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Alle Artikel kategorisiert unter »Glossen & Kommentare«

Finanzierungskrise

05.10.09 (Rupert Hörbst) -

Schwieriger „Schwieriger“

05.10.09 (Gerhard Rohde) -
Thielemann muss bleiben! Schreibt Joachim Kaiser, der große Kritiker. Muss Thielemann wirklich bleiben? Hat er nicht gerade zum allerhöchsten Vergnügen der Musiker und Musikfreunde die „Wunderharfe“ alias Sächsische Staatskapelle zu einem Triumph geführt? Hat er nicht mit den Wiener Philharmonikern Beethovens „Eroica“ grandios für eine DVD eingespielt? Die besten Orchester der Welt stehen ihm offen, was will er eigentlich noch bei Münchens Philharmonikern, deren bürokratische Oberaufseher in der Stadtverwaltung ihn mit seinen Wünschen und Forderungen auflaufen ließen und kurzerhand die Gespräche über eine demnächst anstehende Vertragsverlängerung abbrachen. „Klappe! Aus!“, so heißt es bei Filmarbeiten.

Schulmusik vernachlässigt

05.10.09 () -
Fürchtet Herr Bäßler im Vorfeld der Wahl der Präsidentschaft des Deutschen Musikrats am 16. Oktober 2009, dass er den im DMR vertretenen Organisationen zu sehr auf die Nerven geht, wenn er die entscheidende Bedeutung der Schulmusik im Hinblick auf das Musikleben in Deutschland deutlich betont? Fakt ist doch, dass der Deutsche Musikrat sich in der Vergangenheit nicht genug für die Belange der Schulmusik stark gemacht hat.

Oberflächliche Betrachtungen?

05.10.09 () -
Das Interview mit Prof. Bäßler könnte dahingehend missverstanden werden, dass sich die lehramtsausbildenden Studiengänge des Landes Niedersachsen erst neuerdings mit dem wichtigen Thema „Musik und Medien“ zu befassen scheinen.

Karibisches

05.10.09 () -
Vielen Dank für den Artikel über das Konzept „Ran an die Pan“. Die Stadt Dortmund bildet da sicherlich noch eine positive Ausnahme, da die Steelpan auf breiter Ebene Raum findet – in der musikalischen Grundausbildung, den Ganztagsangeboten, den Jugend- und Profiorchestern, aber auch bei Festivals und vielen Stadtfesten.

Wer nicht fragt, bleibt Praktikum

05.10.09 (Martin Hufner) -
Hoch im Norden, wo die Luft so dünn ist, dass Musikkultur im öffentlich-rechtlichen Rundfunkbereich kaum eine empfangsbereite Situation vorfindet, zumindest nicht was das Vorführen kompletter Werke angeht, verzichtet man mittlerweile offensichtlich auch auf Ausbildungswege für ganze Redakteure in der Musikkultur. Der Sendername muss genügen und Umsonstpersonal. Man hat ja Praktikantinnen und Praktikanten.

Freiheit der Kunst

05.10.09 (Max Nyffeler) -
Dass Kunst frei sei, gehört zu den gern gehörten Gemeinplätzen in unserer Gesellschaft. Weil jedoch die Definition von Freiheit so voller Widerhaken ist wie die von Kunst, kommt es periodisch zu Ereignissen, „Skandal“ genannt, bei denen die Problematik dieser Behauptung in schönster Anschaulichkeit zutage tritt. Einen solchen Fall inszenierte vor fünf Jahren ein Schweizer Künstler gemeinsam mit der Kulturstiftung Pro Helvetia (dem Schweizer Pendant zum Goethe-Institut), als er in Paris mit staatlicher Unterstützung eine Installation zeigte, in der ein Hund auf das Bild eines der damals mächtigsten Schweizer Politiker pisste.

Löwen in den Zoo

05.10.09 (Sven Ferchow) -
Skandal! Der Bayerische Musiklöwe 2009 geht unter anderem an Tokio Hotel und Silbermond. Dass wir uns richtig verstehen: Fraglos ist die Vergabe eines bayerischen Preises an zwei Ossi-Bands ein Skandal. Den größeren Anstoß verursacht jedoch die Existenz eines solchen Preises überhaupt. Wer verleiht den Preis? Und warum? Und für was? Die Vermutung liegt nahe, dass da ein unterbezahlter Referent an der Schwelle zur lebenslänglichen Verbeamtung der Rädelsführer war. Beim Schnüffeln nach Alkopops im Zimmer seiner Kinder, die er auf der Waldorf-Schule gut outgesourct wähnte, schrammte er vermutlich an diversen BRAVO-Starschnitten entlang. Und kombinierte: Jugendkultur in Bayern muss keine Zwangsinternierung im Trachtenverein bedeuten. Also machte er seinem Chef einen Vorschlag: eine Preisverleihung, die Popmusik würdigt und den ein oder anderen Wählerhappen übrig lässt.

Ferchows Fenstersturz: Löwen in den Zoo

03.10.09 (Sven Ferchow) -
Skandal! Der Bayerische Musiklöwe 2009 geht unter anderem an Tokio Hotel und Silbermond. Dass wir uns richtig verstehen: Fraglos ist die Vergabe eines bayerischen Preises an zwei Ossi-Bands ein Skandal. Den größeren Anstoß verursacht jedoch die Existenz eines solchen Preises überhaupt. Wer verleiht den Preis? Und warum? Und für was? [Vorabveröffentlichung aus nmz 10-09]

Wie ich einmal dem Wahren, Schönen und Guten nachrichtlich dienen durfte…

01.09.09 (Theo Geißler) -
(Aus „politik und Kultur 4-09 – unser Autor schreibt hier unter der treffenden Überschrift „Kurz-Schluss“ eine Kolumne): „Schluss mit dem Miesepetertum, alter Quengel-Schmierenschreiber! In der Krise suchen die Menschen nach der guten Nachricht. Also her mit Positiv-Meldungen aus der verschnarchten Kulturwinsel-Ecke – und zwar flott“. Die Aufträge aus dem Bundesministerium des Inneren – in dessen Auftrag ich vermutlich (wer weiß das heutzutage schon noch so genau) nach einer gründlichen Verhaltens-Modifikation im alten Ahrtaler Regierungs-Atombunker gegen geringes Entgelt „embedded“ tätig sein darf, werden immer komplexer. Doch schon sagt mir eine innere Stimme sehr drängend: Schreib! Sofort! Und ich tus:
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