Landesjugendensemble Chor und Orchester Thüringens spielen Altenburger Festkonzert


(nmz) -
Das Landesjugendorchester und der Landesjugendchor des Freistaates Thüringen gestalten am Freitag, 21.August im Festsaal des Altenburger Residenzschlosses das Festkonzert anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Altenburger Musikfestivals.
18.08.2015 - Von PM

Gegründet 1990 von dem amerikanischen Tenor und Bayreuth-Sänger Arturo Sergei, ging das Musikfestival zur Jahrtausendwende in die Trägerschaft der Stadt und des Fördervereines über. Kulturschaffende weit über die Grenzen Sachsens hinaus engagieren sich für die musikalische Belebung der Region mit seinen herausragenden architektonischen Zeugnissen und dem Zentrum des fürstlichen Residenzschlosses Altenburg. Die Stadt Altenburg beherbergt neben der 500-jährigen Tradition der Spielkartenherstellung auch den wichtigen Weggefährten von Martin Luthers, Georg Spalatin und Johann Ludwig Krebs, den berühmten Schüler von Johann Sebastian Bach.

Krebs‘ herausragende Psalmvertonung „Erforsche mich Gott“ erklingt neben Werken von A. Scarlatti, Pepping und drei Kompositionen des Meininger Hofkapellmeister Wilhelm Berger. Bekannte Chormusik neu zu entdecken und weitgehend unentdeckte Werke bekannt zu machen, ist das Motto, dem sich der Landesjugendchor Thüringen und sein Künstlerischer Leiter Nikolaus Müller auch mit diesem Programm verschrieben haben.

Mit dem Landesjugendorchester zusammen unter der Leitung von Yuri Lebedev steht eine Auswahl der Liebesliederwalzer op. 52 von Brahms auf dem Programm. Das Orchester kehrt von einer Arbeitsphase und Konzerten aus Frankreich zurück und bringt zur Aufführung in dem Festkonzert eine orchestrale Bearbeitung des Regerschen Orgelwerkes „Ein feste Burg“ sowie zwei Werke von Mendelssohn – das Violinkonzert mit dem Solisten Alexej Barchevitch sowie die Reformations-Sinfonie

Die zurzeit fünf Landesjugendensembles Thüringens sind seit 2009 in der Trägerschaft der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen unter der Akademieleitung von Prof. Dr. Eckart Lange.

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