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Ohne musikdramatischen Irrwitz - Uraufführung von „Impresario Dotcom“ bei den Bregenzer Festtagen

22.08.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„UngeHEUER“ prangt auf einem Plakat und das gilt auch für die Bregenzer Festspiele. Denn „heuer“, in diesem Jahr mussten rund 200.000 Karten Corona-Bedingt rückabgewickelt werden. Doch mit sieben Festtagen wird soeben ein künstlerisches Lebenszeichen gesendet. Dafür wurde die kleine Uraufführung aus dem Kornmarkttheater ins große Festspielhaus verlegt: mit Pflichtabstand konnten zumindest 500 der 1750 Plätze besetzt werden.

Unübersehbar #16 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 21.8. bis zum 3.9.2020

21.08.20 (Dirk Wieschollek) -
Ludwig van Beethoven als Herr der Gezeiten, Charles Gounod als Operettenkomponist, Franz Schuberts Geist aus Bernhard Langs Händen, dazu das in den Startlöchern stehende Musikfest Berlin und die im „Archiv der verlorenen Ereignisse“ stöbernde Ruhrtriennale: Stoff genug für zwei Wochen spätsommerliche Streamabende. Wir wünschen guten Empfang. [jmk]

Menschheitsdämmerung mit Atompilz und Atemmaske: Siegfried Wagners „Sonnenflammen“ in Bayreuth

18.08.20 (Roland H. Dippel) -
Ohne Festspiele bietet die Bayreuther Innenstadt in diesem Sommer ein ungewohnt tiefenentspanntes Bild, bis Max Emanuel Cencic Anfang September im Markgräflichen Opernhaus erstmals das neue Barockfestival eröffnen wird. Die zum Äußersten entschlossene Anhängerschaft Siegfried Wagners leistete erbitterten Widerstand gegen die wegen Corona abgesagten Vorstellungen. Zwar musste auch das pianopianissimo-musiktheater schweren Herzens auf „Rainulf und Adelasia“ verzichten, realisierte allerdings mit tollkühnem Mut das Musikdrama „Sonnenflammen“, Siegfried Wagners Opus 8: Ohne ‚echtes‘ Orchester, dafür mit Video-Orgie rauschte das byzantinische Imperium in seinen farbenfrohen Untergang.

Paërs anderer „Fidelio“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

13.08.20 (Roland H. Dippel) -
Nur halb so dick wie die von Plan A ist die wegen Corona verschlankte Fassung der Jahresbroschüre zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Trotzdem kommt das Festival bemerkenswert gut und glücklich in die Gänge. Alle drei Musiktheater-Produktionen finden statt: Paërs „Leonora“ als Tribut an das Beethoven-Jahr, Alessandro Melanis „L'empio punito“ und die sechs musikalischen Intermedien zu „La pellegrina“ – dazu auserlesene Konzerte wie Carissimis Oratorium „Jephte“ mit Voces Suaves und ein Arienabend mit Franco Fagioli. „Felix Austria!“, obwohl die Altstadt im Sommer 2020 durch eine Vielzahl von Baustellen zerstückelt ist und aufgrund der Pandemie Touristenströme nicht so üppig durch die Straßen treiben wie in den letzten Jahren. Roland H. Dippel erlebte zwei stark kontrastierende, großartige Abende.

Davos-Festival „Von Sinnen“: Ein Musikfestival der besonderen Orte

12.08.20 (Georg Rudiger) -
„Treten Sie näher, aber immer mit Abstand“, sagt Chorleiter Andreas Felber mitten auf einer Wiese, umgeben von Bergspitzen und einem rauschenden Wildbach. Schon einige Höhenmeter hat die 60-köpfige Gruppe zurückgelegt. Beim Start der traditionellen Wanderung des Davos Festivals am Bahnhof Wiesen hatte noch das exzellente Schweizer Colores Trio vor einem Holzstapel zu Kaffee und Gipfeli groovende Rhythmen auf Marimba und Congas gespielt. Jetzt sind die Festivalbesucher selbst gefordert und stimmen gemeinsam mit den Profisängern des Festivalchores die indianische Volksweise „Evening rise“ an. Bei jeder dritten Wiederholung kommt eine Stimmgruppe dazu, ehe am Ende das Lied sechsstimmig erklingt. Nur ab und zu wird die Idylle durch ein lautes Klatschen gestört, wenn die umherschwirrenden Bremsen zu aufdringlich werden.

Friedvolle Barockpunks – Die 2. Singer Pur Tage am Adlersberg bei Regensburg

10.08.20 (Michael Scheiner) -
Es war einer der Momente, in denen überdeutlich wird, dass Musik – wie auch Kunst im Allgemeinen – spürbar mehr ist und kann, als zu unterhalten, Vergnügen zu bereiten, anzuregen oder einfach zu zerstreuen. Beim Lied „Versa est in luctum“ weitete sich der gotische Kirchenraum in Adlersberg immer mehr aus, durchdrang die alten Mauern und dehnte sich unter dem Einfluss des Gesangs von Singer Pur und der Sopranistin Monika Mauch bis in kosmischen Dimensionen aus.

Unübersehbar #15 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 7.8. bis zum 20.8.2020

07.08.20 (Dirk Wieschollek) -
Urlaubsbedingt wechseln wir mit unseren Stream-Hinweisen vorübergehend in einen zweiwöchigen Rhythmus. Genügend Zeit, das nun ausgeweitete Bayreuther Wagner-Programm, Berliner Jazz- und Radiokunst, Mainzer Beethoven-Reflexionen, Salzburger Mozarteum-Produktionen und das öffentlich-rechtliche Wim-Wenders-Füllhorn zu goutieren. Wohl bekomm‘s! [jmk]

„Bitte die Musiker nicht füttern“ – Das Freiburger Barockorchester in der Corona-Pandemie

06.08.20 (Georg Rudiger) -
„Bitte die Tauben nicht füttern“, steht auf der Dachterrasse der Freiburger Karstadt-Filiale, wo sich einige Mitglieder des Freiburger Barockorchesters für ein Parcourkonzert versammelt haben. Die Sonne knallt auf den Steinboden. Mit rot-weißem Absperrband ist der Zuschauerbereich markiert. Aber auch die Restaurantgäste können einen Blick auf das bekannte Orchester werfen und den Tönen lauschen, die sich auf ungewohntem Terrain einen Weg durch das Brummen der Klimaanlage bahnen. Wäscheklammern sichern die Noten.

„Dirigieren lernt man nicht durch Nachdenken“ – Joana Mallwitz in Salzburg

04.08.20 (Georg Rudiger) -
Zwei Tage vor der Premiere. Die Proben zu „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen sind abgeschlossen. Joana Mallwitz hat während der Orchesterproben alle Interviewanfragen abgelehnt. Sie wollte sich ganz auf die Musik konzentrieren. Eigentlich hätte sie in diesem Sommer in Salzburg die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ dirigieren sollen. Nun ist es die kurzfristig angesetzte Neuproduktion der „Così fan tutte“ in der Regie von Christof Loy geworden. Eine Woche nach Pfingsten kam die Anfrage von Intendant Markus Hinterhäuser. Dazu musste eine eigene, 130-minütige Strichfassung erstellt werden, die ohne Pause gespielt wird. Auch die Probenzeit war verkürzt. Schwierige Umstände für eine Perfektionistin, die ungern Kompromisse macht?

Raum für das große Experiment mit den Gefühlen – „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.20 (Joachim Lange) -
Normalerweise würde man in Salzburg einen ganzen Da Ponte-Zyklus anvisieren wenn man eine der Opern daraus ins Programm nimmt. An den vorherigen von Sven-Eric Bechtolf erinnert man sich eher mit Stirnrunzeln. An den davor (von Claus Guth) freundlich schmunzelnd. Und nicht nur, weil Anna Netrebko dort im Figaro Susannas Staubwedel führte. Heute wäre es schlicht und einfach vermessen, würde man schon an „Don Giovanni“ und „Figaros Hochzeit“ denken, wenn „Così fan tutte“ über die Bühne geht. Dass die in ihrer Fragestellung wohl modernste Mozartoper überhaupt im Großen Festspielhaus zur Premiere kam und bejubelt werden konnte, ist allein schon ein Grund für Demut und Dankbarkeit.

„Elektra“ in Salzburg: eine Jubiläums Luxusklasse. Trotz allem

02.08.20 (Joachim Lange) -
Das erste Elektra-Wunder besteht allein schon darin, dass es überhaupt stattfinden konnte. Da waren nicht nur der genius loci und das 100jährige Jubiläum der Festspiele am Werke. Die hatten Protagonisten auf ihrer Seite wie Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und ihren bereits fünften Intendanten Markus Hinterhäuser. Geradezu trotzig beharrten von Anfang an auf dem „Wir spielen – wie abgespeckt auch immer“. Maskenpflicht, Ausweiskontrollen und eine ausgedünnte Platzierung in Sälen sind das eine. Ein ausgeklügeltes Kontroll- und Distanzsystem hinter der Bühne und vor allem der Mut von Orchestermusikern wie denen der Wiener Philharmoniker, sich auf eigene Vorsicht und regelmäßiges Testen zu verlassen das andere.

Unübersehbar #14 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 31.7. bis zum 6.8.2020

31.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Mit Streaming-Empfehlungen für Jedermann und Jederfrau geht es in den August. Es locken die Salzburger Festspiele, alternative Blicke hinter und unter Bayreuther Kulissen sowie Resonanz-Klänge aus der Elbphilharmonie. Hauptsache, die Bärenfamilie ist glücklich. [jmk]

Vorbote einer gelockerten Zukunft? Zu Besuch beim Pärnu Music Festival

30.07.20 (Regine Müller) -
Das Pärnu Music Festival profitiert von der Normalität durch gelockerte Hygiene-Regelungen, die das baltische Land seiner besonders günstigen Corona-Entwicklung verdankt. Eine Reportage von Regine Müller.

Authentisch: Die Neuburger Kammeroper 2020 im Live-Stream mit Goethe

27.07.20 (Roland H. Dippel) -
Die Neuburger Kammeroper brachte die dritte Vorstellung ihrer Produktion des Singspiel-Pasticcios „Theatralische Abenteuer“ von Goethe und Vulpius für das Weimarer Hoftheater im Livestream. Das Experiment gelang, weil das kulturelle Sommerunternehmen über profunde regionale Ressourcen und gewinnende Alleinstellungsmerkmale verfügt: Aufführungen in deutscher Sprache, eigene Bearbeitungen und nie versiegende Entdeckerfreude an einem pittoresken Ort.

Bei Richard daheim – Corona schrumpft in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele auf ein Hauskonzert

26.07.20 (Joachim Lange) -
An diesem 25. Juli war Bayreuth im Ausnahmezustand vom alljährlichen Ausnahmezustand. Das erste Mal seit der Wiederaufnahme der Richard-Wagner-Festspiele im Jahre 1951 fielen die kompletten Festspiele aus. Also auch der ganze Rummel samt dem großen Protokoll der Republik.

Kunst als Raum und Ort – Die anrührende Uraufführung von „Ach! – Fast eine Funkoper“ bei der Münchner Biennale

25.07.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Das las sich damals spannend: dass der verbittert aus der „Adenauer-Republik“ nach Italien übersiedelte Hans Werner Henze 1976 mit dem „Cantiere“ im toscanischen Montepulciano ein Festival ins Leben gerufen hatte. Die Dorfbewohner und begeisterte Laien der Umgebung wirkten in künstlerisch erstaunlichem Maße mit. Das strahlte schließlich sogar in die 1988 gegründete Münchner Biennale aus – und führte oft zur Überforderung der Beteiligten an der jeweiligen „Münchner Produktion“ – doch diesmal wurde unser Kritiker Wolf-Dieter Peter mehr als überrascht.

Vor 11 Jahren gestorben: Erinnerung an Reinhard Schulz

24.07.20 (Martin Hufner) -
Vor elf Jahren am 24. Juli 2009 verstarb Reinhard Schulz, unser leitender Redakteur für Musik und Kultur, nach langer und schwerer Krankheit. Er fehlt uns immer noch und immer wieder, wenn gerade die politische und kulturelle Welt deutlich aus den Fugen gerät.

Unübersehbar #13 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 24.7. bis zum 30.7.2020

23.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Kochen mit Lars Petter Hagen, Partizipieren mit Münchener Künstler*innen, Tanzen mit Berliner DJs und -Janes, Singen mit Goethe, Wähnen und Wollen mit Wagner… Die 13. Ausgabe unserer Streaming-Tipps hat‘s wieder in sich. Viel Vergnügen!

Preview auf Krisen-Geschwurbel – Schorsch Kamerun mit einer zerfahrenen Konzert-Installation in München

23.07.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Kinder, schafft Neues“ forderte schon Richard Wagner, ehe er zur „teutschen“ Weltkultur stilisiert wurde. Das als allzu barock und tradionell verschrieene München leistet sich für Innovatives seit 1988 eine anfangs von Hans Werner Henze getragene „Biennale für Neues Musiktheater“. Die derzeitigen Leiter Daniel Ott und Manos Tsangaris brachten den Bayerischen Rundfunk und das Bayerische Staatsschauspiel mit Schorsch Kamerun zu einem dreiteiligen Projekt um den Film-Klassiker „M“ zusammen – was auch unserern Kritiker Wolf-Dieter Peter anlockte.

Minimal wirkt stark – Münchens Gärtnerplatztheater meldet sich mit der „Dreigroschenoper“ zurück

22.07.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Bitte nicht: diese Meter von hochdifferenzierter Literatur zu Brechts „epischem Theater“, dem „Verfremdungseffekt“ und Weills „Song-Stil“. Einfach statt dessen: eine fast leere Bühne mit wenigen Lichteffekten; die dreizehn Solisten auf Stühlen vor den sechzehn Musikern; minimale Aktion, viele Gesten und Reaktionen zu Text und Musik - von solch verstörend aktueller Brisanz, dass, nach viel Szenenbeifall zuvor, am Ende die 200 Besucher fast so laut wie ein volles Theater jubelten, unser Kritiker Wolf-Dieter Peter eingeschlossen.

Antifeministisches Belcanto-Glück: „Rita“ im Leipziger Westen

20.07.20 (Roland H. Dippel) -
Nach „Rheingold“ auf dem Parkdeck der Deutschen Oper Berlin und dem Prunkstimmen-Paradox eines „Don Carlo“ im Pocket-Format an der Semperoper folgte mit Donizettis vollständiger Opéra comique „Rita“ die rundum gekonnt-liebenswerte, weil unexaltierte Einstudierung mit Künstler*innen der Oper Leipzig. Eine freiwillige Fleißarbeit, bei der sich von den musikstädtischen Kulturkadern kaum jemand blicken ließ. Belcanto meets Industriekultur! In der Manier von Visconti, ohne Fellinis Drastik und dafür einem Dario Fos Beziehungskomödien abgeschauten Witz. Feines Musiktheater auch für kritische Ohren – und mit einer Italianità, wie man sie im Opernhaus am Augustusplatz seit einer gefühlten Ewigkeit vermisst.

Ein Leben für die Musik - Zum Tode von Herbert Schramowski

19.07.20 (Thomas Schinköth) -
Generationen von Studenten unterrichtete er in Klavier, Partitur- und Stegreifspiel. Unter vor allem politisch komplizierten Bedingungen erweckte er die Improvisation zu neuem Leben und leistete Pionierarbeit bei deren Erforschung. Am 1. Juli ist Herbert Schramowski mit 93 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Leipzig gestorben.

Eine Uraufführung und sieben Todsünden zum Spielzeitende am Theater Freiburg

18.07.20 (Georg Rudiger) -
Die letzte Premiere einer „merkwürdigen Spielzeit“ kündigt Intendant Peter Carp im coronabedingt nur mit 230 (statt 890) Zuschauern besetzten Freiburger Theater persönlich an. Erst, wenn das Licht ausgeht, dürfen die Besucher ihren Mundschutz abnehmen und werden am Ende, Reihe für Reihe, vom schutzvisierten Personal ins Foyer gebeten, wo sie noch den Zettel mit ihren Kontaktdaten abgeben. Während andere Häuser die laufende Saison mehr oder weniger aufgegeben haben, stemmte das Freiburger Theater noch sechs neue Produktionen, darunter drei Uraufführungen und einen berührender Gustav-Mahler-Abend „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ (Regie: Olga Motta), für den Generalmusikdirektor Fabrice Bollon neue Zwischenspiele komponierte.

DomStufen-Festspiele Erfurt: … und dann noch ein kleines Feuerwerk

17.07.20 (Joachim Lange) -
Die DomStufen-Festspiele gibt es immerhin als Openair-Konzert „Opera Gloriosa“ mit italienischer Oper. Erfurt hatte diesmal Glück mit dem Wetter. Gewissermaßen mit himmlischem Lohn für Mut auf Erden. Die abendlichen Wolken hatten sich am Freitag 21.00 Uhr pünktlich zum Konzertbeginn verzogen. Die Temperatur ging gerade noch für openair. Guy Montavon hielt wie immer eine schwungvolle Ansprache. Diesmal unter dem Motto (übrigens das der Intriganten aus dem „Rosenkavalier“) „Wir sind da“!

Unübersehbar #12 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 17.7. bis zum 23.7.2020

17.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Es tut sich weiterhin einiges auf den Webseiten und Social-Media-Kanälen coronagebeutelter Kulturanbieter. Die zwölfte Folge unserer sommerlichen Streaming-Empfehlungen kreist um Opernstars, Tanzgrößen, barocke Meisterwerke, irritierte Städte und Menschen ohne Inhalt. Füllen Sie auf!
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