Jedem Kind ein Instrument!(?) Teil 1


Jedem Kind ein Instrument!(?) Teil 1
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29.04.08 -

Kompetenzmangel Gruppenunterricht - Stolperstein für bildungspolitische Visionen

Obwohl der instrumentale Gruppenunterricht von vielen Musikschulen gewünscht wird, Eltern und Schülerschaft vorwiegend positiv dazu eingestellt sind, lehnen viele Lehrkräfte es ab, sich mit dieser Unterrichtsform zu beschäftigen; skeptische Einstellungen zu diesem Thema bis hin zur Verweigerungshaltung zeigen sich in der Praxis. Was sonst nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wird, wurde während der Frankfurter Musikmesse mit exponierten Repräsentanten der unterschiedlichen Denkrichtungen und aktiver Beteiligung des Publikums offen und ausführlich erörtert. Meinungen, Überzeugungen, Vorurteile, Urteile, Ängste.
Nach einem Impulsreferat von Theo Geißler positionierten sich die Gäste in einer Stellungnahme zu Themen wie Breiten- und Spitzenförderung, Berührungsängsten mit Gruppenunterricht und Möglichkeiten der Kompetenzerweiterung. Auch integrative Ansätze bei Gruppenunterricht zum Beispiel an den Förderschulen und in der Arbeit mit Behinderten kamen zur Sprache. Schließlich öffnete sich das Podium den Publikumsbeiträgen. Manfred Grunenberg, Projektleiter von "Jedem Kind ein Instrument" Ruhrgebiet, erläuterte anhand des Projekts die neuen Chancen und Erfahrungen erster "Absolventen". Spürbar sei eine Neuverortung des "Instrument-Lernens" in Richtung der allgemeinen Bildung auch in der Politik.


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