Die Theaterpreise des Bundes 2019 sind vergeben


25.04.19 -
Die Jury hat entschieden: Elf Theater werden mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Neben der bundesweiten Aufmerksamkeit bedeutet dies 75.000 € für künstlerische Vorhaben, die jedem Theater zukommen.
25.04.2019 - Von PM, KIZ

Die Preisträger sind:

  • Theater Thikwa, Berlin
  • Piccolo Theater Cottbus
  • Theater Erlangen
  • Theaterwerkstatt Pilkentafel, Flensburg
  • Boat People Project, Göttingen
  • Oper Halle
  • HELIOS Theater, Hamm
  • Puppentheater Magdeburg
  • Landestheater Schwaben, Memmingen
  • Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
  • Theater Rampe, Stuttgart

Der Preis, der zum 3. Male vergeben wird, richtet sich an kleine und mittlere Theater, die mit ihrem kulturellen Angebot, mit Theaterproduktionen, Gastspielen und partizipativen Projekten, in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Vor allem auf Häuser jenseits der Metropolen, abseits der Theaterzentren sollte der Blick gerichtet werden. Und so sind unter den Preisträgern lediglich mit dem Theater Rampe (Stuttgart) und dem Theater Thikwa (Berlin) zwei Theater aus Städten mit mehr als 300.000 Einwohner*innen.
Die Preisverleihung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Deutschland (ITI) und wird am 27. Mai 2019 im Theater Gera (Gewinner des Theaterpreises 2017) stattfinden.
Begleitet wird die Preisverleihung von der Theater-Tagung „Dialog mit der Stadtgesellschaft“. Organisiert in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste, bringt die Tagung Stadt- und Staatstheater, Gastspiel-Theater der INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen) sowie freie Spielstätten und Theaterschaffende zusammen. Darunter auch Preisträger aller drei Theaterpreis-Jahrgänge 2015, 2017 und 2019.

Konzipiert mit unterschiedlichen Gesprächsformaten, bietet die Tagung vor allem die Möglichkeit, Erfahrungen aus der Programmgestaltung, aus partizipativen Projekten und dem Dialog mit dem Publikum auszutauschen. Ein Dialog, der die sich verändernden Strukturen der Stadtgesellschaft in den Blick nimmt und oftmals auch zur Frage nach der Veränderung der Strukturen im Theater selbst führt.

 

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