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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper«

Allzu schöne Vernichtungen – Strawinsky und Dallapiccola an der Semperoper

02.07.18 (Roland H. Dippel) -
Igor Strawinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ nach Sophokles‘ Tragödie und Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ („Der Gefangene“) sind eine ganz starke Kombination. Nach ihren Regie-Erfolgen mit Henzes „Gisela!“ und „We come to the River“ kommt Elisabeth Stöppler an die Semperoper Dresden zurück und gewinnt bei Dallapiccola eine weitaus höhere Intensität als bei Strawinsky. Ein eindringlicher, wenn auch zu runder Abend mit einem phänomenalen Solisten- und Chorensemble, angeführt von Claudia Mahnke und Lester Lynch.

Regieduo Wieler und Morabito wollen weiter zusammen Oper machen

02.07.18 (dpa) -
Stuttgart - Auch nach ihrem Abschied nach 25-jähriger Zusammenarbeit an der Oper Stuttgart will das erfolgreiche Regie-Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito weiter gemeinsam inszenieren. Ihre Wege trennen sich zwar nach dieser Spielzeit, die auch Wielers letzte nach sieben Jahren als Intendant ist. «Wir machen aber zusammen weiter Oper», sagte der 66-jährige Wieler am Sonntag am Rande einer Präsentation des großen Theater- und Opernbuches «Verwandlungen».

Kurz vor Festspielstart: Bayreuth braucht einen neuen Lohengrin

02.07.18 (dpa, Kathrin Zeilmann) -
Bayreuth - Die Idee klang charmant - ein aufs italienische und französische Fach spezialisierter Tenor verkörpert Richard Wagners Lohengrin. Doch dreieinhalb Wochen vor der Eröffnung der Bayreuther Festspiele springt Roberto Alagna ab. Und nun?

Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper Berlin

02.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die als Festspieloper initiierte Produktion von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in der Inszenierung des Altmeisters Harry Kupfer, mit den Stars Anna Netrebko und Placido Domingo in den Hauptrollen sowie Daniel Barenboim am Pult, funktioniert in der Öffentlichkeit auch bei den Folgevorstellungen trefflich.

„Ein Porträt des Künstlers als Toter“ von Davide Carnevalis und Franco Bridarollis in der Neuen Werkstatt der Staatsoper Berlin

01.07.18 (Peter P. Pachl) -
Letztmals findet in diesem Jahr das von Jürgen Flimm initiierte Berliner Festival für Neues Musiktheater „INFEKTION!“ statt. Es brachte die Berliner Erstaufführung einer als Koproduktion mit der Münchener Biennale entstandenen, am 3. Juni 2018 dort uraufgeführten Produktion in der Inszenierung des Autors Davide Carnevali.

Der Festspiel-Star fürs Wohnzimmer – Das Londoner „Otello“-Debüt Jonas Kaufmanns auf DVD

28.06.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Gute Opernfestspielkarten sind nur zu Preisen von jenseits 200 Euro zu haben… und auf dem Schwarzmarkt kursieren noch weit höhere Summen. Da bieten DVD und Bluray die preiswerte Alternative – und angesichts heutiger Digitaltechnik fürs TV-Bild und angeschlossener Tonanlage sind reizvoll ferne Aufführungen technisch sehr gut ins Wohnzimmer zu holen.

Wie ein Erdbeben klingt? - Japaner Hosokawa an der Oper Stuttgart

26.06.18 (dpa) -
Stuttgart - Sieben Jahre nach dem Erdbeben in Japan und der so ausgelösten Atomkatastrophe in Fukushima setzt sich die Staatsoper Stuttgart künstlerisch mit der Tragödie auseinander. Der japanische Komponist Toshio Hosokawa sagte am Montag vor der Uraufführung seiner Oper «Erdbeben Träume», die Kunst helfe ihm, die schrecklichen Erlebnisse von damals zu verarbeiten.

Christof Loy überwältigt in Frankfurt mit Bellins „Norma“

25.06.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Mondpriesterin, Gallier, Römer, Druiden, Irminsul, Mistelzweige – alles für einen Sandalenfilm zwischen „Cäsar“ und „Vercingetorix“… Regisseur Loy zu seinem Ansatz: „Ich spürte, dass Elza van den Heever einen Raum braucht, wo sie nicht durch Dekoratives sich selbst reduziert, sondern über sich hinauswächst.“ Das führte zu Faszination und Tränen.

Münchner Opernfestspiele mit großen Namen: Von Baselitz bis Kaufmann

22.06.18 (dpa) -
München - Oper, Ballett, Konzert - die Münchner Staatsoper lädt wieder zu ihren Festspielen. Für einen besonderen künstlerischen Akzent sorgt in diesem Jahr der Maler Georg Baselitz, der sich mit dem Werk Richard Wagners auseinandergesetzt hat.

Brittens „Rape of Lucretia“ – ergreifend inszeniert an der Musikhochschule Lübeck

19.06.18 (Arndt Voß) -
Dreierlei kam an Lübecks Musikhochschule (MHL) glücklich zusammen, ein aufrüttelndes Bühnenwerk mit brillanter Musik, eine fesselnde Regiearbeit und eine qualitativ höchst niveauvolle Darbietung. Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“ war erarbeitet worden. Anthony Pilavachi führte Regie und hatte die Kammeroper mit den Studenten beeindruckend szenisch realisiert (Premiere: 15. Juni 2018). Die Ausführenden schließlich waren eine junge Gesangselite, die von sehr sicheren Instrumentalisten unterstützt wurden.
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