Zwangsräumung der Kudamm-Bühnen vorerst gestoppt


16.02.17 -
Berlin - Die Zwangsräumung der beiden traditionsreichen Kudamm-Bühnen in Berlin ist vorerst gestoppt. Wie Rechtsanwalt Reiner Geulen am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, haben die Theaterbetreiber die vom Kammergericht geforderte Sicherheitsleistung von 60 000 Euro geleistet. «Wir sind deshalb sicher, dass wir bis zum nächsten Jahr im Haus bleiben können», sagte der Anwalt.
16.02.2017 - Von dpa, KIZ

 

Nach einem Urteil vom Oktober war die Zwangsräumung für diesen Freitag angeordnet. Wie eine Gerichtssprecherin bestätigte, setzte das Kammergericht diesen Beschluss in einer Eilentscheidung aus - vorausgesetzt, die 60 000 Euro werden hinterlegt. Zuvor hatten «Bild» und «B.Z.» berichtet. 

Auf Räumung geklagt hatte ein Investor, der das Areal am Kudamm sanieren und deshalb das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm abreißen will. Die Bühnen-Betreiber wehren sich seit langem gegen eine neue Spielstätte im Keller.

Am 27. Februar will sich der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses erneut mit dem Schicksal der beiden Bühnen befassen. Ausschusschefin Sabine Bangert (Grüne) sagte auf Anfrage, es werde eine Anhörung aller Beteiligten geben.

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