Internationalen Tag des Urheberrechts


02.01.02 -
Schutz des geistigen Eigentums ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein lebendiges kulturelles Leben
Deutscher Kulturrat zum "Internationalen Tag des Urheberrechts"
02.01.2002 - Von Olaf Zimmermann, KIZ

Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat den 26.04. zum “Internationalen Tag des Urheberrechts” ausgerufen. In diesem Jahr wird dieser Welttag zum ersten Mal begangen.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt den Internationalen Tag des Urheberrechts. Mit diesem Tag wird deutlich, welche herausragende Bedeutung das Urheberrecht für die Künstlerinnen und Künstler sowie für die Kulturwirtschaft hat. In der Informationsgesellschaft entwickelt sich das Urheberrecht immer mehr zum zentralen Marktordnungsrecht für den Kulturbereich. Investitionen in kreative Leistungen werden nur dann erfolgen, wenn die Rechte ausreichend geschützt werden können. Künstlerinnen und Künstler werden ihre künstlerischen Produkte nur dann zur Verfügung stellen, wenn sie auch einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen können.

Der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, sagte heute anlässlich des Internationalen Tags des Urheberrechts: “Für den Deutschen Kulturrat zählt die Anpassung des Urheberrechts an die neuen Bedingungen einer digitalen, globalisierten Welt zu den wichtigen Aufgaben deutscher Kulturpolitik. Ohne ein funktionierendes Urheberrecht verlieren die Künstler wie die Kulturwirtschaft ihre wirtschaftliche Basis. Die Prinzipien des Urheberrechts, die das geistige Eigentum schützen, müssen aber auch in das Bewusstsein der gesamten Bevölkerung eindringen. Das illegale Kopieren zum Beispiel von Musik ist kein Kavaliersdelikt, sondern verletzt die Rechte der Künstler und der Produzenten. Der Internationale Tag des Urheberrechts ist ein guter Anlass darüber nachzudenken.”

Die Stellungnahme des Deutschen Kulturrates “Urheber- und Leistungsschutzrecht in der Informationsgesellschaft” finden Sie unter: http://www.kulturrat.de/aktuell/Ste…

Berlin, den 25.04.2001











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