KIZ-Nachrichten

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Gekürzte Mozartwoche im Stream mit zehn Konzerten

19.01.21 (dpa) -
Die Mozartwoche in Salzburg wird Ende Januar in einem gekürzten Programm zehn hochkarätige Konzerte in digitaler Form bieten. Das Festival sei auf fünf Tage verkürzt worden und werde vom 27. bis 31. Januar auf der Klassikplattform fidelio gestreamt, teilte die Stiftung Mozarteum am Dienstag mit. Ausgewählte Produktionen würden im Fernsehen (ORF III, 3sat), im Radio Ö1 sowie über weitere Online-Portale weltweit ausgestrahlt. „Wir haben das bereits adaptierte Programm nochmals behutsam eingedampft und zu einer Mozartwoche destilliert, die in ihrer Essenz und Qualität exemplarisch für die Einzigartigkeit dieses Mozart-Festivals steht“, sagte Intendant Rolando Villazón.

Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt Sachsens Musikstudenten

19.01.21 (dpa) -
Die Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt sächsische Musikstudenten auch in der zweiten Welle der Corona- Pandemie.

Eiszeit für die Musik? Umfrage des Deutschen Musikrats zu den Auswirkungen der Corona-Zeit auf das Musikleben

Corona schädigt das Musikleben seit März 2020 massiv. Zur Erfassung dieser Schäden führt der Deutsche Musikrat gemeinsam mit dem Zentrum für Kulturforschung eine Studie auf der Basis einer quantitativen und einer qualitativen Befragung durch: Während in der quantitativen Befragung vor allem die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Zeit auf das Musikleben evaluiert werden sollen, werden in den darauf aufbauenden Vertiefungsinterviews mit Betroffenen auch die immateriellen Schäden der Corona-Zeit erfasst.

Kultur und Politik im Gespräch: Veranstaltung Kunst*Pause* in Stuttgart

Corona hat alles fest im Griff. Zum zweiten Mal mussten im Herbst u.a. Theater- und Konzerthäuser schließen. Was macht die Kunst“pause“ mit unserer Gesellschaft? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur für unser Land? Wie können wir dafür sorgen, dass kein Künstler auf der Strecke bleibt? Darüber diskutiert der Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis I, Dr. Sascha Meßmer, am 20. Januar um 19:30 Uhr mit Katrin Zagrosek von der Internationalen Bachakademie, Marc Grandmontagne vom Deutschen Bühnenverein und dem Echopreisträger und Titularorganisten der Bamberger Symphoniker Christian Schmitt.

Hunde erschnüffeln mögliche Corona-Infektion von Wiener Sängerknaben

18.01.21 (dpa) -
Die Wiener Sängerknaben haben Spürhunden des österreichischen Heeres geholfen, mögliche Corona-Infektionen zu erschnüffeln. Bei den rund 130 jungen Sängern und ihren Betreuern wurden nach Angaben vom Montag zunächst PCR-Tests gemacht. Die Mitglieder des weltberühmten Knabenchors mussten zudem für rund zehn Minuten Masken aufsetzen. Diese Masken wurden in einem luftdichten Behälter dem Militärhundezentrum überreicht.

Rheinland-Pfalz: Frist für Anträge der Veranstaltungsbranche verlängert

18.01.21 (dpa) -
Die Landesregierung hat für Kulturschaffende die Frist für Anträge auf Förderungen im Veranstaltungsbereich um einen Monat auf den 15. Februar verlängert. Die Projekte müssen so geplant werden, dass sie auch in einem digitalen oder hybriden Format stattfinden können und bis spätestens 30. April anlaufen, wie Kulturminister Konrad Wolf (SPD) am Montag mitteilte. Projekte, die im März oder April beginnen, werden auch gefördert, wenn sie im Zeitraum Mai und Juni fortgesetzt werden. Die maximale Förderhöhe betrage 25.000 Euro.

Wiener Staatsoper will im Februar als Museum öffnen

18.01.21 (dpa) -
Die Wiener Staatsoper verwandelt sich aufgrund des in Österreich erneut verlängerten Lockdowns vorübergehend in ein Museum. Staatsoperndirektor Bogdan Roscic erklärte das Haus am Ring am Montag zu einem Architekturmuseum, das wie alle anderen Ausstellungshäuser am 8. Februar wieder öffnen werde. Die Staatsoper habe zwei Identitäten: „Denn während auf der Bühne immer die Themen der Gegenwart verhandelt werden, ist das Gebäude selbst ja eines der größten Museen der Stadt.“ Es sei ein Beispiel des Ringstraßen-Historismus und – in weiten Teilen des Gebäude-Inneren – der beim Wiederaufbau des Hauses entstandenen Architektur der 1950er Jahre.

Kunstschaffende warten noch immer auf wirksame Bundeshilfen

Die 19 in der Allianz der Freien Künste organisierten Bundesverbände sind mit großer Sorge in das neue Jahr gestartet. Noch immer gibt es keine wirksamen Hilfen für soloselbstständige Künstler*innen in der Coronakrise – mit zum Teil irreversiblen Folgen für das kulturelle Leben in Deutschland. Die Kunst- und Kulturschaffenden sind seit Beginn der Krise stärker als nahezu alle anderen Branchen von den Folgen der Pandemie betroffen. Für die Mehrzahl der Akteur*innen ist die Ausübung ihrer Berufe seit Monaten nicht oder nur sehr stark eingeschränkt möglich.

Berlin: Kultursenator Lederer plädiert für Einschränkungen der Wirtschaft

17.01.21 (dpa) -
Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat sich vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie für weitere Einschränkungen der Wirtschaft ausgesprochen. Die aktuelle Debatte um noch konsequentere Maßnahmen als bisher sei im Grunde richtig, sagte Lederer beim Linke-Landesparteitag am Samstag in Berlin. „Ich glaube aber, Bodo Ramelow hat völlig recht, wenn er sagt, wir müssen jetzt auch die Wirtschaft herunterfahren, um die Kontakte zu reduzieren.“

Corona in Italien – Museen in einigen Regionen ab Montag wieder offen

17.01.21 (dpa) -
Trotz verlängerter Corona-Beschränkungen in Italien können ab Montag in einigen Regionen des Mittelmeerlandes Museen und Ausstellungen wieder von Montag bis Freitag öffnen. Diese Regel gelte für die sogenannten Gelben Zonen, in denen die Corona-Lage weniger angespannt ist als im Rest des Landes, wie aus dem von Ministerpräsident Giuseppe Conte unterschrieben Dekret hervorgeht.

Keine Konzerte: Musiker schafft sich mit Gärtnern zweites Standbein

17.01.21 (dpa) -
Der Jazztrompeter Johannes Stange (33) sattelt angesichts der coronabedingten Absage von Konzerten um und schafft sich mit Gärtnern ein zweites wirtschaftliches Standbein. „Ich habe erst mit Beginn der Corona-Krise das Thema Gemüsebau aufgegriffen, dann jedoch mit großer Intensität“, sagte der in Mannheim lebende Musiker der Deutschen Presse-Agentur. „Die Zeit dafür war ja da.“

Künstler fordern Einigung auf Visaregeln nach Brexit

16.01.21 (Benedikt von Imhoff, dpa) -
Vor allem in der Wirtschaft macht sich der Brexit bemerkbar. Doch im Schatten der Handelsrouten stoßen auch andere Branchen an bisher unbekannte Grenzen. Auch Kunstschaffende benötigen neuerdings ein Visum – das hat schwere Folgen.

90-jähriger Trompeter gibt Balkonkonzerte gegen Corona-Blues

16.01.21 (dpa) -
Keine Konzerte, keine Kneipen – Corona nervt viele. Ein Koblenzer will daher auf ungewöhnliche Art aufmuntern. Er ist 90 Jahre alt.

Bayern: Opposition fordert Hilfen und Perspektiven für Kulturbereich

16.01.21 (dpa) -
Von der selbstständigen Kamerafrau über freie Schauspieler bis zum Lichttechniker: Viele Künstler und Kreative haben im Lockdown keine Aufträge – und damit kein Einkommen. Die Lage ist prekär, warnen drei Oppositionsparteien. Die Regierung müsse deshalb sofort handeln.

Kein Spielbetrieb bis Ende März für Thüringer Theater und Orchester

16.01.21 (dpa) -
Die Zuschauerplätze in Thüringens Theater- und Orchesterhäusern werden bis Ende März leer bleiben. Am Freitag verständigten sich Träger, Intendantinnen und Intendanten sowie die Geschäftsführerinnen der Verbände der freien Theaterszene mit der Staatskanzlei darauf, den Spielbetrieb weiter ruhen zu lassen. Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie sei nichts anderes möglich, sagte Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) nach der Telefonschalte mit den Theater- und Orchestervertretern.

Bühnenverein bedauert längere Theaterschließungen

15.01.21 (dpa) -
Längere Theaterschließungen sind aus Sicht des Deutschen Bühnenvereins bedauerlich. In einigen Städten sollen Bühnen wegen der Pandemie noch bis Ostern geschlossen bleiben. Das gebe eine gewisse Planungssicherheit, aber eine Schließung von insgesamt fünf Monaten sei „eine lange Zeit“, sagte der geschäftsführende Direktor Marc Grandmontagne am Freitag.

Simon Rattle hat deutsche Staatsbürgerschaft beantragt

15.01.21 (dpa) -
Sir Simon Rattle ist ein Dirigent von Weltrang. In London hätte man ihn gern behalten. Nun geht er aber 2023 nach München. Zu Deutschland hat er ohnehin schon lange eine besondere Beziehung, die nun noch enger werden soll.

Bund fördert sechs neue Projekte für kulturelle Vermittlung

15.01.21 (dpa) -
Der Bund fördert sechs neue Projekte für kulturelle Diversität, Vermittlung und Teilhabe. So erhalten etwa die Münchner Kammerspiele 300.000 Euro für das Vorhaben „Zugängliches Theater“, mit dem es körperlich beeinträchtigten Menschen ermöglicht werden soll, Theater zu produzieren, zu kuratieren und zu rezipieren. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach bekommt für das partizipative Projekt „Das Literaturmuseum der Zukunft“ 187.000 Euro, womit digitale und analoge Formate für eine neue Dauerausstellung entwickelt werden sollen.

Impfen in Kaufhaus und Oper – Russland weitet Kampf gegen Corona aus

15.01.21 (dpa) -
Mit mobilen Impfstationen unter anderem in Einkaufszentren weitet die russische Hauptstadt Moskau ihren Kampf gegen das Coronavirus aus. Vom kommenden Mittwoch an gebe es im weltberühmten Kaufhaus Gum am Roten Platz, in zahlreichen Einkaufszentren sowie in der Oper Helikon Impfstationen für Laufkundschaft, teilte die Verwaltung der größten europäischen Metropole an Freitag mit. Geimpft werde jeder Freiwillige, hieß es.

Hindemith-Preis 2021 geht an den Komponisten Mithatcan Öcal

15.01.21 (dpa) -
Der Hindemith-Preis 2021 geht an den türkischen Komponisten Mithatcan Öcal. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung werde im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals vergeben, teilten die Organisatoren am Freitag mit. Der 28 Jahre alte Komponist habe die Jury mit besonderer musikalischer Tiefe und Reife überzeugt.
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