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Unverwüstlich – Die „Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in Halberstadt

02.01.23 (Joachim Lange) -
Wenn schon die Ouvertüre der „Csárdásfürstin“ eine Dosis Pusta- beziehungsweise Ungarnklischee verströmt, dann steht hier keineswegs eine heute so übereifrig kritisierte „kulturelle Aneignung“ ins Haus. Emmerich Kálmán (1882-1953) war Ungar. Neben Franz Lehár, einer der Begründer und Protagonisten der sogenannten silbernen Operettenära. Da er 1882 in Siófok geboren wurde, war er sogar ein original k.u.k. also ein österreich-ungarisches Gewächs. Von seinen zahlreichen Operetten gehören die „Csárdásfürstin“ (1915) und „Gräfin Mariza“ (1924) zum Tafelsilber des Operettenrepertoires.

Oper-Orchidee in Erl – „Francesca da Rimini“ von Saverio Mercadante

29.12.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Komponisten und Opern teilen oft Schicksalsschläge. Der 1795 getaufte Saverio überlebte die kriegerische Plünderung Neapels 1799 nur, weil seine ledige Mutter mit ihm aus der Stadt geflohen war. Der anschließend ausgezeichnet ausgebildete und dann später europaweit bekannte Komponist Mercadante schied im Streit um Sopran-Star Adalaide Tosi als Francesca 1830 aus der Oper von Cadiz – Werk unaufgeführt. 1831 führte der Tod des Mailänder Scala-Intendanten zur Absetzung – Werk unaufgeführt. Dann: Werk verschollen – Wiederentdeckung der Partitur 2011 (!) in Bologna – Uraufführung 2016 beim Festival Valle d’Itria – nun Tiroler Winterfestspiele in Erl.

Magie der Bilder – „Don Pasquale“ bei den Tiroler Festspielen Erl

28.12.22 (Roland H. Dippel) -
Melancholischer Volltreffer. Mit zwei Jahren Corona-Verzögerung kam im Festspielhaus Erl Caterina Panti Liberovicis Inszenierung von „Don Pasquale“ heraus. Giuliano Carella zeigte zu ihren morbiden Commedia dell'arte-Reminiszenzen, was in Gaetano Donizettis letzter Opera buffa an berührenden Schmelz- und Herztönen steckt. Donato di Stefano macht den zu oft als Polterpartie missverstandenen Pasquale zu einer lyrischen Paraderolle, Bianca Tognocchi ist eine souveräne und schlichtweg ideale Norina. Roland H. Dippel

Die Redaktion der neuen musikzeitung wünscht ein friedvolles Weihnachtsfest

24.12.22 (nmz-red) -
Die gesamte Redaktion der neuen musikzeitung und ihre Mitarbeiter wünschen nicht nur allen unseren Online-Besucherinnen und -besuchern, sondern wirklich allen ein gesundes, frohes und friedliches Weihnachtsfest. Wir werden hier in den nächsten Tage auch etwas kürzer treten, halten aber in kleiner Besetzung unseren Informationsdienst aufrecht. Stöbern Sie derweil gerne in den aktuellen Ausgaben der neuen musikzeitung, der Jazzzeitung und von Oper & Tanz. Bestimmt es etwas für Sie dabei.

Politik mit Sex, Stolz und Schmerz: Donizettis „Maria Stuarda“ in Genf

22.12.22 (Roland H. Dippel) -
Teil zwei von Gaetano Donizettis Tudor-Trilogie mit den unabhängig voneinander entstandenen Opern „Anna Bolena“ (Mailand 1830), „Maria Stuarda“ (Neapel 1834/Mailand 1835) und „Roberto Devereux“ (Neapel 1837) am Grand Théâtre de Genève. Stéphanie d'Oustrac brilliert als „Maria Stuarda“ mit kalkulierter Exaltation. Elsa Dreisig verkörpert in allen drei Produktionen Königin Elizabeth I. von England. Mariame Clément inszeniert mit einem dezidiert fraulichen Blick und sucht nach Stringenz zwischen den drei Opern. Andrea Sanguineti dirigiert weniger dramatisch als bei „Lucrezia Borgia“ in Essen.

„Elektra“ in Münster: Regietheater, wie es nicht sein soll – Und Prof. Boerne klimpert dazu

Mit Beginn der Spielzeit 2022/2023 übernahm Katharina Kost-Tolmein die Intendanz des Theaters Münster. Ihr erstes Projekt: Neuproduktionen in allen Sparten, die sich dem antiken Atridenmythos widmen. Im Tanztheater gab es bereits die „Furien“, im Schauspiel die „Orestie“, im Musiktheater die selten gespielte Oper „Leben des Orest“ von Ernst Křenek. Und nun folgte die Premiere der „Elektra“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Hier geht es um Macht, Gewalt und vor allem um Rache! Der Stoff also, aus dem Strauss große Oper macht.

Poetische Verwirrung: Hans Krásas „Verlobung im Traum“ in Ostrava und Prag

20.12.22 (Roland H. Dippel) -
Die Reihe musica non grata der Staatsoper Prag widmet sich mit Konzerten, Opern und wissenschaftlichen Veranstaltungen dem Vermächtnis von Komponistinnen und Komponisten, „die für das Musikleben der tschechoslowakischen Zwischenkriegszeit wichtig waren und vom Nationalsozialismus oder aus religiösen, rassischen, politischen oder geschlechtlichen Gründen verfolgt wurden.“ Im November erweiterte sich der Radius: Calixto Bieitos Prager Inszenierung von Erwin Schulhoffs „Flammen“ gastierte in Brünn, während die Produktion von Hans Krásas Oper „Verlobung im Traum“ (Zásnuby ve snu) des Mährisch-Schlesischen Nationaltheaters Ostrava für zwei Vorstellungen an die Prager Staatsoper kam.

Der Triumph des Bösen –  Die Neuproduktion von Verdis „Otello“ wurde an der Oper Leipzig bejubelt

18.12.22 (Joachim Lange) -
Wer die Chemnitzer „Walküre“ des von weiblich geführten Teams  inszenierten Rings in Erinnerung hat, hat beim neuen „Otello“ in Leipzig ein Déjà-vu. Zumindest, was den dramaturgischen Ehrgeiz und die szenische Machart der niederländischen Walküre-Regisseurin Monique Wagemakers betrifft. Die hat sich jetzt Verdis, an der Mailänder Scala 1887 uraufgeführten Opernwurf aus der reifen Phase seines Schaffens vorgenommen. Zum Glück für die Nachwelt hatte der große Italiener sich überreden lassen, noch einmal einen Shakespearestoff zu veropern. In einigen Sequenzen blitzt denn auch schon mal sein „Falstaff“ auf, der sein wirklich letztes Wort in Sachen Oper wurde.

Wo Leoš Janáčeks Farben subtil und detailverliebt funkeln – „Das schlaue Füchslein“ in Gelsenkirchen

Die Advents- und Weihnachtszeit ist an den Opernhäusern auch immer die Zeit der Märchenopern für die ganze Familie. „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček im Gelsenkirchener Musiktheater hat das Zeug dazu, in dieser Saison diese Funktion zu übernehmen – trotz der Tatsache, dass hier keine „Heile Welt“ zu erleben ist, eher das Gegenteil.

Tristans Liebestod – Die Uraufführung von Charles Tournemires „La Légende de Tristan“ in Ulm

16.12.22 (Roland H. Dippel) -
Fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung brachte das Theater Ulm die Uraufführung der Oper „La Légende de Tristan“ des französischen Orgelvirtuosen und Symphonikers Charles Tournemire (1870-1939) heraus. Wie vieles vom Beginn des 20. Jahrhunderts ist dieses faszinierende wie imposante Opus, dessen Text Albert Pauphilet (1884-1948) nach Joseph Bédiers Roman-Adaption „Tristan und Isolde“ (1900) entwickelt hatte, der weitgehend, aber nicht ganz gelungene Versuch, aus dem Schatten von Wagners übermächtigem Musikdrama herauszutreten.

Nicht gefüllt und leicht zerbrochen – Philippe Boesmans’ letzte Oper „On pourge Bébé“ in Brüssel uraufgeführt

15.12.22 (Joachim Lange) -
Es war eine nette Geste der Applausregie: Als alle Protagonisten den wohlverdienten Beifall in der voll besetzten La Monnaie Oper in Brüssel nach der Uraufführung von Philippe Boesmans’ posthum uraufgeführter Oper „On pourge Bébé“ entgegennahmen, erschien im Hintergrund in der Höhe der dort befindlichen Tür, lächelnd der Komponist persönlich und reihte sich sozusagen aus dem Jenseits ein.

Theater Kiel: Peter Tschaikowskis „Jolanta“ auf der Psycho-Couch

14.12.22 (Arndt Voß) -
Dass Pjotr Iljitsch Tschaikowski eine Reihe von Bühnenwerken geschrieben hat, weiß man. Aber kennt man sie? Die drei Ballette sind allesamt geläufig, weit weniger sein vollständiges Opernschaffen, das häufig auf „Eugen Onegin“ und die „Pique Dame“ reduziert wird, beide Werke nach Puschkin. Selbst die „Mazeppa“, auch nach Puschkin, oder „Die Jungfrau von Orléans“ nach Schiller sind selten in Deutschland auf der Bühne anzutreffen. Weithin unbekannt aber ist die 1892 uraufgeführte und letzte Oper Tschaikowskis, Iolanta (auch Jolanthe oder Yolante geschrieben). Sie wurde am 10. Dezember 2022 in Kiel aufgeführt, wobei nicht nur das Werk selbst und dessen Inszenierung imponierte, sondern auch die gesangliche Leistung.

Korrektur am Tschaikowsky-Repertoire – „Die Zauberin“ bezaubert, beeindruckt und gehört in die Spielpläne

13.12.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Für einen Gutteil der Besucher gehören „Oper“ und Politik“ nicht zusammen, ja sogar sauber getrennt. Doch mitunter sind beide untrennbar miteinander „verwoben“ – was zu vornehm klingt: eher gezielt miteinander gestaltet, ja durch die Zeitumstände sogar untrennbar. Das gilt für Tschaikowsky und seine 1887 uraufgeführte „Zauberin“ ganz besonders.

Speculum oder spekulatives Spektakel? – Eine Live XR-Oper im Bonner Kunstmuseum

12.12.22 (Guido Krawinkel) -
Am dritten Adventswochenende hatte man die Wahl: Speculum oder Speculatius? Mutige Opernavantgarde oder doch lieber gemütliche Weihnachtsromantik – jedenfalls wenn man den Ankündigungen glauben durfte. Und die versprachen sehr vollmundig eine „interaktive Live XR-Oper“, also nicht nur szenisches Musiktheater, sondern auch noch live und in eXtended Reality.

Nicht nur spielsüchtig – Die neue „Pique Dame“ in Kassel überzeugt vor allem musikalisch

12.12.22 (Joachim Lange) -
In der jüngsten Kassler Inszenierung von Peter Tschaikowskis „Piqué Dame“ ist der Ausländer im Stück offensichtlich nicht nur spielsüchtig, sondern konsumiert obendrein auch Drogen. Regisseurin Ariane Kareev lässt ihn im Zeitalter der political correctness (der man an diesem Haus mit Hingabe frönt) zwar weder schnüffeln, noch spritzen oder rauchen. Aber sie versucht, dessen Sicht auf seine Umgebung und die Menschen, die ihm begegnen, mit (s)einer psychotischen Blickverengung sichtbar zu machen; die nur er für eine Blickerweiterung hält. Das gelingt ihr insofern, als Hermann dieses Gefängnis einer sehr begrenzten Wahrnehmung nicht mehr zu verlassen vermag. Er bleibt in ihr gefangen und damit auch wir. 

„Dona nobis pacem“ – John Neumeier interpretiert in Hamburg Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll

12.12.22 (Ralf-Thomas Lindner) -
Was sagt man zum Abschied? John Neumeier, 50 Jahre lang Ballettdirektor des Hamburg Ballett, bedient sich uralter Worte (und einer ebensolchen Sehnsucht) der Menschheit. Pars pro toto nennt Neumeier seine vorläufig letzte Hamburger Choreographie „Dona nobis pacem“ und gibt ihr den Untertitel „Choreografische Episoden, inspiriert von Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll“.

Mit Selbstironie und perfektem Timing – „Hello Dolly“ fulminant am Theater Bremen

11.12.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Zwanzig Jahre ist es her, als der damalige Intendant des Theater Bremen, Klaus Pierwoß, erfolgreich gegen Kultursenatspläne protestierte, dass Bremen ein eigenes Musicaltheater brauche. „Das können wir auch“, wollte er beweisen und hat es auch mit dem Engagement von Helmut Baumann. Nicht nur dessen „My fair Lady“ wurde zu einem immer ausverkauften Ereignis. Nun hat  der neue Oberspielleiter der Oper Bremen mit der Inszenierung von „Hello Dolly“, Frank Hilbrich, gezeigt, dass auch er das Genre ovationstreibend auf die Bühne stellen kann:

Lebensnahes Ernstical als Musical – Das Staatstheater am Gärtnerplatz landet mit „Rockin‘ Rosie“ einen Coup

10.12.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Musikstadt München? Klar, drei Spitzenorchester, zwei mehr oder minder blühende Musiktheater, Klassik-Starnamen von Rafael Kubelik über Sergiu Celibidache bis Kirill Petrenko mit vorbeiziehend-wiederkehrenden Kometen wie Leonard Bernstein oder Carlos Kleiber, dazu x hochklassige Ensembles anderer Sparten… Aber München war auch ganz anders, damals in den 1970ern.

tempus fugit – Reihe 9 – Ausgabe: 72

09.12.22 (Michael Kube) -
Wer seinem festen Abonnement vor Ort vertraut, wird auf bestimmte Zeiten trainiert sein. So hat die sonntägliche Matinee schon immer um 11 Uhr begonnen, das abendliche Konzertvergnügen dann regelmäßig auch zu einer festgesetzten Uhrzeit. Nur dem, der ein wenig zwischen den verschiedenen Metropolen und Städten wandelt, wird es vielleicht auffallen, dass der Moment des dritten Klingelns gar nicht so festgelegt ist, wie man zu glauben geneigt sein könnte.

Eröffnungspremiere an der Mailänder Scala – Zaren werden einsam sterben

08.12.22 (Michael Ernst) -
Wehe den Völkern, die Götter und Despoten dulden: Mussorgskis „Boris Godunow“ eröffnet die neue Saison der Mailänder Scala als Fanal gegen alle Unterwürfigkeit.

Ovationen für Oratorien – Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ am Staatstheater Oldenburg

07.12.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Großartiger Chor, großartige Solistinnen und Solisten. Die Inszenierung von Antony „Pilavachi lässt einen wie auch immer gearteten religiösen Konflikt vollkommen außen vor und porträtiert Elias als einen Rufer, einen Propheten, der klar machen will, dass Dinge falsch laufen, der aber nicht gehört wird und vor seinem Tod im Kerker landet. Was könnte angesichts der Klimakrise aktueller sein?“, findet unsere Kritikerin Ute Schalz-Laurenze.

Pessimistisch genial – Tschaikowskis „Zauberin“ in Frankfurt

06.12.22 (Roland H. Dippel) -
Die 1889 am Mariinski-Theater Sankt Petersburg uraufgeführte Oper „Charodéyka“ (Die Zauberin) nach dem Schauspiel von Ippolit W. Schpaschinski hielt Tschaikowski für sein bestes musikalisches Bühnenwerk. Doch das Publikum teilte diese Vorliebe nicht. Über drei Stunden von Tschaikowskis edelster Musik überströmen eine Familientragödie. Eindringlich, faszinierend und zutiefst melancholisch. An der Oper Frankfurt gab es um die Spitzenleistungen von Asmik Grigorian und Claudia Mahnke viel andere intensive sängerische und szenische Höhenflüge. Das Premierenpublikum jubelte.

Goldenes moralisches Theater – Mozarts „Mitridate, Re di Ponto“ an der Staatsoper Berlin

05.12.22 (Dieter David Scholz) -
Wolfgang Amadeus Mozart war erst 14 Jahre alt, als er den Auftrag erhielt, für das Mailänder Teatro Regio Ducale (dem Vorgänger des Teatro alla Scala) eine große, abendfüllende Opera seria zu komponieren, „Mitridate, Re di Ponto“. Viele bedeutende Komponisten hatten zuvor Werke für diese europaweit angesehene Bühne geschaffen. Mozart reihte sich hier mit seiner Jugendoper ein, die auf einem Drama des französischen Tragödiendichters Jean Racine basiert. Ein japanisches Inszenierungsteam um den Regisseur Satoshi Miyagi und die Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski haben das außergewöhnliche Werk Mozarts nun an der Berliner Staatsoper Unter den Linden herausgebracht.

… vor dem inneren Auge – Béla Bartóks Oper „Herzog Blaubarts Burg“ am Theater Basel

05.12.22 (Georg Rudiger) -
„Wo ist die Bühne? Außen oder innen“, fragt der Schauspieler und Tänzer Nicolas Franciscus ganz zu Beginn im ungarischen Prolog zu Béla Bartóks Oper „Herzog Blaubarts Burg“ am Theater Basel. Regisseur Christof Loy beantwortet diese grundsätzliche Theaterfrage bei diesem eindrucksvollen, manchmal schwer erträglichen, dann wieder Hoffnung gebenden Abend eindeutig.

Single-Blues frei nach Homer: „Ulysses“ von Keiser in Schwetzingen

05.12.22 (Roland H. Dippel) -
Beim Winter in Schwetzingen gelangt Keisers 1722 für Kopenhagen entstandener „Ulysses“ zur Premiere und wurde bejubelt. Reinhard Keiser ist heute – trotz der Wiederentdeckung seiner Opern „Croesus“ und „Fredegunda“ noch immer unterschätzt. Insgesamt gibt es in Keisers „Circe, oder des Ulysses erster Teil“ (1702), „Penelope und des Ulysses ander Teil“ (1703), „Ulysses“ (1722) und „Circe“ (1734) reichlich Musik für mehr als einen Abend.
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