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Ohne Harry Potter läuft nichts – Berlioz’ „L’enfance du Christ“ szenisch in der Philharmonie

17.12.17 (Peter P. Pachl) -
Die irische Regisseurin Fiona Shaw, durch die „Harry Potter“-Verfilmungen bekannt als Aunt Petunia Dursley, inszenierte in der Philharmonie Berlin Hector Berlioz’ Oratorium von der Kindheit Jesu, die geistliche Trilogie „L’enfance du Christ“ für Solisten, Chor, Orchester und Orgel aus den Jahren 1850 bis 1854. Deren – gerade verglichen mit der letzten szenischen Produktion an diesen Ort, Peter Sellars’ hinreißender Janácek-Inszenierung des „Füchslein Schlaukopf“ (vgl. nmz vom 13. 10. 2017) – äußerst karge szenische Einrichtung erreicht kaum die Wirkung einer Christmas Pantomime in einem britischen Gemeindehaus.

Von Moses, Flucht und Ankommen – Jugendprojekt der Bayerischen Staatsoper

17.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Titelseite des Programmhefts ist voll mit hierzulande üblichen Paragraphenkürzeln. Nur mühsam lässt sich dazwischen der Name „MOSES“ buchstäblich „entziffern“. Das ist ein gelungener Einstieg in die mit „NOAH“ 2016 begonnene Zusammenarbeit von jugendlichen Migranten mit Münchner Youngstern (vgl. nmz.de/online vom 13.05.2016). Nicht nur, dass Moses in Bibel wie Koran eine Rolle spielt, da sind eine ganze Menge weiterer Parallelen zu entdecken.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 17.12. bis 24.12.2017

17.12.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 51. Schwerpunkte: Rebecca Saunders, Olga Neuwirths Raumklang-Projekt, Wilfried Krüger, Max Richter, Trio Catch und Helmut Lachenmann, Ensemble Musikfabrik, Porträt Márton Illés, Orgelfestival Kassel St. Martin, The Acousmatic Project von Thomas Gorbach, Kirsten Reese, Erwin Koch-Raphael, Friederike Kenneweg +++ Jahresrückblick Neue Musik 2017, Die Kunstschallplatten des niederländischen Sammlers Jan van Toorn, „Imaginary Landscape“ mit dem ensemble xx. jahrhundert, Arnold Schönbergs Pierrot lunaire, Glockenspiele und ihre wetterfesten Interpreten und : Lebensmodell Streichquartett.

Erich Schulze gen. Mr. GEMA ist tot

15.12.17 (nmz-red/mh) -
Im Alter von 104 Jahren ist am 8. Dezember 2017 Erich Schulze, der langjährige Vorstandsvorsitzende und Direktor der GEMA gestorben. Der am 1. Februar 1913 in Berlin geborene Jurist war von den Alliierten des Zweiten Weltkrieges aufgrund vorangegangener fachlicher und wissenschaftlicher Tätigkeiten für das Urheberrecht mit dem Aufbau der durch Kontrollratsbeschluß Nr. 55 vom 24. August 1947 in GEMA umbenannten STAGMA beauftragt und bis 31. Dezember 1989 deren alleiniger Vorstand und Generaldirektor.

Via Wüste in die Humanität – Musical „Priscilla“ im Münchner Gärtnerplatztheater

15.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Ist in Paul Abrahams Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ zu fragen, ob nicht Frauen die besseren Männer sind (nmz.de/online vom 10.12.2017) – so dominiert in und nach der Münchner Premiere der Musical-Fassung des Film-Hits „Priscilla – Königin der Wüste“ von 1994 eher das Gegenteil: Männer sind die besseren Frauen… oder nein: der ganze Gender-Kram ist eigentlich egal – Hauptsache: Mensch!

„Don Hrabal“ – Neue Oper als Denkmal für einen toten Dichter

15.12.17 (Michael Ernst) -
All you can read oder: Eine Einladung, Bohumil Hrabal neu zu entdecken. Auch eine gute Idee, tote Dichter zu ehren: Man schreibt eine Oper. Nicht nach einem Text des Poeten, sondern nach dessen Leben und Werk. Wie wunderbar das funktionieren kann, hat jetzt der 1973 in Brno geborene Komponist Miloš Orson Štědroň mit seiner Kammeroper „Don Hrabal“ bewiesen. Uraufgeführt an der Neuen Szene des Prager Nationaltheaters, im sogenannten Kubus, wo experimentelles Herangehen und das Ausprobieren künstlerischer Vorgänge eine adäquate Heimstatt haben.

Behäbig und bizarr – Richard Strauss‘ „Arabella“ am Theater Kiel

13.12.17 (Arndt Voß) -
Oper muss nicht logisch sein, vor allem nicht, wenn sie sich als „lyrische Komödie“ gibt. Von einer Inszenierung erwartet man es trotzdem. Doch was jetzt der „Arabella“ in Kiel geschah, der bekanntlich Hugo von Hofmannsthal „den leichten Text, in der Hauptsache im Telegraphenstil“ gab (Brief vom 1.10.1927) und Richard Strauss das musikalische Korsett, hatte wenig davon, wirkte behäbig und bizarr auf den Rezensenten, auch wenn das Premierenpublikum jubelte.

„Ein Programm, wie es ihm selbst gefallen würde“ – Im Freien – Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer

12.12.17 (Anna Schürmer) -
Die radikale Nachkriegsavantgarde begründete eine goldene, aber auch dogmatische Ära der Neuen Musik: Auf Basis der von Adorno befeuerten Innovationsdynamik, begründete der paneuropäische Klub der seriellen Musik um Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono einen ‚Absolutismus der Moderne‘, der Abweichlern des Fortschrittsimperativs gnadenlos die Mitgliedschaft entzog: das galt für den harmonieverliebten Hans Werner Henze genauso wie für den freigeistigen Wilhelm Killmayer, der am 20. August diesen Jahres in München verstarb – nur einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Schon die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks funktionierte im September ein lang geplantes Ehrenkonzert kurzerhand in eine „in memoriam“-Veranstaltung um; nun haben Schüler und Weggefährten des Komponisten vom aDevantgarde-Verein ein sehr persönliches Musikfest zu Ehren Wilhelm Killmayers veranstaltet.

Bayerischer Rundfunk: Der vergiftete Wellentausch zwischen PULS und BR-KLASSIK

11.12.17 (Martin Hufner) -
Von vielen Hörerinnen und Hörern von BR-KLASSIK wurde die letzten Freitag gefallene Entscheidung begrüßt, BR-KLASSIK weiterhin eine Frequenz auf UKW zu lassen, statt die Welle in den Digitalfunk (DAB+) als alleinigen Verbreitungsweg, neben dem Internet, abzuschieben. Aber die Sache müffelt.

Frauen sind die besseren Männer – Paul Abrahams Fußballoperette „Roxy und ihr Wunderteam“ in Augsburg

10.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Politisch hellwache Theaterfreunde bemängeln, dass ihre doch auch dazu berufene Kunstgattung derzeit viel zu wenig hineingreift ins wirkliche Leben: wo doch Politik und die von ihr gestaltete Realität geradezu danach schreien, künstlerisch in jeder Hinsicht „vorgeführt“ zu werden. Ausgerechnet die eher abschätzig betrachtete Operette hat das immer wieder getan – und das Theater Augsburg will mit der aktualisierten Ausgabe von Paul Abrahams Fußballoperette von 1937 vieles „vorführen“.

Sinnlich höfische Zur-Schau- und Selbstdarstellung – „L’incoronazione di Poppea“ an der Staatsoper Unter den Linden

10.12.17 (Peter P. Pachl) -
Die Barockoper gehört einfach zu Unter den Linden, und so gab es am zweiten Tag des Spielbetriebes gleich die Premiere jener Oper, die einen herausragenden Höhepunkt in der Geschichte des Musiktheaters bildet, Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 11.12. bis 17.12.2017

10.12.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 50. Schwerpunkte: Duo Mixtura and Guests, Ensemble Nikel, Dmitri Kourliandski, Joseph Suder, Jagoda Szmytka, Lukas Haselböck, Anna Meredith, John Adams und die Berliner Philharmoniker, Márton Illés, Jacques Wildberger, Werner Fritsch, Gerhard Rühm, Judith Unterpertinger, Wolfgang Liebhart, Elisabeth Schimana +++ Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, John Cage Schock, The Acousmatic Project von Thomas Gorbach, Kulturgeschichte des Buhens in der Oper, Szene [56]: Frankfurt/Main, Johnny Reinhards American Festival of Microtonal Music und Böll zum Hundertsten.

„Hänsel und Gretel“ mit Schwellköpfen – Umstrittene Neuinszenierung an der Staatsoper Berlin

09.12.17 (Peter P. Pachl) -
Gerade erst hat die Staatsoper Unter den Linden eine unkonventionelle Weihnachtsoper, „Der gewaltige Spotz“, herausgebracht, da folgt im großen Haus, hier seit 1996 nicht mehr gespielt, als erste reguläre Premiere des wieder aufgenommenen Spielbetriebes, die berühmteste klassische Weihnachts- und Kinder-Märchen-Oper „Hänsel und Gretel“.

Saisoneröffnung in Mailand: „Andrea Chénier“ im Spiegel der Gesellschaft

09.12.17 (Michael Ernst) -
Nur sehr selten führt der Weg vom Vorplatz der Oper so direkt auf die Bühne wie bei Umberto Giordanos Revolutionsoper an der Scala. Wenn in Mailand die Saison beginnt, blickt traditionsgemäß die ganze Opernwelt dorthin. Das Teatro alla Scala, die Mailänder Scala, gilt ja noch immer als Hochburg der Szene.

Bewegung in Rheinland-Pfalz – Hoffnung für die Deutsche Staatsphilharmonie

06.12.17 (Andreas Hauff) -
Minister Konrad Wolf stellt den neuen Intendanten Beat Fehlmann und das Metrum-Gutachten vor. Trotz unbestrittener künstlerischer Erfolge spitzte sich die schwelende Krise der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in diesem Sommer zu. Dem Rattenschwanz von Unterfinanzierung, konzeptionellen Schwierigkeiten, internen Querelen und angekündigtem Weggang von Chefdirigent Karl-Heinz Steffens folgte die Entscheidung von Intendant Michael Kaufmann, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Schon im Frühjahr hatte das Mainzer Kultusministerium die Münchener Managementberatung Metrum mit einem Gutachten beauftragt. Am 1.12. nun stellte Minister Konrad Wolf in Ludwigshafen den neuen Intendanten Beat Fehlmann der Presse vor und gab zugleich das Gutachten an die Öffentlichkeit.

Die destruktiven Helden Richard Wagners – Eine „Ring-Trilogie“ von Tatjana Gürbaca im Theater an der Wien

05.12.17 (Frieder Reininghaus) -
Es sei, sagte Roland Geyer, der Intendant des Hauses, das „größte Unterfangen seit der Wiedereröffnung des Theaters an der Wien im Jahr 2006“. Allen Beteiligten war klar, dass sie mit diesem großformatigen Projekt ziemlich viel riskierten: Es setzte das Seziermesser an die Partituren, die der nach wie vor zahlenmäßig großen, im Opernbetrieb einflussreichen und gut organisierten Wagner-Gemeinde als sakrosankt gelten.

Der Mond ist aufgegangen …: Antonín Dvořáks „Rusalka“ als Märchenoper an der Oper Leipzig

05.12.17 (Joachim Lange) -
So viel Mond gibt es selten auf der Opernbühne! Aber wenn er schon so inniglich von Rusalka angesungen wird, dann darf er auch groß und funkelnd dicht überm Horizont vorüberziehen und leuchten. Kann sein, dass es Charon persönlich ist, der ihn da auf seinem Kahn befördert. Ein Pluto-Mond ist sogar nach dem mythischen Fährmann benannt. Ein bisserl merkwürdig fremd sieht der Mond schon aus mit seinen Lichtpixeln. Aber egal, denn wir sind sowieso im Es-war-einmal-Land. Da kann alles Mögliche passieren, ohne dass es einen Faktencheck überstehen muss.

„Im Freien“ – Festival zu Ehren Wilhelm Killmayers: Ein Gespräch mit Moritz Eggert

05.12.17 (Michael Stallknecht) -
Vom 5. bis 11. Dezember werden gleich eine ganze Reihe von Werken Wilhelm Killmayers in München zu hören sein, der am 20. August dieses Jahres nur wenige Stunden vor seinem 90. Geburtstag verstorben ist. „Im Freien“ heißt das Festival, das von aDevantgarde, dem Münchner Zusammenschluss von Komponisten, veranstaltet wird. Schließlich hat der Verein Killmayer viel zu verdanken, wie sein Mitbegründer Moritz Eggert im Interview erzählt.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.

Medea als schrilles Küchendrama – Cherubinis „Medea“ an der Oper Stuttgart

04.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Sie hat ihre Heimat bestohlen und verraten; sie hat den Bruder zerstückelt; sie hat mit dem geliebten Mann zwei uneheliche Kinder; sie wird verlassen und gedemütigt; sie lässt die neue Nebenbuhlerin in Flammen aufgehen; sie ermordet ihre eigenen Kinder… diese Megäre namens Medea gibt es von Luigi Cherubini vertont mit französischen Dialogen sowie mit nachkomponierten Rezitativen auf Italienisch und Deutsch. In Stuttgart wurde ein neuer Zugang zu diesem antiken Tragödienhorror gesucht.

Hinter der Maske lebt es sich gefährlich – Verdis „Ein Maskenball“ in Chemnitz

04.12.17 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Maskenball“ ist eine Mischung aus privater Menage a trois und großer Haupt- und Staatsaktion. Das war zu Verdis Zeiten so explosiv, dass die Zensur den Bezug des Plots zum realen Attentat auf den Schwedenkönig Gustav III. 1792 nicht auf der Bühne sehen wollte und die Handlung für die Uraufführung 1859 bis nach Bosten und ans Ende des 17. Jahrhunderts zurückverlegen ließ. Schon das wäre eine Steilvorlage, um daraus einen Politthriller zu machen. Arila Siegert entschied sich in Chemnitz jetzt für einen eher exemplarischen, nicht allzu genau in der Nähe der Entstehungszeit (aber auch unserer Gegenwart) verorteten Zugang.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 04.12. bis 10.12.2017

03.12.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 49. Schwerpunkte: Nicolaus A. Huber, Karlheinz Stockhausen, Hannes Kerschbaumer, Pianistin Margarete Leng Tan, John Cage, In Memoriam Pierre Henry, Christoph-Maria Wagner, Sängerin Savina Yannatou +++ Der Musik-Cyborg, Gehörlose Geflüchtete und neue Musik, Mailänder Scala, Musik von der Insel, Bernd Alois Zimmermann bei den Darmstädter Ferienkursen, The Acousmatic Project von Thomas Gorbach, Harmonie und Dissonanz zwischen Musik und bildender Kunst, Klaviermusik im Netz, Georges Aperghis und Hugues Dufourt bei Wien Modern +++ Wien Modern, Rainy Days Luxemburg, cresc ..., Donaueschinger Musiktage 2017.

Jenseits der Routine – Die Nordic Voices und Nils Petter Molvaer in München

02.12.17 (Wolf Loeckle) -
Alle reden von der Hektik, von der Unruhe, von der Egozentriertheit dieser Tage, Wochen, Monate. Geschäftstüchtige Gschaftlhuber bieten Lehre an, um der inneren Leere entgegen zu wirken – an Bord von Traumschiffen, Traumjets, Dreamlinern. Religiöse Demagogen spielen sich auf. Politschwätzer rüsten sich. Dass das Hochgeistige, das Musikalische zumal, therapietechnisch gesehen hilfreich sein kann, wird immer wieder in die Debatte geworfen.

Ende gut, alles gut … – Nicola Antonio Porporas „Mitridate“ in Heidelberg

30.11.17 (Joachim Lange) -
Das Theater Heidelberg schließt beim „Winter in Schwetzingen“ Rokokotheater des Schlosses mit der Deutschen Erstaufführung von Nicola Antonio Porporas „Mitridate“ nach sieben Jahren einen Zyklus zur sucuola napoletana ab.

Musikalischer Zwischenstatus der Moderne – 4. Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main cresc…

29.11.17 (Juana Zimmermann) -
‚Transit‘ bedeutet die Durchreise von Waren oder Personen durch ein Drittland. Es ist weder Herkunft noch Ziel, sondern zu überwindendes Gebiet – ein Zwischenstatus, unter dem man, wenn man ausreichend lange sinniert, alles verorten kann. Damit ist der Begriff ideal als Festivalthema. Die 4. Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main cresc… nahm sich dessen an und veranstaltete vom 22. bis 26. November 2017 in Frankfurt am Main, Hanau und Wiesbaden Konzerte, Roundtables, Performance, Klanginstallationen und Oper unter diesem Motto.
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