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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«

Initiative Musik fördert 44 Projekte von Pop bis Jazz

11.12.17 (PM - Initiative Musik) -
In ihrer 40. Förderrunde sagt die Initiative Musik Unterstützung für 44 Projekte aus elf Bundesländern zu. „Die sensitive und zugleich ungestüme Kreativität eines Henrik Schwarz, die epischen Klänge eingebettet in die zart-fesselnde Stimme bei Bayuk oder die beeindruckende Energie von Adam Angst zeigen die spannende Bandbreite in der wir uns als Juroren bewegen und freudig die Mittel für diese kreativen Köpfe bereitstellen dürfen. Die Initiative Musik ist und bleibt eine wichtige Einstiegshilfe für Künstlerkarrieren in der Musikindustrie“, erläutert der Musikmanager Joe Chialo. Der Geschäftsführer von AirForce1 Records wirkt seit dem Sommer 2016 in der Jury für die Künstler- und Infrastrukturförderung mit.

Drei Jahre sind zu wenig

30.11.17 (Martin Hufner) -
Drei Jahre haben die künstlerischen Leiter des Jazzfests Berlin Zeit, Programme zu gestalten, dann ist ihre Zeit abgelaufen. Gerade, wenn es spannend wird und das Profil sich schärft, ist es vorbei. Vorbei auch für Richard Williams, den Engländer, der von 2015 bis 2017 das Jazzfest Berlin programmierte.

„Heute möchten alle mitspielen“

30.11.17 (Stefan Pieper) -
Wenn der Festival-Macher Uli Bär von der Jugendkunstschule Unna mit dankbaren Zuhörern ins Gespräch kommt, muss er oft korrigieren: Das berühmte Fünfvierteltakt-Stück „Take 5“ ist nicht original von Dave Brubeck, sondern von Paul Desmond. Aber „Take 5“ steht in der Region zwischen Hamm, Soest und Unna ohnehin für noch viel mehr: Nämlich für die Vielfalt des Jazz. Alle zwei Jahren laden mittlerweile fast 40 Spielstätten zum Konzertmarathon in Jazzclubs, Theater, Konzertsäle, Brauereien oder auch mal auf einem ausgedienten Förderturm – insgesamt 50 Jazzkonzerte in 50 Tagen in 20 Städten.

Die Seele von New Orleans

30.11.17 (Viktor Rotthaler) -
Es seien die Beatles gewesen, die seinen Song „Lady Madonna“ gecovert hätten, stand in einem Fats-Domino-Nachruf der „taz“. Da hatte im Eifer des Gefechtes jemand „Fake News“ produziert.
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Blechbläser, Kulturpolitiker, Kreativer und Mentor

30.11.17 (Ralf Dombrowski) -
Klarinette hätte es werden können. Aber die war dem Teenager zu teuer. Als ihm dann ein Schulfreund eine gebrauchte Trompete für 60 D-Mark anbot, griff Uli Beckerhoff zu. Und so war sein Lebensweg beschlossen. Das wusste der Junge aus Münster damals allerdings noch nicht. Es war ihm lediglich klar, dass Musik in den folgenden Jahren eine große Rolle spielen würde. Zu einer Zeit, als Pop noch nicht erfunden war, übten ­Swing- und Bebop-Musiker eine große Faszination auf den Knaben aus gutem Hause aus. „Ich habe Jazz gehört, bevor ich das überhaupt zum Beruf gemacht habe, weil mein älterer Bruder immer schon Louis Armstrong, Miles Davis, Duke Ellington gemocht hat,“ erinnert sich Uli Beckerhoff an die Zeit, als sich für ihn die Weichen stellten. „Und ich habe von meinem 15. Lebensjahr an gespielt: in Dixieland-Kapellen angefangen, dann die Free-Jazz-Zeit erlebt, den Punkt, als die elektrischen Instrumente dazu kamen, die Emanzipation des europäischen Jazz, die ganze Musik bis heute. Das waren und sind einfach irrsinnige 55 Jahre des Jazzhörens und Jazzspielens.“

Auf den Spuren der großen Jazzsänger: Van Morrisons Nostalgie-Trip

29.11.17 (dpa) -
Der Mann ist auch mit 72 noch ein Workaholic: Nur gut zwei Monate nach seinem weltweit erfolgreichen Blues-Paradestück «Roll With The Punches» bringt Van Morrison schon wieder ein neues Album heraus - diesmal mit äußerst entspannt interpretierten Jazz-Klassikern.

WDR Big Band erneut für Grammy nominiert

28.11.17 (dpa) -
Köln - Die WDR Big Band Köln ist erneut für den Grammy nominiert worden. Wie der Sender am Dienstag mitteilte, geht das Ensemble für seine CD «Homecoming» in der Kategorie «Best Large Jazz Ensemble Album» ins Rennen um den wichtigsten Musikpreis der Welt.

Späte Würdigung einer großen Sängerin

21.11.17 (Michael Scheiner) -
„End Price: 541 US-Dollar“, rund 448 Euro. Soviel wurde für das Album „It’s Alright With Me“ bei einer Internetauk­tion vor zwölf Jahren gezahlt. Vermutlich hätte sich Inge Brandenburg darüber geärgert, vielleicht sogar einen ihrer berüchtigten Wutanfälle bekommen. Denn sie hätte nichts davon gehabt, dass ihr einziges „richtiges“ Jazzalbum, das sie 1965 selbst für die CBS produziert hatte, heute Sammlerwert hat und zu exorbitanten Preisen gehandelt wird. Vielleicht wäre sie aber auch stolz darauf gewesen, es allen Ignoranten und Kritikern richtig gezeigt zu haben: „Seht her, ich bin etwas wert! Ich bin die beste Jazzsängerin und kann Bleibendes schaffen!“
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