlen Hand gezauberter Einwand. Wahrscheinlich sehen es die Kolleginnen vom KlassikRadio geradewegs umgekehrt. Schätzungsweise gelten dort die Wortbeiträge als Abschaltfaktoren. Die Frage bleibt, wohin soll sich Radiokultur entwickeln?

Kurz-Schluss – Wie ich einmal versuchte, die ungute politische Stimmung in unserem Vaterland in ein fröhlich-effektives Regieren zu wandeln

26.04.19 (Theo Geißler) -
Starke Politikverdrossenheit in unserem zehntelsatten Lande: Wen wundert’s. Ein paar Superkapitalisten scheffeln Milliarden, dem Rest bleibt im Wesentlichen Hartz IV plus Aufstocken. Vom Flaschensammeln und Mülltonnen-Checken vieler Rentner ganz zu schweigen. Derweil erhöhen unsere gewählten Volksvertreter recht versteckt ihre seltsamerweise so benannten Diäten. Zerstreiten sich munter in die gesetzgeberische Ineffektivität. (Vorab aus Politik & Kultur 2019/05).

Tiefes Komponieren

25.04.19 (Moritz Eggert) -
Jede Komponistin, jeder Komponist weiß, dass manchmal Tage dahingehen können, in denen man rumwerkelt und Dinge ausprobiert, ohne dass etwas Konkretes dabei herauskommt. Es gibt angefangene Stücke, die ewig Fragment bleiben, man probiert Kompositionstechniken aus, aber vor allem lauscht man in sich hinein, um die Musik zu finden, die in einem steckt. Das braucht Zeit und Hingabe. Und vor allem darf man von diesen fürs kreative Arbeiten essentiellen „Schaffenskrisen” nicht abgelenkt werden, man muss sie erleben und sich selber dabei kennenlernen.

Akademisch!

25.04.19 (Gordon Kampe) -
Ich habe keine Statistik angelegt und bestimmt spielt mir durch Eitelkeit erzeugte selektive Wahrnehmung einen Streich. Aber, wenn das Wort „akademisch“ der Berufsbezeichnung „Komponist/-in“ vorangestellt wird, ist das nicht immer nett gemeint – oder? Mir hat’s entweder noch niemand vorgeworfen oder ich hab’s verdrängt. Aber es ist dennoch wahr: Ich bin ein akademischer Komponist. Mit Begeisterung!

Theos Entengrütze

12.04.19 (Theo Geißler) -
Linz: Dank einer schlichten App können unglaublich viele Rohstoffe gespart werden, ganz abgesehen von Elektrizität, die durch passives Musikhören verschleudert wird. Mit Pad oder Phone und sparsamen Leuchtdioden als Projektoren werden zu live gespiel­ten Klängen Bilder in Fassadengröße generiert, die sich auf Wände aller Art beamen lassen. (siehe unser Foto).

Apropos: Käse und Musik und Musik und Käse – Musikforschung aktuell

09.04.19 (Martin Hufner) -
Musikalische Forschung beschreitet manchmal kuriose Wege. Das wissen wir nicht nur aus der Dissonanz|Konsonanzforschung, deren Ergebnisse seit 500 Jahren Musikgeschichte nur Kopfzerbrechen hervorgerufen haben und im dialektischen Dickicht von das Eine geht nicht ohne das Andere ein unlösbares Problem für die Sinneswahrnehmung des europäischen Menschen darstellt. Es sei denn man komponiert wie Ludovico E. (Name der Musikwelt und der Redaktion bekannt). Hier stinkt doch was nicht. Alles über Musik und Käse.

Die Musikmesse in Frankfurt und ein Weltrekord von und mit Lang Lang

05.04.19 (Martin Hufner) -
Ein Blick in die aktuelle Musikwelt, wie man sie gerne hat, gerne gehabt hätte oder zu haben gewollt gewünscht sich denken möchte. Oder so. Hauptdarsteller: Lang Lang und eine Musikmesse in Frankfurt, 88 Tasten für China und eine Vision.

Kunst als krimineller Akt? Wenn Staatsorgane durchdrehen

04.04.19 (Martin Hufner) -
In den Fokus der Staatsanwaltschaft Gera ist das Künstlerinnenkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) geraten. Das machte eine Anfrage im Thüringer Landtag klar. Offenbar wird seit gut 15 Monaten gegen das Kunstprojekt wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB ermittelt. Da befinden sich die Künstlerinnen direkt neben Fußball-Hooligans, dem sogenannten „Islamischen Staat“ und Rechtsextremen. „Unter einer kriminellen Vereinigung ist ein Zusammenschluss von mindestens drei Menschen zu verstehen, der darauf ausgerichtet ist, Straftaten zu begehen“, erklärt Alexandra Dehe in der FAZ.

ECHO heißt jetzt IMA – Neuer Schall und Schwall aus der Musikindustrie

03.04.19 (Martin Hufner) -
Erinnern Sie sich noch an den Echo, den großen Musikpreis der Musikindustrie. Letztes Jahr gab es „Big Trouble“ über Nominierung und Preisverleihung an Farid Bang und Co, äh, Kollegah. Der Skandal führte schließlich zur Absetzung des Musikpreises „ECHO“. Im Klassikbereich hat es letztes Jahr einen Nachfolger gegeben unter dem Namen OPUS Klassik. Thomas Otto hat die erste Preisverleihung kritisch für die nmz begleitet. Ob da etwas im Popbereich sich tun würde, war lange Zeit ungewiss. Jetzt gibt es Klarheit. Der IMA soll die Nachfolge antreten.

Es gibt immer einen Ausweg

30.03.19 (Sven Ferchow) -
„Jeden Tag steht ein Dummer auf“, pflegte mein Großvater einst zu sagen. Im vorliegenden Fall sogar fünf. Vorhang auf für die „Breunion Boys“. Eine Boyband, die gegründet wurde, um den Brexit zu stoppen. Allein dafür sollte man der Erfinderin der Gruppe, Julia Veldman, eine Watschn servieren. Die hat nämlich Seyed, Hajo, Joshua, Pablo und Gilles, die hintereinander gelesen nach „Mäusegruppe“ im Waldkindergarten wahlweise Personal im Bio­markt klingen, tatsächlich GECASTET! Rumms. Nächste Watschn.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: