nmz-Online

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Angriff auf die Künstlersozialkasse

10.09.08 (Martin Hufner) -
Gestern informierte der Deutsche Kulturrat in einer Eilmeldung über eine ungeheuerliche Entwicklung: Danach bestreben es einige Bundesländer, die Künstlersozialversicherung abzuschaffen oder zumindest zu reformieren.

Neue Musik im Web

01.09.08 (Martin Hufner) -
Eine alte Website ist ein neuer Bekannter. NetNewMusic unterstützt seit 1994 die Neue Musik Szene. Dazu gehören Foren, Blogs, Webradio und auch ein Wiki. Über 300 Mitglieder zählt diese Community - unter ihnen auch Dror Feiler.

Sound-Logos oder Opern

26.08.08 (Martin Hufner) -
Anfang des Jahres hat die Firma Sennheiser eine Soundlogo-Wettbewerb ausgerufen. Dabei war offensichtlich nicht ganz klar, ob dies ein Wettbewerb zum "Spaß" oder zum vollen Ernst sein sollte. Wer wollte, konnte jedenfalls bis zu 5 Soundlogos einsenden. Dem Gewinner winkt eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Sollte Sennheiser das Soundlogo dann auch selbst verwenden, sollte eine Summe von 30.000 Euro fällig werden. (Nicht ganz klar dabei, ob es dazu der ausdrücklichen Zustimmung des Teilnehmers bedarf oder ob diese mit der Teilnahme als erteilt gelten dürfte.)

Problemzone GEMA: Taschenrechner und Kulturbewusstsein

25.08.08 (Theo Geißler) -
In vergangenen Ausgaben der nmz haben wir uns - teils sehr kritisch - mit der Entwicklung der vornehmen Gesellschaft zur Verwertung u.s.w. auseinandergesetzt (alles online anzurufen unter www.nmz.de - es hilft die Suchmaschine www.hauptsachemusik.de). Inzwischen erreichen uns Informationen verschiedener Initiativen, vor allem aus dem Bereich "kleiner" Veranstalter, die Abrechnungs-Genauigkeit, -Gerechtigkeit und Transparenz anmahnen. In Ergänzung zu Johannes Kreidlers künstlerischem Vorstoß nachfolgend - und gern zur Ergänzung oder zur Diskussion - entsprechende Materialien:

Oper als Korrektiv – Peter Konwitschny im Gespräch

18.08.08 (Michael Ernst) -
Regisseur Peter Konwitschny, 1945 geboren in Frankfurt/Main, wuchs ab 1949 als Sohn des Gewandhauskapellmeisters Franz Konwitschny in Leipzig auf. Nach Stationen unter anderem in Graz und Hamburg wurde er im vergangenen Frühjahr für sechs Jahre als Chefregisseur an die Oper Leipzig verpflichtet. Michael Ernst befragte ihn zu seiner Arbeit und den damit verbundenen Plänen.

Beruf? Berufung? Komponieren lernen? Bei wem? Und was?

07.08.08 (Theo Geißler) -
Da öffne ich mal vorsichtig noch ein Fenster. Es geht um Wege zum Komponieren, um "Ausbildung", vielleicht Fortbildung, lebenslanges Lernen und: Leben können vom Beruf.

Neue Musik und Urheberrecht

05.08.08 (Mirko Meier) -
Damit hier nicht nur über Neue Musik im Allgemeinen debattiert wird, möchte ich mal eine konkrete Sache ansprechen. Hat es eigentlich je den Fall eines Plagiatsprozesses in der Neuen Musik gegeben? Wahrscheinlich nicht. Nicht, dass nicht abgeschrieben würde - das passiert andauernd bzw. immer mehr, denn langsam gehen die neuen Spieltechniken aus, und so kommt es zwangsläufig zu mehr Ähnlichkeiten. Aber vor den Kadi geht wohl keiner, weil sich finanziell nichts holen lässt - eine Folge des Nischendaseins der Neuen Musik. Ganz so rechtefrei geht es aber doch nicht zu. Denn es gibt die GEMA.

Neue Musik: Umbruch – Abbruch – Aufbruch?

30.07.08 (Theo Geißler) -
Ein weiteres Diskussionsforum (oder besser Blog) zur Situation unserer Musik-Petrischalen, unserer Klang-Zukunfts-Laboratorien, unserer „zeitgenössischen“ Musik?

Darmstadt Verbesserungen

29.07.08 () -
Konstruktive Kritik für künftige Darmstädter Ferienkurse (wurden der Institutsleitung bereits direkt gesendet):

Restart

29.07.08 (Martin Hufner) -
Arno Lückers Beiträge zum Besuch der Ferienkurse in Darmstadt sind auf ein geteiltes Echo bei den Lesern gefallen. Zu seinem letzten Beitrag sind da mittlerweile über 30 Kommentare erschienen. Man könnte fast schon von einer leidenschaftlichen Debatte sprechen. Und wenn man sich über den Zustand und die Entwicklungen innerhalb der Neuen Musik nicht einig sein mag, so zeigt diese bisweilen auch heftig geführte Diskussion, dass es (Ver-) und Erklärungsbedarf gibt.

Jedem Kind ein Instrument - Linktipps

23.07.08 () -

16. Tag: Nun also doch: Ferienkurse abgeschafft!

20.07.08 (Arno Lücker) -
Seit 11.30 Uhr wieder in Berlin. Darmstadt ist Vergangenheit. Dort fand gestern Abend das Abschlußkonzert der Ferienkurse für "Neue" Musik in der Sporthalle am Böllenfalltor mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter dem "schönsten Dirigenten der Welt" (BILD) Johannes A. Kalitzke (wofür das "A" steht: ich sage es nicht...) statt. Nach einem etwas sperrigen Werk von Vykintas Baltakas ("Poussla") bewies Misato Mochizuki ("Homebox" - damit hätte sie gerne zuhause bleiben können...), was für eine schlechte Komponistin sie ist. Manche Stellen klangen wie Rihm (nur in noch dümmer), andere Passagen des Quasi-Doppelkonzerts für Violine, Klavier und Orchester wie Hindemith (was den Geigenpart anbelangt). Am Ende mußte uns Wolfgang Rihm mit seinem 1995 sicherlich wieder schnell zu Papier gebrachten (toll, Wolfgang! *streichel*) Orchesterschinken "IN-SCHRIFT" (der Titel und das, was dazu im Programmheft steht, hat mit dem klingenden Ergebnis übrigens nichts zu tun) dann einmal mehr vorheucheln, daß er noch nicht zu den golfspielenden Opas gehört, sondern: na, Sie wissen schon... Überzeugt hat es mich nicht. Als instrumentatorische Übung war es recht gelungen. Dann gab es eine Pause. Und danach die Riesenüberraschung.

14. Tag: The idea is in the room

18.07.08 () -

13. Tag: Wolfgang Rihm in memoriam

17.07.08 () -

10. Tag: Materialien zu einer Kritik des Tremolos

14.07.08 (Arno Lücker) -
Seit gestern gibt es einen neuen, ganz heißen Kandidaten für den Wettbewerb "Das schlechteste Neue-Musik-Konzert der Welt" (für die Chronisten: 13.07.08, 17 Uhr, Orangerie, Darmstadt). Es ist ja nicht so, dass es Spaß machen würde, einen nach seiner Aufführung zwecks Verbeugung auf die Bühne eilenden Komponisten auszubuhen (wie gestern mehrfach geschehen). Viel eher müssten sich die Verantwortlichen, diejenigen, die dieses Konzert überhaupt ermöglichten, dem Publikum stellen; in der Art, wie sich Regisseure nach Opern- oder Theaterpremieren zusammen mit den Schauspielern beziehungsweise Sängern auf der Bühne zeigen.

8. Tag: Mafia-Kritik und ihre Folgen

12.07.08 (Arno Lücker) -
Warum kommen junge Komponisten überhaupt nach Darmstadt? Um intensiv über Musik zu sprechen, über die eigene Musik und über die Musik anderer. Aber natürlich auch, um diese Musik einer vermeintlich fachkundigen Öffentlichkeit vorzustellen - und zwar als klingendes Ereignis, sprich: innerhalb eines Konzerts am Ende der Ferienkurse. Dafür sind eigens die Studiokonzerte vorgesehen, in der die von den teilnehmenden Instrumentalisten während der Kurse einstudierten Werke in einer Auswahl aufgeführt werden (sollen).
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