Initiative "Das GANZE Werk" zieht positive Zwischenbilanz: Netzwerk wächst


28.08.04 -
Bürger-Initiative: Es geht um die Qualität der Kulturwellen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Knapp zweieinhalb Monate nach der Gründung des Initiativkreises Das GANZE Werk und einen Monat nach der grundsätzlichen Pressererklärung zu NDR-Programmdirektor Gernot Romanns Schmähwort „Geschmackspolizei“ findet die 3. Arbeitssitzung des Initiativkreises statt.
Links, Dokumentationen, Kommentare: http://www.dasganzewerk.de
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28.08.2004 - Von Webwatch, KIZ

Darum geht es:
Seit vier Monaten wird eine intensive öffentliche Auseinandersetzung über das neue Programmschema und den kulturellen Auftrag von NDR Kultur geführt. Auf der Veranstaltung der Hamburger Telemann-Gesellschaft zu diesem Thema am 15. Juni 2004 in Hamburg wurde der Initiativkreis Das GANZE Werk gegründet, der sich für den Erhalt kultureller Standards einsetzt und als Kompromiss verlangt, dass von 6 bis 19 Uhr in einer Dauer von mindestens 4 Stunden ganze Werke gesendet werden, so wie es bisher üblich war, wie es in anderen Sendegebieten geschieht und wie es viele Stammhörer schätzen.

Nach unseren Informationen wird der Rundfunkrat des NDR ab Januar 2005 eine Entscheidung zu NDR Kultur treffen. Wir wollen verhindern, dass die jetzige unqualifizierte Berieselung zum Maßstab für die Zukunft und für die Jugend wird.

Es wird eine durchgehend positive Zwischenbilanz gezogen:

* die Zahl der Mitglieder ist auf über 340 und die Zahl der unterstützenden Personen auf über 900 gestiegen.
* die Einrichtung der Homepage - dank der Unterstützung durch die „Neue Musikzeitung“ (nmz) - hat die Arbeit bedeutend gestärkt
* die Kontakte zur Presse und zu Institutionen konnten deutlich ausgeweitet werden
* die Presseschau ist ein Spiegelbild des gestiegenen öffentlichen Interesses an dem Thema „Kritik an NDR Kultur“
* die Kommunikation, das gegenseitige Verständnis, die Solidarität und die Unterstützung sind innerhalb des Initiativkreises vorbildlich.

Nur: NDR Kultur bewegt sich bisher nach außen nicht von der Stelle.

Angesichts dieser Entwicklung beschließt der Initiativkreis, einfache Entscheidungsstrukturen zu schaffen:
* Grundsatzentscheidungen werden von allen Mitgliedern per Brief oder E-Mail getroffen.
* Der Vorsitzende der Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V., Theodor Clostermann, wird einstimmig zum Sprecher gewählt.
* Es wird ein Sprecherrat gebildet, der aus 7 Personen besteht. Die weiteren 6 Mitglieder werden auf der 4. Arbeitssitzung am 29. September 2004 gewählt.
* Aktuelle Entscheidungen werden auf den Arbeitssitzungen getroffen..

Ergänzend zu den Zielen der Resolution werden folgende Grundsätze beschlossen:

* die Initiative ist prinzipiell unabhängig und überparteilich
* es darf keine Abhängigkeit von einer Organisation oder Partei entstehen
* für eine Unterstützung von außen ist die Zustimmung von Sprecher, Sprecherrat und/oder Arbeitssitzung erforderlich.

http://www.dasganzeWerk.de

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