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Da grinst der Haifisch sich eins – Die Dreigroschenoper von Kurt Weill und Bert Brecht in Halle

20.02.18 (Joachim Lange) -
In der „Dreigroschenoper“ könnte wohl jeder Theater- bzw. Opernfreund ab einem gewissen Alter überdurchschnittlich viele Songs mitsingen. In der jüngsten Gemeinschaftsproduktion von Schauspiel und Oper in Halle wird nach der Pause aus dem „könnte“ ein „sollen“. Und es funktioniert! Das Publikum singt mit. Den Mackie-Messer- Song, was sonst. Laut und leise. Da grinst der Haifisch sich eins. Da schwappt der Drive, der vor 90 Jahren die Gemüter erhitzte über jedes Verfremdungsgebot hinweg ganz direkt ins Gemüt. Damit hatte es schon angefangen, als Harald Höbinger als Moritatensänger mit leichter Brecht-Anmutung, zu Beginn diesen Song aus einer kleinen Spieluhr zauberte und dann die ganze Truppe vor den Vorhang zitierte. Da sah und hörte man sie schon mal.

Uraufführung von Philippe Schoellers neuer Musikfassung zu E. A. Duponts „Das alte Gesetz“

20.02.18 (Peter P. Pachl) -
Am Anfang der Berlinale stand in den vergangenen Jahren zumeist ein Stummfilm mit großem Live-Orchester, interpretiert vom RSB unter der musikalischen Leitung von Frank Strobel. Auch in diesem Jahr gab es ein gemeinsames Filmprojekt der Deutschen Kinemathek zusammen mit Arte TV, diesmal allerdings mit kammermusikalischer Begleitung: zwölf Instrumentalisten des Orchester Jakobsplatz München (OJM) begleiteten den Film „Das alte Gesetz“ des Regisseurs E. A. Dupont – erstmals mit der neuen Musik von Philippe Schoeller.

Ein motorstarker Hybrid – 10. BMW Welt Jazz Award tankt mit dem Trio „LBT“ Techno-Kraftstoff auf

19.02.18 (Ssirus W. Pakzad) -
Welche Musik zum Auftakt des 10. BMW Welt Jazz Awards gespielt werden würde, deuteten schon die deutlich dezimierten Stuhlreihen im Doppelkegel an: solche, für die der Zuhörer einfach Bewegungsfreiheit braucht. Es wurde vereinzelt auch tatsächlich getanzt, zumindest aber heftig gewippt, als sich das Münchner Trio „LBT“ mit einem motorstarken Hybriden aus Jazz und wuchtigem Techno um eine Teilnahme am Wettbewerbs-Finale im Juni bemühte.

Auf Wiedersehen, Kinder: Mozarts „Idomeneo“ am Staatstheater Nürnberg

18.02.18 (Juan Martin Koch) -
Um Troja dreht sich so manches in dieser Spielzeit an der Nürnberger Oper. Berlioz’ „Trojanern“ folgte nun Mozarts „Idomeneo“ in der Inszenierung von David Bösch: als gelungene Kenntlichmachung eines Meisterwerks. Juan Martin Koch berichtet:

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 19.02. bis 25.02.2018

18.02.18 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 8. Schwerpunkte: Juan Allende-Blin, Ensemble Adapter, Ensemble szene instrumental, Hannes Seidl | von, mit und über Hannes Seidl, Guy Fleming, Pianist Dmitry Masleev, US-Drummer Tyshawn Sorey, Paul Hübner: Trompeter, Komponist, Performer, Christina Kubisch, Nicola Antonio Porpora +++ Neue Musik im Netz, Verena Zeiners Album der Komponistinnen, Spektralisten und der Sog der Klangfarben, Heinrich Heine braucht Ruhe, Ultraschall Berlin 2018, ECLAT 2018, Leben mit Puccini, Intervallum. Eine Hommage an die Pause, Musik nicht nur zum Einschlafen, Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017, „Hörspielpreis der Kritik“, „Rafiki Jazz“.

Lenny forever – Fulminante Vorgeburtstagsfeier von Leonard Bernsteins 100.Geburtstag in München

17.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
In der Papierform das derzeit Übliche: jeglicher Ehrentag wird heutzutage in allen Medien nicht am exakten Datum, sondern vorweg abgehandelt und gefeiert. Dass Leonard Bernsteins runder Geburtstag statt am 25.August nun schon mit einem Musiktheaterabend gefeiert wurde, ließ dennoch fast den Kopf schütteln – und dann hingerissen staunen…

Ungewöhnlich, doch nur partiell gelungen – „Tristan und Isolde“ an der Staatsoper Berlin

16.02.18 (Peter P. Pachl) -
Dmitri Tcherniakov hatte die Latte mit seiner Berliner Debüt-Inszenierung an der Staatsoper extrem hoch gelegt, konnte seine Leistung bei „Parsifal“ nur unterlaufen, und auch seine Inszenierung „Tristan und Isolde“ bleibt hinter der „Zarenbraut“ deutlich zurück. Auch für Wagners Handlung wählt er einen (dezenten) medialen Ansatz, verlegt sie nach heute, in eine (russische) Party-Gesellschaft. Witziges steht neben Einfallslosem, genialisch Aufblitzendes neben Banalitäten. Ebenfalls ungewöhnlich, aber überragend ist Daniel Barenboims musikalische Interpretation.

Die ÖMZ schließt – Ende einer musikpublizistischen Institution

15.02.18 (mh) -
Die Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ) gibt es bald nicht mehr. Die letzte Ausgabe wird am 1. März erscheinen zum Thema „1918 – Der große Umbruch“. Die ÖMZ ging aus den 1919 gegründeten „Musikblättern des Anbruchs“ hervor. Eine wechselhafte Geschichte findet nun ihr trauriges Ende.

Münchens Gärtnerplatztheater landet mit „My fair Lady“ einen weiteren Spielplan-Hit

14.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Deutsch und Spanisch sind für Ausländer zugänglich: Englisch noch nicht einmal für einen Engländer!“ stellte George Bernard Shaw im Vorwort zu seinem Drama „Pygmalion“ ironisch fest. Aus dem Schauspiel machten Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 einen Musical-Welterfolg, dem erst 1984 eine Inszenierung am Gärtnerplatztheater folgte: Cornelia Froboess, Helmut Griem, Lambert Hamel und Regisseur August Everding zündeten einen Dauerbrenner – 234 Vorstellungen bis 2011. Die Messlatte für die Neuinszenierung lag also hoch.

Deutscher Bundestag: Ausschuss für Kultur und Medien (Legislaturperiode 19)

12.02.18 (mh) -
Der „Kampf“ um die Besetzung und vor allem die Leitung des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien hat in der Vergangenheit einige Wellen geschlagen. Seit Ende Januar sind Vorsitz und Besetzung definiert. Wir haben uns die Mühe gemacht, aus der Datenbank des Deutschen Bundestages und mit dessen Informationen die einzelnen Mitglieder vorzustellen. Nicht immer ist so einfach ersichtlich, ob aus den Lebensläufen und Tätigkeiten eine besondere Qualifikation herzuleiten ist. Machen Sie sich da ein eigenes Bild.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.

Die verlorene Ehre eines Egozentrikers – Verdis „Rigoletto“ am Staatstheater Oldenburg

11.02.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Giuseppe Verdis 1851 entstandene Erfolgsoper „Rigoletto“ zählt seit der Uraufführung zu den meist gespielten Opern weltweit. Konjunktur hat sie vor allem in Norddeutschland: Mascha Pörzgen 2003 in Oldenburg, Andrej Woron 2005 in Bremen, Michael Talke 2015 in Bremen, Woron erneut 2017 in Bremerhaven. 2017 gab es in Hannover eine opern air-Produktion, die 25.000 BesucherInnen anzog. Und nun schon wieder: Hinrich Horstkotte, der oft und auch hier sein eigener Kostümbildner ist, inszenierte am Staatstheater Oldenburg.

Sprachlosigkeit in Musik gesetzt – Nikolaus Brass’ „Sommertag“ in der Neuen Werkstatt der Staatsoper Berlin

11.02.18 (Peter P. Pachl) -
Vor zwei Jahren bereits war beim Festival Ultraschall in Berlin jenes „Kammermusiktheater“ zu erleben, das ein Jahr zuvor, bei der Münchner Biennale 2014 seine Uraufführung erlebt hatte. „Sommertag“ von dem Donaueschingen-erprobten Arzt und Komponisten Nikolaus Brass basiert auf Jan Fosse, dessen Roman „Morgen und Abend“ als ein eindrucksstarkes Musiktheater von Georg Friedrich Haas im Vorjahr an der Deutschen Oper Berlin zu erleben war.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 12.02. bis 18.02.2018

11.02.18 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 7. Schwerpunkte: In Memoriam Wolfgang Zamastil, Christian Lindberg zum 65. Geburtstag, Seth Cluett, Trompeter Simon Höfele, Tonmeister Christoph Amann, Chaya Czernowins ,Etudes in Fragility', Audiokünstler und Lyriker Gerald Fiebig +++ Festival 'Zeitimpuls', NDR Chor beim Festival Greatest Hits, Ultraschall Berlin, ECLAT 2018: Stuttgarter Kompositionspreis, Donaueschinger Musiktage, Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer, Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017 +++ México lindo, Die Suche nach einer neuen Harmonik, Das Klangforum Wien auf der Suche nach einem „grenz.wert“, Der Klang der Seele – Warum uns Musik berührt, „Hier bist du sicher vor Musik“ – Heinrich Heine braucht Ruhe, Das Paris des Fin de Siècle und die katalanische Musik.

In der Intimität des Lichts – Streichquartett am Lagerfeuer

09.02.18 (Till Dahlmüller) -
Angekündigt war das Konzert des vision string quartet als „ein Projekt, das den traditionellen Konzertrahmen auflöst“. Das junge Quartett kollaborierte zusammen mit Folkert Uhde, Gründer und Betreiber des Radialsystem V in Berlin. Auf dem Programm standen mit Schostakovich‘ Streichquartett Nr. 8, Barbers Adagio for strings und Debussys Streichquartett in g-Moll drei Klassiker, die über Licht, Video und die Fragmentierung des Streichquartett II des Schweizers Jürgen Frey zu einer Gesamtinszenierung zusammengebunden wurden.

Franz Schubert auf der Reise nach Hamburg

08.02.18 (Joachim Lange) -
Kent Nagano und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg präsentieren Franz Schuberts Schauspielmusik „Rosamunde“ mit dem neuen Text „Es kommt ein Schiff gefahren“ von Ulla Hahn. „Mozart auf der Reise nach Prag“ ist ein Mörike-Titel, der es zum geflügelten Wort gebracht hat. Vielleicht widerfährt es ja der jüngsten Reise Schuberts nach Hamburg so ähnlich? Zumindest in Hamburg und für die Besucher der Elbphilharmonie. Diese Reise hat den Komponisten, der 1823 die Schauspielmusik zum romantischen Schauerstück „Rosamunde“ komponierte und der (auch) seine Sinfonie Nr. 8 C-Dur, die den programmatischen Beinamen „Große“ führt, nie selbst hören konnte, jetzt in die Stadt an der Elbmündung geführt.

„L’Orfeo“ mit neuem Ende in Zwickau: Katharina S. Müllers furioses Finale mit Blut und Knochen

08.02.18 (Roland H. Dippel) -
Jetzt ist Katharina S. Müller fast Composer-in-residence am Theater Plauen-Zwickau. Nach der Musik zum Tanzstück „Happy Birthday“ von Annett Göhre warf man der 1994 in Starnberg geborene Komponistin, Performerin und Geigerin dort eine echte Herausforderung zu: Ihre Arrangements und die Neukomposition des Finales für Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ polarisieren das versöhnlich-apollinische Ende mit Triumph der Sinne aus Alessandro Striggios erstem Libretto-Entwurf. Eine Erweiterung mit Fragezeichen, Opulenz und Blutrausch. Wahrheitsgemäß verspricht der Produktionsslogan: „1 × Hölle und zurück!“

Klänge aus der Zukunft – Abschluss des experimentellen Schulprojekts KLANGRADAR Berlin

06.02.18 (Till Dahlmüller) -
Ein tanzender Dirigent, ein lebendiger Anrufbeantworter und konzentrierte Klang-Laboranten – das Abschlusskonzert des experimentellen Schulprojekts KLANGRADAR Berlin ist vielseitig, stimmig und witzig.

Großer Opernabend von enormer emotionaler Dichte – Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Viele Jahre lang war das Essener Aalto-Theater im Ruhrgebiet quasi die „erste Adresse“ in Sachen Oper. Doch seit zwei, drei Spielzeiten verlagert sich offenbar diese Spitzenposition. Mehr und mehr entwickelt sich das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit seinen Inszenierungen zum führenden Opernhaus der Metropolregion. Was sich wieder einmal bestätigt angesichts der jüngsten Premiere von Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“.

Chemnitz traut sich: Wagner aus weiblicher Sicht

05.02.18 (Michael Ernst) -
„Das Rheingold“ mit Kapitalismuskritik und Walhall hinter der Mauer – Verena Stoiber wagt mutige Ansätze. Ein wirklicher „Ring“ kann daraus nicht werden. Die neue Chemnitzer Wagner-Tetralogie wird sich aus vier Einzelwerken formen. Dennoch steht ein Gesamtkonzept dahinter: Jeder Nibelungen-Abend wird von einer Regisseurin inszeniert. Um Wagner aus weiblicher Sicht zu zeigen? Um zu sehen, was den vier unterschiedlichen Sichten am Ende an Gemeinsamkeiten und Unterschieden innewohnt?

Von Seltenheitswert: Der Akkordeonist Stefan Hussong im Avantgarderausch

05.02.18 (Wolf Loeckle) -
Akkordeonisten aller Länder, vereinigt euch, in und zwischen den Schluchten von Manhattan, Madrid, Moskau, schluchzt euch das d-Moll rein der chromatischen Bach-Fantasie und lasst die zugehörige Fuge verebben zwischen Stickoxiden und Nebelschwaden. Setzt den Fandango drauf und dann den Tango, macht daraus den Fantango und therapiert euch samt uns allen den Weltschmerz weg mit eueren Sehnsuchtsorgien aller Straßenmusiker aller Völker. So könnte ein Akkordeonkonzert annonciert sein.

Von Weltrettern und einem fatalen Marsch – Das Stuttgarter Festival Eclat 2018

04.02.18 (Andreas Kolb) -
Prima la musica, poi le parole, das Verhältnis von Musik zu Wort und umgekehrt ist beim Stuttgarter Festival Eclat schon immer auf besondere Weise ausgelotet worden. Auch der Jahrgang 2018 ist wieder ein Gradmesser dafür, was Komponisten heute umtreibt, und das sind neben den Möglichkeiten, die ihnen das Klavier des 21. Jahrhunderts bietet, also die Musik aus und mit dem Laptop, vielfach Themen aus dem menschlichen Alltag.

Deprimierende Divendämmerung – In Augsburg missglückt Rufus Wainwrights „Prima Donna“

04.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Grande Opéra und Primadonna und Scheitern und Comeback – alles herrlich dramatische Vorgaben für ein Werk, das „Oper über Oper in einer Oper“ bietet. In der Papierform las sich also das Augsburger Projekt reizvoll. Doch die Bühnenrealität enttäuschte.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 05.02. bis 11.02.2018

04.02.18 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 6. Schwerpunkte: Nikolaus Brass, Sebastian Elikowski-Winkler, Ensemble Nikel, fie Musik des Ernő Király, Siegfried Fink, Harald Muenz +++ Ultraschall Berlin, Donaueschinger Musiktage, Week-End Fest 2017, Forum neuer Musik 2006 +++ Zeitgenössische Musik im Kunstkontext, Neue Musik aus Israel, Electronica zwischen Krachapparatur, Theremin, Mixturtrautonium und Micromodularsynthesizer, Klangspuren zur Weiberfastnacht, Walküre 4.0, Lach mal mit Hindemith, Klang der Wolga und eine Radiologische Lesung 5

Potential zum Dauerbrenner: Lunds & Zaufkes Musical „Grimm!“ in Erfurt

02.02.18 (Roland H. Dippel) -
Dieses wunderbare Opus entstand für das Kinder- und Jugendtheater Next Liberty in Graz und erhielt nach der Uraufführung (2014) den Deutschen Musical-Theater-Preis in der Kategorie Bestes Buch. Von der CD-Einspielung der Neuköllner Oper mit dem Musicalstudiengang der Universität der Künste Berlin brennt man schon wieder eine neue Auflage. In Erfurt kommt „Grimm!“ nach Inszenierungen in Wien und Schwedt erstmals auf eine ganz große Opernbühne. Auch da ist der Eindruck glänzend, bezwingend, beglückend. Wenn es eine Gerechtigkeit in der Theaterwelt gibt, wird diese Produktion zum Dauerbrenner.
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