Umjubeltes Saisonfinale bei Festspielen Mecklenburg-Vorpommern


22.09.14 -
Neubrandenburg - Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben zum Saisonfinale am Sonntag noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt und die Rekordsaison würdig beschlossen. Zum Abschlusskonzert bedachten die 850 Besucher in der ausverkauften Neubrandenburger Konzertkirche den Geiger Frank Peter Zimmermann und die NDR Radiophilharmonie aus Hannover mit langanhaltendem Applaus und Bravo-Rufen.
22.09.2014 - Von dpa, KIZ

 
 
Das Orchester spielte unter Leitung von Dima Slobodeniouk Beethovens Egmont-Ouvertüre und die siebente Sinfonie von Antonin Dvorák. Der in Duisburg geborene Frank Peter Zimmermann interpretierte das Violinkonzert in d-Moll von Jean Sibelius, das zu den beliebtesten Werken des finnischen Komponisten gehört.
 
Mit dem Konzert in Neubrandenburg klang die Festspiel-Saison 2014 aus. Rund 73 000 Musikliebhaber besuchten in den zurückliegenden drei Monaten das Klassikfestival im Nordosten. Das waren nach Angaben der Organisatoren mehr als in jeder anderen der 23 Spielzeiten davor. Von 127 Veranstaltungen seien 104 ausverkauft gewesen. Die Platzauslastung erreichte 92 Prozent. «Diese Rekordsaison ist kaum zu toppen, die Festspiele stehen da wie eine Eins», sagte Festspiele-Intendant Markus Fein. Es habe sich als richtig erwiesen, Bewährtes fortzusetzen. «Aber wir wollen das Publikum auch immer wieder mit Neuem für das klassische Erbe interessieren.»
 
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit über 80 Spielorten gehören zu den größten Klassik-Festivals in Deutschland. Für besonderes Aufsehen und enormes Besucherinteresse hatte in diesem Sommer das erste Gastspiel der Berliner Philharmoniker bei den Festspielen gesorgt. Das Spitzenorchester spielte vor 3000 Zuhörern in der Reithalle des Landgestüts Redefin. Im kommenden Jahr feiern die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ihr 25-jähriges Bestehen. 
 
 

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