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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

Streng quellenorientiert

25.02.17 (Christoph Vratz) -
Ungebrochen sein Bann, schillernd und oft beweihräuchert seine Persönlichkeit, weltumfassend-mythendurchtränkt sein Werk: Richard Wagner. Diese Verklammerung von Leben und Opus dient – wieder einmal – als Ausgangslage für eine neue Wagner-Biographie. Nur dass sich Ulrich Drüners 800-Seiten-Wälzer nicht irgendwo und mittelplatzverloren in die lange Lis­te mit Wagner-Forschungen einreihen wird, sondern weit vorne.

Blues, Kanon und Piano-Entspannung

22.02.17 (Monika Krämer) -
Andrew D. Gordon: The Blues Scale for Guitar (150 Blues Patterns to learn from! How to improvise using the blues scale in many styles of music) +++ Werner Jocher: STIMM-Kanons (Stimmbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene) +++ Hal Leonard Guitar Play Along Vol. 77: Bluegrass, Hal Leonard +++ Relax! With Folk Piano (38 beautiful pieces)

Paul Lincke, die «Berliner Luft» und die Hitler-Zeit

21.02.17 (dpa, Wilfried Mommert) -
Berlin - Paul Lincke dirigiert mitten im Zweiten Krieg in Berlin ein Potpourri seiner populären Melodien («Berliner Luft») und «alles singt mit und rast vor Freude», wie sich der Komponist erinnerte. «Kinder, setzt euch wieder, es kommt noch was!», rief Lincke dem Publikum zu. Es kam sogar ziemlich dicke für die Reichshauptstadt im Bombenhagel der nächsten Jahre, vor dem Lincke schließlich nach Marienbad flüchtete, bevor auch sein Wohnhaus und sein Musikverlag in der Kreuzberger Oranienstraße in Schutt und Asche fiel.

Link-Tipps 2017/02

12.02.17 (Martin Hufner) -
Auch wenn viele von ihnen in den letzten Jahren verschwunden sind und die neuen häufig durch Professionalisierung etwas spröde wirken, sie sind nicht tot, die Blogs. Ein paar Kurzempfehlungen.

Hinfahren und Zuhören

12.02.17 (Juan Martin Koch) -
Wie fängt man den Klang eines Landes ein? Wie kommt man den Musikern näher und erfährt etwas über die gesellschaftlichen Hintergründe ihrer Kunst? Ganz einfach: hinfahren und zuhören. Nach diesem simplen Rezept verfährt der finnische Bassist Sami Yaffa in seiner ursprünglich für das Fernsehen produzierten Serie Sound Tracker, die nun bei Arthaus auf 14 DVDs vorliegt und 12 Länder musikalisch porträtiert.

Der „Fats Waller der Posaune“

12.02.17 (Marcus A. Woelfle) -
Normalerweise ist vor „Best of“ oder gar „Greatest Hits“-Alben zu warnen. Aber es gibt sie eben doch, Kenner, die ein kaum zu übersehendes Gesamtschaffen so liebevoll zusammenstellen und kenntnisreich kommentieren, dass stimmige Portraits entstehen. Im Fall des Labels „Retrospective“ gelingt das vorzüglich bei einigen vermeintlichen Kleinmeistern und Nebendarstellern des Jazz, die, so unter die Lupe genommen, als richtige Klassiker Kontur gewinnen.

Großer Pop zwischen den Jahren

12.02.17 (Sven Ferchow) -
Die Zurückgekommenen: Metallica, Sting, Bon Jovi, Simple Minds, Robbie Williams, In Flames und Bruno Mars.

Mikrotonaler Glanz, düstere Farbenpracht

12.02.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Enjott Schneider, Klaus Huber, Hans Zender und Luca Lombardi.

Soundtrack 2017/02

12.02.17 (Viktor Rotthaler) -
Spätestens seit den 80ern gehört Quincy Jones zu den „household names“ des Pop-Universums. Als kongenialer Produzent der drei Michael-Jackson-Alben „Off the Wall“, „Thriller“ und „Bad“ hat „Q“ Pop-Geschichte geschrieben. Angefangen freilich hatte der 1933 geborene Künstler in den frühen 50er-Jahren als Jazzmusiker. Er hatte bereits einen ganzen Schwung fabelhafter Alben abgeliefert, als er 1961 während einer Tournee in Schweden seinen ersten Auftrag als Filmkomponist bekam, für den heute längst vergessenen Film „The Boy in the Tree“. Aber erst 1964 ging es dann so richtig los mit seiner Karriere als Filmkomponist.

unüberhörbar 2017/02

12.02.17 (Christoph Schlüren) -
Sergej Tanejew: Streichtrios E-Dur und h-Moll. Lubotsky Trio. Melodiya +++ Luigi Cherubini, Charles Henri Plantade: Requiems pour Louis XVI & Marie-Antoinette. Le Concert Spirituel. Alpha +++ J. B. Vanhal: Konzert D-Dur, C. Ditters von Dittersdorf: Konzert E-Dur, G. Bottesini: Konzert b-Moll. Franz Liszt Kammerorchester, Ödön Rácz, Kontrabass & Leitung. Deutsche Grammophon
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