Markneukirchner Musikinstrumente stehen auf dem Lehrplan


06.03.17 -
Markneukirchen - Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen (Vogtlandkreis) dient Schulen im Musikwinkel als ungewöhnliches Klassenzimmer: Erstmals nutzen es Gymnasiasten der Stadt, um Zeichnungen für den Kunstunterricht anzufertigen, sagte Museumsdirektorin Heidrun Eichler der Nachrichtenagentur dpa.
06.03.2017 - Von dpa, KIZ

Darüber hinaus ist das spätbarocke Gebäude mit den 3500 Musikinstrumenten unterschiedlicher Epochen in diesen Tagen auch für den Russisch-Unterricht der Schule gefragt. Zwei Schülerinnen aus der 12. Klasse führen mit einem Vortrag durch die Ausstellung. Danach müssen die Klassenkameraden Fragen auf Russisch beantworten. Auch Grundschüler, Förderschüler und Studenten kommen regelmäßig vorbei, um auf unterschiedliche Weise Einzelheiten über die Entwicklung des Instrumentenbaus zu lernen.

In den nächsten Jahren will das Museum die eigene Sammlung außereuropäischer Musikinstrumente mit 300 Exponaten besser erschließen. «Dazu brauchen wir Geld und Forscher», sagte Leiterin Eichler. Zur Zeit würden Gespräche laufen für einen Stellvertreterposten für die Museumsdirektorin, der sie langfristig ablösen soll. Das Museum komme mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern personell an seine Grenzen, sagte die 60-Jährige, die seit 37 Jahren dort arbeitet. Gegründet wurde es Museum 1883.

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