nmz-Online

Auf dieser Seite finden Sie alle Artikel, die ausschließlich online und in keiner Print-Ausgabe erschienen sind. Sie können die Online-Artikel per RSS abonnieren.

Distanzen überbrücken – Zafraan im Berliner Meistersaal am Potsdamer Platz

27.11.20 (Konstantin Parnian) -
Das Zafraan Ensemble geht in die zweite Runde seiner Jubiläumsreihe UA Berlin und damit ins nächste Jahrzehnt: Für „Die 1920er: Exil“ bildet Stefan Wolpe den Ausgangspunkt. Seine 1. Klaviersonate „Stehende Musik“ kam bei einem Konzert der Novembergruppe 1927 zur Uraufführung. Neben dieser stehen Morton Feldman und Ursula Mamlok auf dem Programm, die beide bei Wolpe in dessen späterer Heimat, den USA, lernten. Außerdem Weberns Saxophonquartett aus den späten 1920ern sowie eine Uraufführung von Simon James Phillips.

Theos Kurz-Schluss: Wie ich einmal dazu beitragen wollte, einer staatstragenden Partei bei einer Personalentscheidung zu helfen

27.11.20 (Theo Geißler) -
Aktuell leben wir in einer Zeit zahlloser Unwägbarkeiten. Dieser Zustand ist zunehmend unerträglich. Wird der FC Bayern wieder Deutscher Fußballmeister? Gewinnt Til Schweiger endlich einen Oscar? Schafft es Volkswagen, die technischen Daten des UrKäfers mit seinen Elektromodellen ohne Betrugssoftware zu übertreffen? Und ausgerechnet in dieser Situation – nur drei Schockbeispiele von vielen – stürzt uns auch noch eine politische Partei, die sonst immer als Garant geistiger, körperlicher und seelischer Stabilität galt, in den Orkus zweifelzerätzter Zukunftsangst. Wer wird künftig die Christlich Demokratische Union (CDU) in die Post-Merkel-Ära führen? [Vorabdruck aus Politik und Kultur 2020/12]

Unübersehbar #29 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 27.11. bis zum 3.12.2020

26.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Elefant, ein Bürgerschreck, eine Winterreisende, eine Tänzerin: Die 29. Ausgabe unserer Streamingtipps versammelt von der jazzigen Schubert-Aneignung über ein Kinderkonzert bis zu Hindemith und Korngold wieder einiges an Genres und Stilen. Für neue Klänge und solche, die in den Jahrzehnten seit ihrer Entstehung nichts an Frische verloren haben, sorgen das Ensemble Garage und Georg Katzer. Der Dezember kann kommen. [jmk]

Wenn Musik zum Gebet wird – Palestrina-Marathon im Augsburger Dom

23.11.20 (Michael Kube) -
Einst galt Giovanni Pierluigi da Palestrina auf dem Tridentiner Konzil als „Retter der Kirchenmusik“. In Zeiten von Corona, in denen landauf, landab jegliche Art von Konzertveranstaltung untersagt ist, retten nun seine mehrstimmigen Messen die Hör-Erfahrung von live aufgeführter Musik. Unter dem Motto „A Global Prayer for the People“ und mit bischöflichem Segen wurde im Augsburger Dom vom 20. auf den 21. November unter den gängigen Hygiene-Auflagen für Gottesdienste eine 24-stündige Andacht mit Musik zelebriert und per Livestream in alle Welt übertragen. Ein klingender Hoffnungsschimmer, und für den Freund wahrer Musik eine ganz andere Form der „Novemberhilfe“.

Unübersehbar #28 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 20.11. bis zum 26.11.2020

19.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Auch da stecken immerhin ein paar unserer Gebühren drin: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann kraft seiner Infrastruktur weiterhin flexibel agieren und viele seiner geplanten Programme als Livestream anbieten. In den kommenden Tagen stehen der WDR mit seinem Funkhausorchester, der BR mit dem Sinfonieorchester und der SWR mit dem Vokalensemble bereit. Dazu Zeitgenössisches aus Leipzig und Wien sowie Barockes aus Stuttgart. Zauberhaft! [jmk]

Fachtagung über verfolgte jüdische Musiker*innen in Thüringen an der Hochschule für Musik Weimar

19.11.20 (Roland H. Dippel) -
Am 12. und 13. November fand an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar die zweite wissenschaftliche Tagung zum Projekt „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche“ statt. Wegen der Pandemie wurden die Referate, der Festvortrag und das Gesprächskonzert im Livestream übertragen. In der ersten Projektphase und einer Wanderausstellung (April 2018 bis Juni 2019) wurde grundsätzliches Material über Leben und Werk jüdischer Musiker vorgestellt. Die zweite Projektphase (Juli 2019 bis Juni 2021) schließt Gruppen wie die in Thüringen wirkenden jüdischen Kantoren und Mitglieder der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Buchenwald ein. Eine weitere Ausstellung soll im Frühling 2021 eröffnet werden.

Unübersehbar #27 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.11. bis zum 19.11.2020

12.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Asteroid namens Beethoven kann nicht warten. Deshalb schon heute unsere frischen Streaming-Tipps für die kommenden Tage. Den musikalischen Planeten Erde erkunden kulturübergreifend das Ensemble Modern, die Musikfesttage KlangART Vision und die Internationalen Tage Jüdischer Musik; nach Wien locken die Staatsoper und das Festival Wien Modern. Das Internet als Planetarium. [jmk]

Musikalischer Botschafter Mazedoniens – Der Pianist Simon Trpčeski im Gespräch über sein Album „Makedonissimo“

12.11.20 (Marcus A. Woelfle) -
Der nordmazedonische Pianist Simon Trpčeski erregte bislang vor allem mit russischer Klavierliteratur Aufsehen, zuletzt mit dem Album „Tales from Russia“, das dem Märchenhaften bei Rimski-Korsakow, Mussorgski und Prokofjew nachspürt. Mit dem gerade für die Bestenliste 4/20 des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominierten „Makedonissimo“ (Linn) legt der 1979 in Skopje geborene Pianist eine genreübergreifende Bearbeitung der zündenden Melodien und vertrackten Rhythmen seiner Heimat vor.

Kollektivistische Interpretation – Operation der Künste an der UdK Berlin

09.11.20 (Konstantin Parnian) -
Die deutschen Musikhochschulen trafen die Beschränkungen und Maßnahmen innerhalb des akademischen Betriebs mit am härtesten. Ein Universitätsseminar als Videokonferenz abzuhalten ist suboptimal, Gesangs- und Instrumentalunterricht in dieser Form enorm einschränkend, gemeinsames Musizieren über den Bildschirm ist schier unmöglich. Viele Hochschulen haben außerdem sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt, weshalb den Studierenden wertvolle Auftrittserfahrungen aktuell fehlen. Inmitten dieser Situation ermöglicht das hochschulübergreifende Studierendenprojekt „operationderkuenste“ seinen Mitgliedern mit dem Programm „Figaro classique“ – einer Zusammenstellung aus Prokofjews 1. Symphonie und Szenen aus dem „Figaro“ – das gemeinsame Musizieren vor Publikum.

Unübersehbar #26 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 5.11. bis zum 12.11.2020

05.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Mails mit Veranstaltungsabsagen häufen sich im Maileingang der Redaktion wie das Laub in den Alleen und Gärten. Da hilft nur eins gegen den herbstlichen Trübsinn: raus in den Blätterwald oder rein ins virtuelle Konzert- und Opernvergnügen. Diese Woche im Angebot: Akademisch-Philharmonisches aus Hamburg, Zeitgenössisches aus Düsseldorf, Jazziges aus Berlin, Großstädtisches aus Berlin, Vogelwildes und Chorisches aus München. Allemal besser als Laubgebläse. [jmk]

Deutscher Bundestag: Umsatzerstattung für November-Lockdown ab Monatsende

Die Bundesregierung arbeitet darauf hin, Umsatzausfälle durch die in diesem Monat geltenden verschärften Corona-Beschränkungen den betroffenen Unternehmen spätestens ab der letzten Novemberwoche vergüten zu können. Solange werde es voraussichtlich dauern, bis die auf ein Volumen von zehn Milliarden Euro veranschlagte „Novemberhilfe“ zur Antragsreife gediehen sei, gab der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Thomas Bareiß (CDU/CSU) am Mittwoch im Tourismusausschuss zu verstehen.

Leipziger „Lohengrin“-Lollipop, lohnend?

03.11.20 (Roland H. Dippel) -
Das Spannendste an dieser gekürzten Fassung von „Lohengrin“ ist seine Vorgeschichte, die mindestens bis zum letzten „Tannhäuser“ der Oper Leipzig im Jahr 2018 zurückreicht. Schon steht der Termin der „Lohengrin“-Vorstellung im Paket „Wagner 22“ mit allen Wagner-Dramen in chronologischer Reihenfolge nach Entstehung fest: 30. Juni 2022. Aber das wird ein schon wieder anderer „Lohengrin“ sein als die wegen des Teil-Lockdowns vom 7. auf den 1. November vorverlegte Premiere.

„Die Zauberflöte“ an Dresdens Semperoper – (k)eine Tragödie

03.11.20 (Michael Ernst) -
Die erste Neuinszenierung an der Semperoper sollte ein Zeichen des Aufbruchs sein. Sie geriet zum bitterbunten Begräbnis. Die Hoffnung war noch gar nicht gestorben, schon gab neue Hygienekonzepte in der Kulturnation, die alle bisherigen Pläne, deren regelmäßige Überarbeitung und noch die allerletzte Aktualisierung außer Kraft setzen sollten. Vom ersten November-Montag an wird alle Theaterkultur ersatzlos gestrichen. Wer da am ersten Tag dieses Monats noch in die Oper ging, wohnte einem sehr eigenständigen Abschied bei und dürfte sich wie bei einem Begräbnis gefühlt haben.

Kölner Konzert vorm Lockdown: „Bach war angestellt, aber Mozart war Freelancer!“

03.11.20 (Regine Müller) -
In der Kölner Philharmonie hat am Abend vor dem zweiten Lockdown ein blitzartig organisiertes Benefizkonzert zugunsten der von den Maßnahmen besonders betroffenen freien Szene stattgefunden, gedacht als Signal der Solidarität. Vier Ensembles, die in exemplarischer Weise für die einzigartige Vielfalt der Kölner Musikszene stehen, teilten sich unter den gebührenden Abständen die Bühne im vorschriftsmäßig nur schütter gefüllten Saal.

Ritt durch die Revuegeschichte – Tobias Heyder macht in Magdeburg nicht nur dem Zigeunerbaron Beine

02.11.20 (Joachim Lange) -
Vor dem aktuellen November-Lockdown eine Operette. Das hat fast etwas von einem Tanz auf dem Vulkan. So hat man es jedenfalls am Sonntag in Magdeburg gehalten. Mit den eingeübten Abstandsregeln und gleichmäßig im Haus verteiltem regen Zuschauerzuspruch. Samt Pausenversorgung. In Magdeburg ging das. Spielt aber auch hier ab November alles keine Rolle mehr.

Premiere als Dernière? – Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Komischen Oper Berlin

01.11.20 (Peter P. Pachl) -
Es sei ein „Glück nun zu wissen, dass die Theater zur ‚Freizeit-Industrie‘ gehören und mit Nagelstudios in einen Topf geworfen werden“. Das Komischste des heiter apostrophierten Abends passierte vor der Aufführung mit der Ansprache von Barrie Kosky an sein Publikum. Doch was danach passierte, löste das Versprechen der Heiterkeit kaum ein und konnte mit dem hohen Niveau der künstlichen Qualität dieses Hauses nicht mithalten.

Boulevardoper mit Telefon-Terror: Menotti und Poulenc in Gera

01.11.20 (Roland H. Dippel) -
Im ursprünglichen Spielplan standen für Ende Oktober am Theater Altenburg Gera Wiederaufnahmen von „Spamalot“ und „Der Vetter aus Dingsda“. Uraufführungen von Sarah Nemtsov und Steffen Schleiermacher in den Philharmonischen Konzerten, auch die Ballettpremiere „Das Lied von der Erde“ werden verschoben. Dafür zeigt Generalintendant Kay Kuntze vor der für Kultureinrichtungen desaströsen Corona-Schließzeit ab 2. November zwei Kammerkurzopern-Klassiker des 20. Jahrhunderts. Der Boom von Francis Poulencs und Jean Cocteaus „Die geliebte Stimme“ (aktuell auch in Bremen, Hamburg, Dessau) geht also weiter, hier in Kombination mit Menottis Opera buffa „Das Telefon oder Die Liebe zu dritt“.

Lied der Aufmerksamkeit – Zum Wochenende vor dem Lockdown

29.10.20 (Konstantin Parnian) -
Um auf die anhaltend schwierige Lage der Kulturbranche aufmerksam zu machen, waren für Samstag, den 24. Oktober, in den drei größten deutschen Städten unterschiedliche Aktionen angekündigt. Wegen Hygienebedenken abgesagt werden mussten die vom Landesmusikrat Hamburg geplanten Open Air-Konzerte unter dem Motto „Wir verschaffen uns Gehör! in concert“, Teil einer bereits am vorherigen Wochenende gestarteten Reihe. In Berlin und München konnten die Veranstaltungen hingegen stattfinden.

Unübersehbar #25 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 29.10. bis zum 5.11.2020

29.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Vermutlich beginnt jetzt wieder eine Zeit, in der häufiger auf Streams zurückgegriffen werden wird. Manche, wie das Staatstheater Mainz, werden sich dem verweigern. Während die einen ihre Archive öffnen, gibt es durchaus auch Live-Streams. Eine Reimagination des Schwanengesangs ist dabei und „Unvoiced Diaries“ beim NOW-Festival Essen. Genrebrechend! Wexford, Hannover und Augsburg und Beethoven mit Boris Giltburg grüßen aus Archiven. [mh]

Kurz-Schluss: Wie ich einmal an einer gemeinsamen Zoomkonferenz des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Steuerberater teilzunehmen versuchte

28.10.20 (Theo Geißler) -
Trüber Herbsttag, Nebel über der Donau, fieser Nieselregen zwischendurch. Eigentlich sollte mir solches Wetter gefallen. Schließlich sitze ich naturfern im Homeoffice. In guter Reichweite ein bereits halb geleertes Fläschchen feinen Rotspons aus dem Ahrtal, selbstverständlich samt Kelch. Vor mir der brandneue gecurvte 90-Zoll-Bildschirm, rasant gespeist über ein frisch verlegtes Glasfaserkabel. Auf dem Schirm zähle ich an die 90 briefmarkengroße Bewegtbildchen. Ich befinde mich als Gast in einer mit hochbedeutsamen Entscheiderinnen und Entscheidern gespeisten Zoomkonferenz der „Vereinigung Deutscher Kulturstifter*innen und Steuerberater*innen“, bereichert durch Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien und drei sogenannten Betroffenen. [Vorabdruck aus Politik & Kultur 2020/11]

Die Wunden der Vergangenheit – Andrea Moses inszeniert in Cottbus Pjotr I. Tschaikowskis Oper „Mazeppa“

26.10.20 (Joachim Lange) -
In Cottbus hat sich Andrea Moses an Pjotr I. Tschaikowskis selten gespielten, gleichwohl großformatigen Dreiakter „Mazeppa“ gewagt. Es ist der Opernauftakt der Intendanz von Stephan Märki im einzigen verbliebenen Dreisparten-Haus in Brandenburg. Die in Dresden geborene Regisseurin wird mit ihren Erfahrungen, die sie als Chefregisseurin in Dessau und in Stuttgart gesammelt hat, die neue Operndirektorin am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Mittlerer komödiantischer Drive: Joachim Raffs „Dame Kobold“ am Theater Regensburg

25.10.20 (Juan Martin Koch) -
In der Regie Brigitte Fassbaenders brachte das Theater Regensburg mit Joachim Raffs komischer Oper „Dame Kobold“ nach einer Calderón-Vorlage eine ausgesprochene Rarität auf die Bühne. Eine Sensation kann unser Kritiker Juan Martin Koch nicht vermelden, immerhin aber eine liebenswürdige Randnotiz der Theaterhistorie.

Unübersehbar #24 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 23.10. bis zum 29.10.2020

23.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Während sich in Augsburg eine neue Bürgerinitiative formiert, die die Sanierung des Staatstheaters in der geplanten Form in Frage stellt (siehe diesen SZ-Artikel), hat sich dort die Selbsthilfegruppe „Die anonymen Opernsänger“ formiert. Außerdem in Folge 24 unserer Streaming-Hinweise: Festivals auf durch-lässigen Abwegen, ein detektivisches Kinderkonzert und ein medial vorbildlich aufbereitetes neues Chorwerk. Sind wir nicht alle reif für die Inseln? [jmk]

Für Viola! Masterclass-Konzerte des IMPULS-Festivals 2020

21.10.20 (Roland H. Dippel) -
Neben Kooperationen nach außen wie beim Konzert am letzten Mittwoch im Steintor-Varieté Halle mit der Festival Alliance of Contemporary Music in Europe (F.A.C.E.) betreibt das IMPULS-Festival 2020 auch interne Synergien. Erstmals wurden die seit einigen Jahren intensivierten Nachwuchsprogramme für Komponisten und Instrumentalsolisten zusammengeführt. Werke entstanden für Interpreten aus den Meisterklassen und wurden in gemeinsamen Probenprozessen entwickelt. Seit Mai arbeitete man im Composer-Workshop mit der Komponistin Annette Schlünz an Verfeinerungen der kreative Initialzündungen. Zu hören waren die Ergebnisse bei einem Schulkonzert in Magdeburg (15. Oktober), im Grassi-Museum Leipzig (16. Oktober) und im Bauhaus-Museum Dessau (18. Oktober).

Mit Hammerflügel: Mozart beim Festspiel der deutschen Sprache in Bad Lauchstädt

20.10.20 (Roland H. Dippel) -
Vom 29. September bis zum 17. Oktober 2020 gab es das Festspiel der deutschen Sprache im Goethe-Theater und den Historischen Kuranlagen Bad Lauchstädt in leicht verschlankter Form. Produktionen von Mozarts Singspielen „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die Zauberflöte“ (Weimarer Fassung von 1794) gehören zum Angebot des von Edda Moser geleiteten Festspiels. Die Sprachambitionen sind im Schauspiel deutlich höher als im Musiktheater.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: