KIZ-Nachrichten

Das Kulturinformationszentrum (KIZ) wird von der ConBrio Verlagsgesellschaft und dem Deutschen Kulturrat betrieben. Sie können die Nachrichten per RSS RSS abonnieren.

Symposion zu Musikvermittlung, Programmgestaltung und Konzertmoderation

04.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Im Rahmen des 2. Stuttgarter Musikfest für Kinder und Jugendliche 2002 vom 23.2. bis 3.3.2002 wird es auch ein dreitägiges Symposion unter dem Titel "Zwischentöne ­ was passiert zwischen Musiker und Publikum" geben. Es sollen Perspektiven für das Konzertleben der Zukunft entwickelt werden.

Kulturinformationszentrum – KIZ ist online

04.02.02 (Olaf Zimmermann) -
Gebündelte Kulturinformationen im Netz
Deutscher Kulturrat und ConBrio-Verlag gehen mit dem Kulturinformationszentrum – KIZ online
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, und der ConBrio-Verlag, Fachverlag für kulturpolitische Zeitschriften und Bücher zur Kulturpolitik, betreiben ab sofort das gemeinsame „Kulturinformationszentrum – KIZ“, http://www.kulturrat.de/kiz.

Kulturwirtschaftstag 2002 in Dortmund

04.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Der Kulturwirtschaftstag in NRW steht im März unter dem Thema "Marketing für Theater". Die veranstaltung soll zur Sicherung und Weiterentwicklung der einzigartigen Theater- und Orchesterlandschaft Deutschlands beitragen.

Internationale Musikschulakademie Schloss Kapfenburg

04.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Seit zwei Jahren existiert die Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg. Jetzt wurde sie in eine Stiftung umgewandelt.

Kulturelle Bildung, PISA und Co.

04.02.02 (Max Fuchs) -


I. PISA: Der Beginn einer neuen Bildungspolitik?

So viel Bildungsdiskussion wie heute gab es schon lange nicht mehr. Zu verdanken ist dies nicht so sehr dem Forum Bildung, einer großen Initiative von Bund und Ländern, bei der neue Impulse für ein zukunftsfähiges Bildungswesen entwickelt werden sollten und die am 8./9. Januar 2002 mit einem großen Kongress zu einem ersten Abschluss kam. Nein, es sind vielmehr einzelne Ergebnisse aus dem Programme for International Standard Assessment, besser bekannt unter dem Kürzel PISA. Über Monate geisterten Vermutungen über die Ergebnisse deutscher fünfzehnjähriger Schüler/innen bei dieser bislang größten Vergleichsuntersuchung von nationalen Bildungssystemen durch die Lande: Deutschland schneidet sehr schlecht ab. Wer wusste, dass es um Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenzen ging, hätte - zumindest im Hinblick auf Mathematik und Naturwissenschaft - so überrascht nicht sein dürfen. Denn bei der erst wenige Jahre zurückliegenden, sehr ähnlich angelegten "Third International Mathematics and Science Study" (TIMSS) hat Deutschland auch schon unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. So verwundert es also nicht, dass die Kultusministerkonferenz bereits einen Tag nach der Vorstellung von PISA - die zeitgleich in allen beteiligten Staaten stattfand - einen ersten Katalog von Konsequenzen vorlegte mit dem Tenor einer umfassenden Qualitätsverbesserung von Schule: verbindlichere Lernziele, bessere Förderung lernschwacher Schüler, bessere Organisation der Schulen, bessere Ausbildung der Lehrer/innen.

Wozu Kulturpolitik?

04.02.02 (Olaf Zimmermann) -
von Prof. Dr. Max Fuchs

Abstract:
Die soziale Funktion des Subsystems „Kultur“ in der Gesellschaft wird in der Wahrnehmung spezifischer Kulturfunktionen gesehen (Selbstbeschreibung, Integration, Legitimation, Angebot für Lebensführungen etc.). Dies gilt – bei aller Notwendigkeit ihrer Autonomie – insbesondere für die Künste, woraus sie ihre kulturelle Relevanz in der Gesellschaft beziehen. Diese wiederum ist die Grundlage einer gesellschaftlichen Verantwortlichkeit für ihre Existenz und Weiterentwicklung und somit für ihre Förderung. Kulturpolitik hat daher – über die Sicherung der Rahmenbedingungen der Künstler/innen und Kultureinrichtungen hinaus – die Aufgabe, das diskursive Potential der Künste für die Gesellschaft fruchtbar zu machen, indem sie gezielt das Subsystem Kultur und den Rest der Gesellschaft miteinander vermittelt. Aus dieser Grundidee ergeben sich einige Bestimmungen von Kulturpolitik, u. a. der Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik, als Politik der Anerkennung, als Gestaltung des Kulturellen, als aktivierende Diskurspolitik.

Künstlersozialversicherung - Einführung

04.02.02 (Olaf Zimmermann) -
Eine kurze Einführung in das Gesetz über die Sozialversicherung der Künstler und Publizisten (Künstlersozialversicherungsgesetz – KSVG)

von Olaf Zimmermann, Gabriele Schulz


Künstler-Enquete und Autorenreport – Empirische Arbeiten belegen soziale Not von Künstlern und Publizisten

Mit der Verabschiedung des „Gesetzes über die Sozialversicherung der Künstler und Publizisten“ – im folgenden Künstlersozialversicherungsgesetz – wurde im Jahr 1981 eine Lücke im Sozialversicherungssystem der Bundesrepublik geschlossen.

Bis zu diesem Zeitpunkt konnten sich selbständig tätige Künstler und Publizisten für den Krankheitsfall nur durch den Abschluss einer privaten Krankenversicherung absichern. Eine Absicherung für das Alter musste ebenfalls auf privater Basis erfolgen.

Wie gründe ich eine Kulturstiftung?

04.02.02 (Olaf Zimmermann) -
Einleitung

Stiftungen sind in den letzten Jahren vielfach Gegenstand von öffentlichen Debatten gewesen. Gerade im Kulturbereich können Stiftungen die Lücken schließen, die durch die ausbleibende Förderung der öffentlichen Hände gerissen werden. Stiftungen werden deshalb für die Fianzierung von Kulturprojekten und der Vergabe von Stipendien für Künstler immer wichtiger. Doch was ist eigentlich eine Stiftung? Wie kann man eine Stiftung gründen? Welche steuerlichen Vorteile hat man? Der folgende Artikel soll auf diese Fragen Antworten geben.

Salzburg: Fabio Luisi leitet "Liebe der Danae"

02.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Im August gibt Fabio Luisi sein Festspiel-Debüt in Salzburg. Der 42jährige wird Richard Strauss\' Oper "Liebe der Danae" dirigieren.

Bamberger Symphoniker unter neuem Intendanten

02.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Die Bamberger Symphoniker haben einen neuen Intendanten, den früheren Manager des NDR-Symphonieorchesters Paul Müller. Die Streitereien mit seinem Vorgänger will das Orchester im April gerichtlich klären lassen.

Berliner Intendant: Theater können von Mülheim lernen

02.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Für Volker Hesse, Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters, könnten sich die Probleme der hauptstädtischen Theater dadurch klären, dass sie sich das "Theater an der Ruhr" zum Vorbild nehmen.

Neues Urheberrecht stärkt die Rechte von Urhebern und Künstlern

01.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Der Deutsche Bundestag hat am 25. Januar 2002 die Novellierung des Urhebervertragsrechts verabschiedet, die auf einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vom Mai 2001 zurückgeht. Mit der Neuregelung werden die Rechte der Urheber und der Künstler gestärkt.

Bühnenverein zur Pisa-Studie: Musische Bildung nicht vernachlässigen

01.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler in der Pisa-Studie fordert der Deutsche Bühnenverein, sich sowohl in Schulen als auch in den Familien wieder verstärkt der musischen Bildung zuzuwenden.

Bühnenverein zur Zwangsarbeit in den deutschen Theatern im Dritten Reich

01.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Die Umfrage des Deutschen Bühnenvereins über die Beschäftigung von Zwangsarbeitern während des Dritten Reiches bei 144 deutschen Theatern wurde jetzt ausgewertet. Dazu meldet der Deutsche Bühnenverein die Ergebnisse.

Hildegard Knef 76jährig in Berlin verstorben

01.02.02 (nmz-red/leipzig) -
Hildegard Knef ist am 1. Februar im Alter von 76 Jahren gestorben. Deutschland verliert eine seiner größten Schauspielerinnen, die versuchte, das Bild über die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg wieder gerade zu rücken.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: