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Mit Galgenhumor in die Apokalypse – Philippe Manourys Oper „Kein Licht“ in Straßburg

24.09.17 (Georg Rudiger) -
In der Realität leistet sich Donald Trump aktuell gerade eine beängstigende Verbalschlacht mit dem nordkoreanischen Diktator Kim-Jong-un. Auf der Opernbühne kommt der US-Präsident auch schon vor, ohne namentlich genannt zu werden. Aber nach Sätzen wie „Der König weiß nicht, was Sache ist, aber sie ist groß, wunderbar und einzigartig“ oder „Er darf überall hingreifen, überall hineingreifen, alles angreifen, alle Länder angreifen“ ist klar, wer damit gemeint ist.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 25.09. bis 01.10.2017

24.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 39. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Mark Andre und Dieter Mersch, Michael Flury, Trio Belli Fischer Rimmer, Henning Kraggerud, 10 Jahre Deutsche Radio Philharmonie, Rudi Stephan, Anna Zett, Thelonious Monk, Bühnenpoetin Yasmin Hafedh, Thomas Ankersmit, Hans Abrahamsen +++ Phantomklänge der Musik, Geschichte des Subharchords, Norwegische Avantgarde, Akkordeon in der Neuen Musik, Werkzeuge der Neuen Musik – Stimme, Die Gründung des nationalen Jugendorchesters der Ukraine +++ International Rostrum of Composers 2017, Klangspuren 2017, Festival Taktlos 2017, Kontakte '17 – Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst, Musik Unlimited 2016, Festival mikromusik, Forum neuer Musik 2005 und musikprotokoll 2017.

Neues von der Zeitoper im Zeitalter des Cyberspace – „Homo instrumentalis“: Multimediales Musiktheater bei der Ruhrtriennale

24.09.17 (Georg Beck) -
Man kennt sie, die Lieblinge des zeitgenössischen Musiktheaters. Was ein Salvatore Sciarrino, ein Helmut Lachenmann liefern, erfreut sich des intensivsten Zuspruchs. Ohne, dass daraus schon regelrechte Renner hervorgegangen wären. Jedenfalls nicht, wenn man es am Hype bemisst, den der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis mit Machinations ausgelöst hat.

Sängerfest in Schwarzweiß: Verdis „Otello“ in Dessau

18.09.17 (Roland H. Dippel) -
Seit Jahren wahrt das Anhaltische Theater Dessau hinweg über Intendanten-Perioden im Musiktheater ein bemerkenswert sattes musikalisches Format. Auch die aktuelle Verdi-Produktion zur Eröffnung der 223. Spielzeit reiht sich in diese Kette erstklassiger Produktionen, zu denen neben Bussen aus der Region sich auch viele Stammbesucher aus Berlin und ganz Mitteldeutschland einfinden. Der Premierenapplaus hatte enthusiastische Wärme.

chor.com: 2.200 Kongressteilnehmer leiten Trendwende in der Musikszene ein

17.09.17 (PM - DCV) -
Über 200 Veranstaltungen bot der Branchentreff chor.com in Dortmund, der an diesem Sonntag zu Ende ging. 2.200 Kongressteilnehmer besuchten 182 Workshops und Vorträge sowie 35 Konzerte international gefragter Chöre, Ensembles und Komponisten an sechs Spielorten in der Innenstadt. 79 Aussteller informierten in der Westfalenhalle Dortmund über aktuelle Tendenzen der Branche. Mit der Erarbeitung neuer Konzertformate, innovativen Konzepten zur Publikumsteilhabe und dem Aufbrechen des Konzertrituals des 19.Jahrhunderts leiten ab Montag Dirigenten, Dramaturgen, Musikpädagogen und Chormanager eine Trendwende in der Musikszene ein, prognostiziert Moritz Puschke, Künstlerischer Leiter der chor.com.

Die Glatze des Don Pizarro – Die Oper Halle eröffnet die Spielzeit mit einem neuen „Fidelio“

17.09.17 (Joachim Lange) -
Seit Florian Lutz und seine Truppe 2016/17 die Oper in Halle übernommen haben, ist sie wieder ein Ort der Auseinandersetzung. Hier wird nichts mehr einfach so durchgewinkt. Alles, was gemacht wird, erzeugt Reibung. Mit den Erwartungen des Publikums. Im gesellschaftlichen Diskurs. Dazu kommt seit einiger Zeit auch (kommunal-)politischer Gegenwind. Halle wollte zwar mit dem Slogan „Halle, die vernetzte Stadt“ Kulturhauptstadt Europas werden, bekam aber dann nicht mal ein schon geplantes und von der Bundeskulturstiftung und dem Land unterstütztes Festival im geschichtsträchtigen Interhotel (bzw. kurzzeitigen Flüchtlingsheim) „Maritim“ gleich neben dem Bahnhof auf die Reihe.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 18.09. bis 24.09.2017

17.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 38. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Isang Yun, Brice Pauset, Rued Langgaard, Les Femmes savantes, Friederike Mayröcker, Ernst Hermann Meyers Kammermusik … Die Neue Musik und der Film, Wie sieht ein Multiversum aus?, Die Blumen des Bösen, Werkzeuge der Neuen Musik: Stimme, Nürnbergs Musiktheater im Dritten Reich, Neue Wege der vier nordischen Musikakademien, Wien als Filmmusikstadt, Förderzentrum ProQuartet … International Rostrum of Composers 2017, Schwaz - Klangspuren 2017, Das Krefelder Theater am Marienplatz, Uraufführungen beim Lucerne Festival und c/o pop 2017.

Theater aus der Mitte der Gemeinschaft heraus für die Gemeinschaft: „Opernale“ 2017

15.09.17 (Hans-Peter Graf) -
Wie jedes historische Großereignis führt auch die Reformation Situationen und Personen im Gepäck, die als abseitig gelten und deshalb nur hinter vorgehaltener Hand, wenn überhaupt, Erwähnung finden. Gudrun Ensslin ist ein solcher Fall. Vor ihrer blutigen Karriere in der Roten Armee Fraktion (RAF) war die Tochter eines schwäbischen Pfarrers die längste Zeit ihres Lebens praktizierende Protestantin. Sie auf Luthers Ehefrau Katharina von Bora und die plattdeutsche Dichterin Alwine Wuthenow aus der Zeit des Biedermeier, auch eine Pfarrerstochter, treffen zu lassen, ist die Grundidee des Stücks.

Lübeck: Ein unglückliches Experiment mit Monteverdi und Orff

13.09.17 (Arndt Voß) -
„Carmina“ nennt das Theater Lübeck seinen Abend zur Spielzeiteröffnung (9. September 2017). Unter diesem Titel werden zwei Werke sehr unterschiedlicher Art zu einem Abend zusammengefügt: Claudio Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ und Carl Orffs „Carmina burana“. Das erste ist ein kaum bekanntes Werk des Italieners, an dessen Geburt vor 450 Jahren in diesem Jahr gern erinnert wird, das andere dagegen ist allbekannt und fähig, landauf, landab und immer wieder zu begeistern. Sie zusammenzufügen aber überzeugte auf der Bühne nicht. So gab es heftige Buhs für Regie und Dramaturgie, für die Agierenden viel Applaus.

Die Götterwelt im schweizerischen Bergdorf – „Die Walküre“ am Staatstheater Oldenburg

12.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die „Hojotoho“-Rufe der acht stimmstarken Walküren im intimen Staatstheater Oldenburg zu ertragen, ist schon grenzwertig, Das allerdings würde in keiner Weise die Legitimität der Aufführung in Frage stellen. Seit vielen Jahren wird Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so erfolgreich an kleinen Theatern gespielt, dass der eher abwertende Begriff „Provinztheater“ nicht mehr verwendet werden sollte.

Der Traum von Freiheit – In Braunschweig beginnt die neue Intendanz und Spielzeit mit Verdis „Don Carlo“

12.09.17 (Joachim Lange) -
Zum Auftakt einer neuen Intendanz darf es gerne auch mal etwas Größeres sein. Verdis „Don Carlo“ ist da eine gute Wahl: große Oper mit allen Chancen, auch beim Publikum gut anzukommen. Man kann alles aufmarschieren lassen, was das Haus an Künstlern zu bieten hat. Wenn die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig Dagmar Schlingmann dazu Andrea Moses als Regisseurin einlädt, dann zeugt das obendrein von dem Ehrgeiz, auch szenisch Flagge zu zeigen. Diese Regisseurin und ihr Team Annett Hunger (Bühne) und Adriana Braga Peretzki (Kostüme) denken Verdis Oper natürlich von unserer Gegenwart aus.

Programmideen zum Thema Kulturpolitik der voraussichtlich im nächsten Bundestag vertretenen Parteien

10.09.17 (Korbinian Krol) -
Korbinian Krol hat sich die Mühe gemacht und die Positionen zur Kulturpolitik der Parteien abgeklopft. Dafür ist er durch die aktuellen Parteiprogramme gegangen und hat die entsprechenden Passagen herausgefiltert. Auf unsere Anfrage hin stellt er sie auch hier zum Nachlesen zur Verfügung. Die Auswahl der Zitate erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 11.09. bis 17.09.2017

10.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 37. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Johanna Doderer, Tomás Marco, 100 Jahre Isang Yun, Wolfgang Rihm, Friedrich Cerhas Orchesterzyklus «Spiegel», Rainer Rubbert, Galina Ustwolskaja, Darius Milhaud +++ Klangspuren 2017, Festival 'Leicht über Linz', Prix Ars Electronica 2017: Noise Musik aus Südostasien & Corpus Nil und Gamelan Wizard, Erotik in der elektroakustischen Musik, Yiddish Summer Weimar, Eröffnungskonzert des Orgelfestivals Kassel, Zymbalmusik aus Osteuropa und Rankings und Charts in der Neuen Musik

Dada vom Dach: Das Mainzer Staatstheater setzt zur Bundestagswahl seine Hörtheater-Reihe fort mit dem Programm „Marsch Manipulation“

07.09.17 (Andreas Hauff) -
Alternativlos waren die Mainzer am Sonntagabend des sogenannten Rededuells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz nicht. Wer Karten bekam, konnte sich auf der schmalen Dachterrasse des Staatstheaters die neueste Hörtheater-Produktion „Marsch Manipulation“ anhören und ansehen. Nicht von ungefähr haben Regisseur Anselm Dalferth und Dramaturgin Elene Garcia Fernandez die Veranstaltung in die Endphase des Wahlkampfes platziert. Die vorerst letzte Aufführung ist auf den Abend der Bundestagswahl terminiert. Der rezitierte Text des englischen Autors und Aktionskünstlers Tim Etchells „Auch wenn wir gescheitert sind“ könnte dann sein Pendant in der Wirklichkeit finden: „Freunde, das ist nicht unser Tag!“

Betörender Sieg der Amoral – John Eliot Gardiner feiert Monteverdi beim Musikfest Berlin

07.09.17 (Roland H. Dippel) -
Sir John Eliot Gardiners Trias zum 450. Geburtstag Claudio Monteverdis ist nach einzelnen und kompletten Vorstellungen beim Bachfest, in Italien, Frankreich und den USA beim Musikfest Berlin in der Philharmonie angekommen. Vielleicht hätte der Applaus nach „L’incononazione di Poppea“ auf die in schlichten Kostümen durchinszenierte Aufführung noch eine Spur enthusiastischer ausfallen können. Aber ein Triumph war es nach den nur durch eine kurze Pause unterbrochenen 200 Minuten dennoch.

Spitzendeckchen und Fremdenhass – Henzes „Der junge Lord“ an der Staatsoper Hannover

05.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Unvergessen sind die Zeiten der 50er und 60er Jahre, in denen Hans Werner Henze (1926-2012) von vielen gar nicht ernst genommen wurde, weil er jeglicher Art von Moderne, besonders der Darmstädter Schule mit ihrer geradezu orthodox vertretenen seriellen und elektronischen Musik angeekelt den Rücken kehrte, sozusagen ein Apostel des Wohllauts wurde. Gleichwohl hat er die Zwölftontechnik Arnold Schönbergs sorgfältig studiert und begreift sich (auch) in deren Nachfolge.

Postfaktisches Welttheater: Bernsteins „Candide“ in Weimar

05.09.17 (Roland H. Dippel) -
Es war Leonard Bernstein bei seiner Vertonung von Voltaires auf Ideologiezersetzung und Moralkritik setzenden Kurzroman „Candide“ sicher nicht klar, dass diese Partitur noch nach seinem Tod Texter und Bearbeiter beschäftigen wird. Etwas hakte immer in dieser bösen Weltreise mit dem nüchternen Ende. Zeitweilig hielt man konzertante Aufführungen mit Loriots kongenialen Zwischentexten für die beste aller möglichen Realisierungen im deutschen Sprachraum. Das wird jetzt anders.

In die Kehlen geschrieben – Oper Leipzig kredenzt in der Schaubühne Lindenfels einen Monteverdi-Ligeti-Aperghis-Cocktail

03.09.17 (Roland H. Dippel) -
Das „Nein“ der Braut bei der Trauung ist eigentlich ein Komödienmoment. Genau darum geht es Kristof Spiewok im dritten Teil seiner Monteverdi-Trilogie mit György Ligetis „Aventures“ / „Nouvelles aventures“ und Georges Aperghis‘ Nr. 9 aus seinen „14 Récitations“. Dabei ist es ihm als Regisseur sehr ernst. Der patinierte Saal der Schaubühne Lindenfels im Leipziger Westen ist ein idealer Aufführungsort mit einer zugleich offenen und transparenten, ideal sänger- und musikerfreundlichen Akustik. Bei allem Dekor gerät dieser bewegungsreiche und von Thadeusz Tischbein mit Video-Konfekt garnierte Abend eher verspielt als tieflotend. Für die Koproduktion der Oper Leipzig mit der Schaubühne Lindenfels gab es zur Premiere viel Applaus.

Transmedialität und Virtualität – Werke von Michael Beil und Johan Svensson in Berlin

03.09.17 (Wendelin Bitzan) -
Die Ernst von Siemens Musikstiftung hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen: Progetto Positano präsentierte in einem Portraitkonzert mit dem Berliner ensemble mosaik seinen ersten Stipendiaten, den schwedischen Komponisten Johan Svensson (*1983). Im Heimathafen Neukölln gelangte sein dreiteiliger Werkzyklus Ampèrian Loops zu einer ersten vollständigen Aufführung, konfrontiert mit drei audiovisuellen Arbeiten von Michael Beil (*1963).

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 04.09. bis 10.09.2017

03.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 36. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Zeit mit Grisey, Musikalische Strukturen und ökonomische Bedingungen, Neue Musik in Grafenegg, Kimmig-Studer-Zimmerlin, Kirsten Reese, Maja Osojnik und Patrick Pulsinger im Wiener RadioKulturhaus, documenta 14: Every Time A Ear di Soun, Ammer/Console: Ludwig Wittgenstein, Die Kraft der Musik, Museum der Meisterwerke: In memoriam Karlheinz Stockhausen, die belgische Formation Champ d'Action, Dirigent André Cluytens, Ars Electronica (Live), Grill(en)musik und traditioneller Musik aus dem Irak.

Der „entfesselte Durchschnitt“ – DDR-Punk beim Kunstfest Weimar

01.09.17 (Roland H. Dippel) -
Beim Kunstfest Weimar geht es nicht nur um „100 Jahre Kommunismus“ oder die Revitalisierung des Lebensgefühls der späten DDR, auch wenn man diesen Eindruck bei diesem Konzert hätte bekommen können. Hier fanden sich wirklich alle ein, die für oder gegen den schönen Schein der Klassikerstadt agierten, an dem man zwischen Deutschen Nationaltheater, Ilmpark und Kunsthochschulen bereits vor 1989 kräftigst polierte.

Deutscher Kulturrat zur Bundestagswahl 2017: 14 Forderungen – 5 Reaktionen

Anlässlich der sich nähernden Bundestagswahl am 24. September 2017 hat der Deutsche Kulturrat das bewährte Verfahren, Wahlprüfsteine zu erstellen, neu gedacht: Es wurden 14 kulturpolitische Forderungen an die im 18. Deutschen Bundestag vertretenen Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke und SPD sowie an die AfD und FDP, deren Einzug in den 19. Deutschen Bundestag wahrscheinlich ist, gesendet. Die Forderungen und Antworten im Überblick und im Detail.

Im Würgegriff – Leitartikel von Theo Geißler in der nmz 2017/09

29.08.17 (Theo Geißler) -
„So kann es nicht weitergehen, aber so geht es weiter“ lautet der pessimistische Titel einer leider selten aufgeführten Opern-Collage aus Zeitungen und Groschenromanen, die Niels Frédéric Hoffmann bei der Hauptarbeitstagung des Deutschen Musikrates 1970 in Bremen uraufführen ließ. Seinerzeit ein musikalisch-politischer Protest weniger gegen die rahmenspendende Organisation, eher wider die herrschenden politischen Verhältnisse. Der Komponist mag es mir verzeihen, wenn ich seine Headline umwidme auf ein mittlerweile jahrzehntealtes kulturpolitisches Ärgernis namens Projektförderung. [Vorab aus der nmz 2017/09]

Neuer Rundfunk in der Sackgasse? – Die ARD muss sich reformieren, sonst tut es die Politik · Von Andreas Kolb

28.08.17 (Andreas Kolb) -
Im Sommer 2014 genehmigte der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) den umstrittenen Wellentausch zwischen „BR-Klassik“ und dem BR-Jugendradio „Puls“. Demnach soll – wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind – die UKW-Frequenz des Klassiksenders ab dem Jahr 2018 dem Jugendsender zur Verfügung gestellt werden. „BR-Klassik“ würde dann nur noch über Digitalradio (DAB+), Kabel, Satellit und Internet zu empfangen sein. [Vorab aus der nmz 2017/09]

Theos Möhrensalat – die Politik & Kultur-Trump-Fakes

27.08.17 (Theo Geißler) -
Köln: gamescom und Sucht – Kassel: documenta und AfD – Berlin: Wahlkampf und Pampers – Berlin: Süßliche Kulturförderung. Theo Geißlers Möhrensalat ist angerichtet. 100 Prozent ideologisch abbaubar.
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