Vorstellung von Kulturstadtvertrag für Weimar vertagt


11.10.17 -
Erfurt - Die Vorstellung des lange umstrittenen Vertrages zur Kulturstadtfinanzierung von Weimar ist auf Ende Oktober vertagt worden. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Ursprünglich wollte Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) den Vertrag an diesem Mittwoch in der Klassikerstadt vorlegen.
11.10.2017 - Von dpa, KIZ

Es gebe für den späteren Termin keine inhaltlichen, sondern nur organisatorische Gründe, sagte ein Sprecherin der Staatskanzlei auf Anfrage.

In dem Vertrag sollen alle Leistungen festgeschrieben werden, die das Land oder der Bund für Kultur, Hochschulen und Gedenkstätten in der Klassikerstadt zahlen. Im Gegenzug soll Weimar seine städtischen Zuschüsse für das Deutsche Nationaltheater, das Kunstfest und die Klassik Stiftung festschreiben. Ziel des Vertrages ist es, die bedeutenden Einrichtungen dauerhaft zu sichern.

Dabei wird es auch um die Zukunft des Museums für Ur- und Frühgeschichte gehen. Das Landesmuseum soll nach Plänen der Landesregierung - zumindest in Teilen - langfristig auf den Petersberg nach Erfurt kommen. Dort soll ein Museum für Kultur und Geschichte Thüringens von der Altsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert entstehen. Die Weimarer wehren sich gegen diese Pläne und übergaben kürzlich 17 000 Protest-Unterschriften in der Staatskanzlei.

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