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Nach seinem Studium der Musikwissenschaft und Deutschen Philologie an den Universitäten in Köln und Berlin wirkte Clemens Birnbaum als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Im August 2000 ging er als Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten in künstlerischen Fragen zu den Dresdner Musikfestspielen. Seit 2002 ist Birnbaum Geschäftsführender Direktor des Kurt-Weill-Zentrums und Intendant des Kurt Weill Festes.


Welche Musik macht Sie stark?
Bach, aber auch Messiaens Orgelwerk und Schostakowitschs Sinfonien.

Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Beim Gesang von Frauen mit großer emotionaler Tiefe und stimmlicher Klarheit wie bei Montserrat Figueras, Vesselina Kasarova oder Norah Jones.

Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Kommerzieller Volksmusik.

Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Bei keiner Melodie. Am besten, es klingelt so leise, kurz und unauffällig wie möglich. (Derzeitig ist es ein Krötenlaut…)

Wenn Sie „König von Deutschland“ wären: Was würden Sie als Erstes tun?
Deutschland ans Mittelmeer versetzen.

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Vermutlich eine Märchenschallplatte, war es Sindbad…?

Welches ist Ihr Lieblingslied von den Beatles?
„Revolution“ (überhaupt das „White Album“).

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Lähmenden Pessimismus (auch bei mir).

Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous oder Kuss?
„Wish you where here“ (Pink Floyd).

Woran starb Mozart?
Zunächst an gebrochenen Herzen und heute an seiner Vermarktung.

Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
„Lost in the Stars“ (Kurt Weill) – wenn es denn jetzt sein muss…

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