Wege aus der Krise? Die Musikindustrie und ihr „Play Fair“-Konzept


Wege aus der Krise? Die Musikindustrie und ihr „Play Fair“-Konzept
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20.03.09 - Jedes Jahr im März präsentiert der Bundesverband Musikindustrie die Zahlen seines Wirtschaftszweiges für das letzte Jahr. Seit einigen Jahren schon ist dies keine besonders erfreuliche Veranstaltung mehr. Denn der Musikindustrie geht es nicht gut. Waren es bislang vor allem die privat vervielfältigten Tonträger wie Kassette, Schallplatte und vor allem die CD, die dem Verband und ihren Mitgliedern – wie den sogenannten Major Labels – Probleme bereitet hatte, so sind es seit wenigen Jahren vor allem die Downloads: die legalen, weil sie nicht den Umsatzumfang der alten Medien kompensieren und die illegalen, die die Wertschöpfungskette der alten Art aushebeln. Dieter Gorny, der Vorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, empfahl allen Beteiligten, sich baldmöglichst auf die veränderte Situationen einzustellen.

In diesem Jahr wurde ein Konzept vorgestellt, an dem sich an vorderster Stelle der Musikpädagoge Hans Bäßler beteiligt hat und das in der Hochschule für Musik und Theater in Hannover entwickelt wurde: „Play Fair“ heißt es und im Untertitel: „Respect The Music“. Im Anschluss an die Pressekonferenz des Bundesverbandes Musikindustrie hatte ich die Möglichkeit, mit Hans Bäßler über Bewusstseinsbildung bei immateriellen Gütern, über den Umfang der Initiative „Play Fair“ und über Ökonomie, Wertschätzung und Ethos zu sprechen. (Filmlänge ca. 8:13).


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