Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Personalia«

Kulturkritiker Otto F. Beer gestorben

25.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Der Kritiker und Schriftsteller Otto F. Beer ist, wie erst heute bekannt wurde, am vergangenen Montag (22. April) im Alter von 91 Jahren in einem Sanatorium bei Wien an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

Claudio Abbado: Abschied mit Kritikerpreis

25.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado (68), ist am Donnerstag zum Ende seiner zwölfjährigen Amtszeit für sein Lebenswerk mit dem Preis der deutschen Kritiker ausgezeichnet worden.

Claudio Abbado verabschiedet sich von Berlin

23.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Nach fast zwölf Jahren gibt der italienische Künstler als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker sein letztes Konzert in Berlin.

Bundesverdienstkreuz an Peter Zadek

21.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Der Theaterregisseur Peter Zadek hat aus der Hand von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesrepublik Deutschland die großen Verdienste Zadeks um die Entwicklung des Theater- und Musiktheaterlebens in Deutschland.

"Zeiten und Klänge" - Kurt-Masur-Biografie vorgestellt

18.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Nach fünf Jahren unzähliger Gespräche und aufwändiger Recherche liegt nun die erste autorisierte Masur-Biografie vor. "Zeiten und Klänge" dokumentiert auf 400 Seiten Leben und Schaffen des Dirigenten.

Marlene Dietrich bald Ehrenbürgerin von Berlin

18.04.02 (nmz-red/leipzig) -
Zehn Jahre nach ihrem Tod soll Marlene Dietrich Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Berlin werden. Das Abgeordnetenhaus sprach sich am Donnerstagabend mit großer Mehrheit für den CDU-Antrag aus.

Marcia Haydée feiert ihren 65. Geburtstag

17.04.02 (Webwatch) -
Die Grand Dame des Balletts schaut auf ein bewegtes Leben voller Höhen und Tiefen zurück
Was die Callas für die Oper, ist sie für das Ballett: Kaum ein anderer Name steht stellvertretend für eine ganze Kunstform wie der von Marcia Haydée.

Georg Hajdu Kompositions- und Multimediaprofessor in Hamburg

16.04.02 (jmk) -
Zum Sommersemester 2002 hat Georg Sebastian Hajdu den Ruf auf eine Kompositions-Professur mit multimedialem Schwerpunkt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg angenommen.

Der 41 - jährige Göttinger machte zunächst sein Diplom in (Molekular-) Biologie (Universität Köln), bevor er an der Kölner Hochschule für Musik 1985 sein Kompositionsstudium aufnahm. Er studierte bei Johannes Fritsch, Krzysztof Meyer und Klarenz Barlow in Köln; als Gasthörer nahm er an einem Kompositionsseminar von György Ligeti teil.
Auf seine Kölner Studien folgte ein fünfjähriges Promotionsstudium am Center for New Music and Audio Technologies (CNMAT) der University of California in Berkeley. 1995 - 1996 arbeitete er als visiting composer am ZKM Karlsruhe.
1996 nahm er seine Lehrtätigkeit für Musiktheorie und Musikmedien an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster, auf.

Georg Hajdu arbeitet als Komponist schwerpunktmäßig im multimedialen Be-reich. In der Münster gründete er ein Medienlabor und leitete die medialen Akti-vitäten der Hochschule.


Grenzüberschreitende Publikationen zwischen Musik und Naturwissenschaften
Als Komponist mit naturwissenschaftlichem Hintergrund beschäftigt er sich mit theoretischen Fragestellungen im Grenzbereich zwischen Musik, Informatik und Naturwissenschaften und hat darüber zahlreiche Publikationen verfasst.
Quintet.net verband im Oktober 2000 erstmalig fünf Musiker aus Oakland, Boston, Amsterdam, Wiesbaden und Münster über das Internet und stellte in seiner Verbindung aus Interaktions- und Echtzeitnotationsplattform ein Novum im Bereich der Internetkomposition dar.
Er betätigt sich darüber hinaus als Musikprogrammierer und ist Experte in der Anwendung der multimedialen Software MAX, mithilfe derer er u.a. eine grafische Echtzeit-Fassung von Karlheinz Stockhausens Studie II geschrieben hat.


Für seine Tätigkeit in Hamburg sieht Georg Hajdu die enge Zusammenarbeit mit Medien-orientierten Institutionen der Stadt Hamburg sowie Medienzentren im In- und Ausland als unverzichtbar an.
Seine Aufgabe als Lehrer an der Hamburger Musikhochschule besteht für ihn in einer lebendigen Vermittlung der Neuen Medien als Erweiterung und Ergänzung traditioneller Aufführungspraktiken. Darüber hinaus möchte er dazu beitragen, dass Multimediale Komposition als eigene Studienrichtung ausgebaut und ein Medieninstitut an der Hochschule etabliert wird.

Beatrix Borchard neue Professorin für Musikwissenschaft in Hamburg (HfMT)

16.04.02 (jmk) -
Zum Sommersemester 2002 wurde Beatrix Borchard auf eine Professur für Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies (Geschlechterforschung) an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen.

Sie promovierte über "Clara und Robert Schumann, Bedingungen künstlerischer Arbeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts" (1983) und widmete ihre Habilitationsschrift dem Geiger und Gründer der der Berliner Musikhochschule Joseph Joachim und seiner Frau Amalie, einer der bedeutendsten Lieder- und Konzertsängerinnen ihrer Zeit: "Stimme und Geige - Mann und Frau: Amalie und Joseph Joachim" (2000)

Über zehn Jahre lehrte Betarix Borchard an der Hochschule der Künste Berlin, jetzt Universität der Künste Berlin. Im November 2000 wurde sie auf eine Professur für Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Komposition von Frauen an die Musikhochschule Detmold/Universität Paderborn berufen.

Als europäisches Forschungsprojekt bereitet sie derzeit ein "multimediales Internetarchiv zum Thema Komponistinnen und Musikerinnen in Europa" in einer fachbereichs- und hochschulübergreifenden Kooperation vor.

Thomas Rösch wird neuer Leiter des Münchner Orff-Zentrums

15.04.02 (Kolb/nmz) -
Das Münchner Orff-Zentrum hat einen neuen Leiter. Nach Abstimmung mit der Carl Orff-Stiftung tritt Thomas Rösch ab Oktober die Nachfolge des aus Altersgründen ausgeschiedenen Hans Jörg Jans an, wie Kunstminister Hans Zehetmair (CSU) am Montag in München mitteilte. Jans hatte das Zentrum zwölf Jahre lang geleitet.
Inhalt abgleichen