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Alle Artikel kategorisiert unter »Glossen & Kommentare«

Das Schä-Üble-Trauma: Wie „Das Letzte“ für mich einmal das Allerletzte wurde

23.11.09 (Theo Geißler) -
Angeblich war unser Autor – nach einer gründlichen Verhaltens-Modifikation im ehemaligen Ahrtaler Regierungs-Atombunker, dem Wolfgang- Schäuble-Haus, einige Zeit für das Bundesinnenministerium als „Embedded Journalist“ tätig. Wir veröffentlichen nachfolgend seinen vermutlich letzten Beitrag trotz starker Bedenken: Es handelt sich um einen reichlich verwirrten Text, der aber als Dokument journalistischen Niedergangs möglicherweise doch von gewissem zeitgeschichtlichen Interesse sein mag:

Bernd, das Brot und die abgehalfterten SPD-Minister: taktlos 138 – die Nachrichten

14.11.09 (Theo Geißler) -
Berlin – München: Nach der überwältigenden Zustimmung für das Wachstums-Beschleunigungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung reagieren nun auch die Bundesländer – allen voran natürlich Bayern: Kultusminister Ludwig Spaenle brachte soeben einen Bildungs- und Kultur-Beschleunigungs-Gesetzesentwurf in den Landtag ein, der im wahrsten Sinn des Wortes Schule machen dürfte.

Eat The History

04.11.09 (Friederike Groß) -
„Batsheba. Eat The History!“ – eine Installation für Schauspieler, Sänger, Chor und Orchester-Mäander von Manos Tsangaris für die Donaueschinger Musiktage 2009. Betörend schöne Klänge, banale Chats und zarte Wachteln für das Publikum: Die biblische Batsheba ist im Heute angekommen. Zeichnung: Friederike Groß

soap opera installation

04.11.09 (Juan Martin Koch) -
„die dritte posaunenstimme einer bruckner-sinfonie lässt, als teilarbeit eines hocharbeitsteiligen gefüges, keinen rückschluss auf das ganze zu […] das ist entfremdete arbeit“…

The trend is not always your friend

04.11.09 (Sven Ferchow) -
Schnüffeln Sie ihn auch? Den süßlichen Duft der Verwesung? Diese morbide, kalte Pop-Progression? Für immer mehr Kohle, die dem Musikfan für Konzerte und mangelnde Qualität aus der Tasche gezogen wird, bleiben immer weniger CD-Verkäufe. Oder Stars. Jüngstes Beispiel: Steven Gately (33), Sänger der Boyband „Boyzone“. Da lässt man sich ein bisschen gehen, schluckt ein paar Drinks zu viel und schon vergisst man sein Lungenödem. Tot. Laut diverser Quellen sogar knieend vor dem Sofa. Auch nicht schön für die Eltern.

Resozialisation

04.11.09 (Martin Hufner) -
Alle Jahre wieder gibt’s eine Resolution, vom Deutschen Musikrat. Auch in diesem Jahr blieb man der Tradition treu. Thema: Digitalisierung – ohne Urheber keine Kreativität. Schon der Titel zeigt, dass man mit diesem Luftgedankenpapier völlig ins Klo gegriffen hat. Eine simple Verkehrung des Zusammenhangs, ohne Kreativität keine Urheber hätte man wohl besser sagen sollen, wenn man das Bedingende erkannt hätte. Auch das Schlagwort „Digitalisierung“ wirkt in diesem Zusammenhang etwas unglücklich. Genauso könnte da stehen: Notenpapier, Callcenter oder Nachtclub. So ist das, der eine spielt gerade Skat, der andere Maumau. Sie haben das gleiche Kartenspiel, aber sonst wenig gemeinsam.

Beckmesser

04.11.09 (Max Nyffeler) -
Seit einigen Jahren wird in Donau-eschingen wieder gepfiffen, gebuht und Bravo geschrien. Fast wie in den goldenen Zeiten der Neuen Musik, nur etwas gesitteter und spielerischer – Äußerungen kleiner Gruppen, die offenbar gerne einmal etwas mehr Leben in die Bude beziehungsweise den Konzertsaal bringen wollen. Man darf annehmen, dass es sich dabei nicht um die Avantgarde-Grufties unserer Generation handelt, die nun plötzlich von wildem Furor gepackt von ihren Sitzen aufspringen, sondern um jüngere Besucher. Und wer den Kern dieser neuen Aktivhörer bei den Teilnehmern des Workshops „Next Generation“ vermutet, dürfte wohl nicht ganz falsch liegen.

Frisches GEMA-Aufsichtsrats-Standing schafft Spannung mit dem Vorstand

19.10.09 (Theo Geißler) -
Was für eine babylonische Sprachverwirrung. Innerhalb weniger Tage erlaubt uns die GEMA einen tiefen Einblick in das, was sie Personalplanung nennt: Drei Bezirksdirektionen werden geschlossen, nein nur zusammengelegt – nein, wieder falsch verstanden und daher klargestellt. Was von außen schlicht wirr wirkt, scheint eine veritable Auseinandersetzung zwischen gerade vertragsverlängertem Vorstandsvorsitzenden und neu gewähltem Aufsichtsratschef zu sein.

Finanzierungskrise

05.10.09 (Rupert Hörbst) -

Schwieriger „Schwieriger“

05.10.09 (Gerhard Rohde) -
Thielemann muss bleiben! Schreibt Joachim Kaiser, der große Kritiker. Muss Thielemann wirklich bleiben? Hat er nicht gerade zum allerhöchsten Vergnügen der Musiker und Musikfreunde die „Wunderharfe“ alias Sächsische Staatskapelle zu einem Triumph geführt? Hat er nicht mit den Wiener Philharmonikern Beethovens „Eroica“ grandios für eine DVD eingespielt? Die besten Orchester der Welt stehen ihm offen, was will er eigentlich noch bei Münchens Philharmonikern, deren bürokratische Oberaufseher in der Stadtverwaltung ihn mit seinen Wünschen und Forderungen auflaufen ließen und kurzerhand die Gespräche über eine demnächst anstehende Vertragsverlängerung abbrachen. „Klappe! Aus!“, so heißt es bei Filmarbeiten.
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