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Alle Artikel kategorisiert unter »Bonn«

Musikjournalismus im Focus

13.07.17 (PM-DMR) -
Bonn - Musik nimmt im Themenspektrum der Feuilleton- und Kulturseiten von Tages- und Wochenzeitungen einen unangefochtenen Spitzenplatz ein. Wie das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, mitteilt, machen musikbezogene Beiträge mittlerweile über ein Viertel der Kulturberichterstattung aus.

Bruch in der Komfortzone: Gregor Schwellenbachs „Dronen-Oper“ im Bonn

12.07.17 (Stefan Pieper) -
Die Vernichtung von Menschen erfolgt heute nicht selten aus der Komfortzone heraus. An einem sicheren Ort fernab vom Kriegsschauplatz erlebt der mit dem Abfeuern tödlicher Fluggeschosse beauftragte „Drohnen-Operator“ die Tragweite seines Tuns nur von Monitoren aus. Töten als „Nine to five“- Job? Die Kameras können jedes Detail ins Visier nehmen, um den Einschlagsort exakt zu berechnen. Was ist dort unten für ein Leben? Wie sehen die Menschen dort unten und ihr Alltag aus? Wie reden, schlafen, lachen, essen, beten, lieben, arbeiten sie? Der unbekannte Drohnenpilot in Lothar Kittsteins Text „Autopilot“ empfindet zumindest noch so etwas wie Neugier darauf. Lebt hier ein Restbestand von Empathie? Auch wenn diese im eigenwillig verfremdeten Sprechgesang reichlich surreal anmutet...

Mehr Chancengerechtigkeit durch gute Bildung

11.07.17 (PM-VdM) -
Bonn - Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird ab 2018 mit einer neuen fünfjährigen Laufzeit fortgesetzt. Dies hatte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka bereits im April letzten Jahres verkündet. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ist jetzt auch für die zweite Förderphase von 2018 bis 2022 als Programmpartner ausgewählt worden.

Komponist Mark Andre erhält katholischen Kulturpreis

10.07.17 (dpa) -
Bonn - Der deutsch-französische Komponist Mark Andre erhält den «Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken». Das haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, am Montag bekanntgegeben. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung der katholischen Kirche auf dem Kultursektor und soll einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur leisten.

Werkstatistik des Bühnenvereins 2015/2016 erschienen - „Tschick" bleibt vorn, „Terror“ als starker Neueinsteiger bei den Uraufführungen – Mozart vor Humperdinck vor Bizet!

Am 29. Juni 2017 ist die Werkstatistik 2015/2016 „Wer spielte was?“ des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Wie in der Spielzeit 2014/2015 führt die Romanbearbeitung „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf (mit 46 Inszenierungen im Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater) die Liste der meist inszenierten Werke in Deutschland an, vor der „Zauberflöte“ (mit 29 Inszenierungen im Musiktheater und Puppentheater). Mit 802 Aufführungen liegt „Tschick“ auch bei der Zahl der Aufführungen vorn. Auf den zweiten Platz hat sich eine andere Jugendbuchbearbeitung geschoben: „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ (486 Aufführungen) nach Janne Teller. „Blue Man Group“ liegt auf Platz 3 mit 454 Aufführungen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurde Tschick 1.156 mal aufgeführt, gefolgt von Blue Man Group mit 476 Aufführungen. Bei den Uraufführungen ragt Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ heraus: Mit 18 Inszenierungen in der ersten Saison und 397 Aufführungen vor fast 150.000 Zuschauern führt es in diesem Bereich fast alle Listen an.

Preis der Deutschen Schallplattenkritik: die Bestenliste 2/2017 ist erschienen

16.05.17 (PM) -
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat seine zweite Vierteljahresliste 2017 veröffentlicht. Insgesamt haben diesmal 155 Juroren in 32 Kategorien die Neuerscheinungen der Ton- und Bildtonträgern des letzten Quartals gesichtet und bewertet. 256 Titel waren für die Longlist nominiert. 27 Titel daraus setzten sich durch.

Zuschlag bei Auktion: Beethoven-Handschrift in Bonn wird ergänzt

30.03.17 (dpa) -
Bonn - Die Sammlung des Bonner Beethoven-Hauses ist um ein bedeutendes Dokument des Komponisten reicher. Bei einer Auktion erhielt es den Zuschlag für den eigenhändigen Titelblatt-Entwurf Ludwig van Beethovens (1770-1827) zu den Diabelli-Variationen, wie das Haus am Mittwoch mitteilte.

Brückenklang in Bonn

06.03.17 (Robert von Zahn) -
Ein Begegnungsforum des Programms „Brückenklang“ am 21. Januar in Bonn galt interkulturellen Erscheinungsformen des aktuellen Musikgeschehens. Kooperationspartner des Landesmusikrats war die Zentrale für Freiraum und Subkultur. Ihre Leiter Lukas Hess und Elvin Ruic setzen sich seit einer Kulturdemonstration von 2014 für die Förderung von Kultur und Subkultur in Bonn ein. Nuray Ates-Ünal führte ins Wesen der interkulturellen Arbeit ein und stellte die Migrantenmilieustudie von 2015 „Große Vielfalt – weniger Chancen“ vor. Darius Roncoszek skizzierte Musikformen von Migranten in Deutschland seit 1955. Gemäß der Studie von Martin Greve („Die imaginäre Musik der Türkei“) unterschied er vier Phasen, von denen die jüngste vor allem Weiterentwicklungen von musikalischen Mischformen, HipHop-Klagen und neue Clubmusik mit ethnischen Klängen und Clubbingsound bringt.

Preis der Deutschen Schallplattenkritik: die Bestenliste 1/2017 ist erschienen

16.02.17 (PM) -
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat seine erste Vierteljahresliste in 2017 veröffentlicht. Insgesamt haben 156 Juroren aus 32 Fachjurys die im letzten Quartal neu veröffentlichten Ton- und Bildtonträger gesichtet. Insgesamt wurden 282 Titel in 32 Kategorien für die Longlist nominiert. Aus dieser Vorauswahl schafften es jetzt 28 Titel auf die Liste der Besten.

Gepflegte Rohheit – Philipp Krenn inszeniert Brittens „Peter Grimes“ in Wiesbaden, Dietrich Hilsdorf Verdis „Attila“ in Bonn

07.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Benjamin Brittens Oper „Peter Grimes“, 1945 mit renitenten Intentionen und widerständigem Potential in die konservative Londoner Musiktheaterlandschaft gepflanzt, huldigt einem Außenseiter. Britten erkundete mit sensiblen Instrumentalklanggespinsten und deftigen Gesangspartien das Seelenleben eines Fischers, wie er wohl vor zweihundert Jahren an einem gottverlassenen Abschnitt der rauen Nordseeküste Englands anzutreffen war.
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