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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

DVD-Tipps 2017/07

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Arnold Schönberg: Moses und Aron. Thomas Johannes Mayer, John Graham-Hall u.a., Orchestre et Chœurs de l‘Opéra national de Paris, Philippe Jordan. Regie: Romeo Castellucci. BelAir +++ Michael Glinka: Ruslan und Ljudmila. Albina Shagimuratova, Mikhail Petrenka u.a. Chor und Orchester des Bolshoi Theaters, Vladimir Jurowski. Regie: Dmitri Tcherniakov. Bel Air +++ Carlisle Floyd: Susannah. Susan Hellman Spatafora, Olin Blitch u.a. St. Petersburg Opera Orchestra an Chorus, Mark Sforzini. Regie: Michael Unger. Naxos

Harry, drück doch schon mal mein Lied

18.07.17 (Viktor Rotthaler) -
Er ist der Mann, der 1970 den TV-„Kommissar“ Erik Ode zum Tanzen verführt hat, in der legendären Folge „Der Papierblumenmörder“ mit Thomas Fritsch als „Teekanne“. Und er hat den schrägsten Film mit Uschi Glas inszeniert, „Die Weibchen“, der soeben bei Bildstörung auf DVD/Bluray mit Soundtrack-CD von Peter Thomas erschienen ist. Sein Name: Zbynek Brynych. Dominik Graf, der zu seinen größten Fans gehört, nennt ihn den „Regiehexer von Karlsbad“.

Am Tag als der Regen kam

18.07.17 (Viktor Rotthaler) -
Spätestens seit den 50ern gehört das Star-Biopic zu den interessanten Subgenres des Melodramas. Waren es anfangs oft noch Filme über Komponisten wie Cole Porter oder George Gershwin und Jazzmusiker wie Benny Goodman oder Glenn Miller, so rückten später immer mehr Sänger in den Mittelpunkt. Auch in Deutschland entstanden in den letzten Jahren zwei sehr beachtliche Biopics für das Fernsehen: die Udo-Jürgens-Story „Der Mann mit dem Fagott“ und „Du bist nicht allein“ mit einem herausragenden Christoph Waltz als Roy Black. Zwei Filme über Schlagersänger, die ein Gefühl für die Branche vermitteln.

Anknüpfungspunkte

18.07.17 (Marcus A. Woelfle) -
Als Maurerklavier, Quetschkommode, gar Wanzenquetsche wurde es lange belächelt. Wenn das Akkordeon heute im Jazz ernst genommen wird, liegt das nicht zuletzt daran, dass der Franzose Richard Galliano seine Finger im Spiel hat, die ihm einen klanglichen Nuancenreichtum entlocken, der an große Bläser, Organisten oder Sänger erinnert. Mit „New Jazz Musette“ (Ponderosa) knüpft er an das Album „New Musette“ von 1991 an, dem er seinen Durchbruch verdankte, als er den Rat seines Mentors Astor Piazzolla befolgte, nicht nur amerikanischen Vorbildern nachzueifern: „Schaffe einen ‚Musette Neuve‘-Stil, wie ich den Tango Nuevo erfunden habe.“ Hier verschmilzt der Meister aus Nizza wieder Elemente urfranzösischer „Caféhausmusik“ und des modernen Jazz, nicht nur in Musettewalzern, sondern auch in Blues, Tangos und chansonesken Balladen. Poetische Verträumtheit, mediterrane Eleganz und blitzsaubere Virtuosität gehen Hand in Hand; alles ist licht und leicht, doch nicht leichtgewichtig. Den Eindruck mitreißender Frische und heiterer Gelöstheit unterstreicht die federleichte Begleitung des Bassisten Philippe Aerts und des Drummers André Ceccarelli, während der Gitarrist Sylvain Luc zur zweiten Solostimme wird, in der das Erbe Django Reinhardts weiterlebt.

Mit Vollgas in den Sommer

18.07.17 (Sven Ferchow) -
Nickelback, Kraftklub, Beth Ditto, 2raumwohnung, The Man und Rise against.

Fluoreszierende Klangflächen

18.07.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Gabriel Iranyi, Dominik Susteck, Dorrit Bauerecker, Manos Tsangaris, Oxana Omelchuk, Alvin Curran, Kalevi Aho, Milica Djordjevic.

CD-Tipp 2017/07

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie. Steve Davislim, Tenor; Chorus Sine Nomine, Wiener Akademie, Martin Haselböck. Alpha Classics

unüberhörbar 2017/07

18.07.17 (Hanspeter Krellmann) -
Bach & Sons 2: Sebastian Knauer (Daniel Hope, Philipp Jundt), Zürcher Kammerorchester. Berlin Classics +++ Chamber Works by Szymon Laks (Aus der Reihe Music in Exile). ARC Ensemble. Chandos +++ Philipp Scharwenka: Werke für Violine und Klavier – Sonaten opp. 110 h-Moll & 114 e-Moll, Suite op. 99. Natalia Prishepenko, Violine; Oliver Triendl, Klavier. TYXart

Noten-Tipps 2017/07

18.07.17 (Eckart Rohlfs) -
Alban Berg: Streichquartett Opus 3. Hg. von Ullrich Scheideler. G. Henle Verlag HN1000, Studienpartitur HN7000 +++ Artur Schnabel: String Quartet No. 2, Score. Peermusic

Im Schmelztiegel der Klavierliteratur

18.07.17 (Anke Kies) -
Die Tendenz zu einfachen Polarisierungen ist kaum mehr zu übersehen. Programme, ob für Schüler-Vorspiel oder -Wettbewerb, führen viel zu oft zu einer Standardisierung, die nur partiell zufriedenstellen kann. Eine Auswahl aus der Fülle von Neuausgaben für Klavier soll als Anregung dienen, solchen Erstarrungsmechanismen entgegenzuwirken.
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