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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

Eine Art von Schweigen

13.03.17 (Christoph Vratz) -
„Entzückende Doppelsinnigkeit! Reizendes und enttäuschendes Trugbild eines Augenblicks! Wie alles, was gefährdet, köstlich, unumkehrbar ist“ – es gibt sie, die „doppelsinnige Qualität“ von Musik. Sie fügt zusammen, was sich eigentlich ausschließt – und wird damit für jeden Hörer zu etwas Besonderem.

Musik und „Drittes Reich“ ganz aus der Nähe

13.03.17 (Ulrich Drüner) -
Die Karriere von Frida Leider (1888–1975), einer der berühmtesten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts, kam bereits während des Ersten Weltkrieges in Gang und hielt bis in die späten 1950er-Jahre an. In dieser ers­ten Grundlagenbiografie beschreibt die Autorin Eva Rieger den Lebensweg Leiders als paradigmatisch für die Musikerexistenz zwischen den zwei Weltkriegen und in der frühen Nachkriegszeit, für eine Epoche, in der Wegsehen und Nichterinnern weit praktizierte Lebens- und Überlebensstrategien sein konnten.

Dämon, Franziskus, Louisville & Kepler

13.03.17 (Christoph Schlüren) -
Paul Hindemith spielt heute nicht mehr eine so zentrale Rolle im Konzertleben wie zu seinen Lebzeiten, doch ist er einer der wenigen Klassiker der Moderne, die bleiben, von denen einige Werke ins ständige Repertoire der großen Orchester eingegangen sind (unter anderem Mathis der Maler-Symphonie, Symphonische Metamorphosen über Weber’sche Themen, Symphonie in Es, Cellokonzert), und dessen Kammermusik in ihrer extremen Variationsbreite unübertroffen bleiben wird.

Das Jukebox-Kino des Mr. Scorsese

13.03.17 (Viktor Rotthaler) -
Als vor ein paar Jahren im Berliner Filmmuseum eine Martin-Scorsese-Ausstellung präsentiert wurde, konnte man dort auch einen Karteikasten entdecken mit all den Songs, die Marty in seinen Filmen seit den späten 60ern intelligent eingesetzt hat. Anlässlich des Filmstarts seines neuesten Werks „Silence“ (über die Verbindung von Religion und Macht) ein Blick zurück auf ein halbes Jahrhundert Scorsese-Kino.

Generationenkontraste in großen Formationen

Unterschiede können verbinden, indem Zuneigung und Respekt wechselseitige Annäherung zulassen. So hat Klarinettist Oliver Leicht für seine „Acht“ den renommierten Jazzse­nior Jim McNeely (unter anderem Vanguard und hr-Bigband) angeheuert. Dessen Klavierfremdfarbe gibt dem von tiefen Brass-Registern dominierten Ensemble pikante Nuancen, womit der aktuelle Titel „State Of Things“ (Float Music 012) in einem Bass-Vamp, Electronics und kompakten Akkordblöcken per perkussivem Anschlag zum Swing getrieben wird. Polyphonie und rhythmische Wendungen des Repertoires erhalten dadurch eine deutlichere Stringenz.

Zeit der großen Gefühle

13.03.17 (Sven Ferchow) -
Musik von: Ryan Adams, Sofia Härdig, Philipp Poisel, Thunder, Matthias Schweighöfer und Falco in der CD-Kritik.

Würgt den Sopran !

13.03.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Eres Holz, Johannes Borowski, Stefan Keller, Salvatore Sciarrino, Nikolaus Brass und aus der vordigitalen Ära der elektroakustischen Musik.

unüberhörbar 2017/03

13.03.17 (Hanspeter Krellmann) -
Amira Medunjanin: Damar +++ Giuseppe Tartini: Cantabile e suonabile – Sonate autografe a violino solo / a violino e violoncello. David Plantier, Violine; Annabelle Luis, Violoncello +++ Anton Bruckner: Sinfonie 2. Mozarteum­orchester Salzburg, Ivor Bolton

CD-Tipps 2017/03

13.03.17 (Juan Martin Koch) -
Robert Schumann: Cellokonzert op. 129, 2. Symphonie op. 61. Jan Vogler, Dresden Festival Orchestra, Ivor Bolton +++ Robert Schumann, Ernst Krenek: Werke für Viola und Klavier. Tatjana Masurenko, Viola; Jens Elvekjaer, Gilad Katznelson, Klavier

Link-Tipps 2017/03

13.03.17 (Carolin Denz) -
Kreativ, emotional, aktuell: das sollen Social-Media-Kampagnen sein. Große Marken nutzen seit Jahren diesen einzigartigen Marketing- und Kommunikationskanal, um mit Kampagnen wie #oreodailytwist (Oreo), #heimkommen (Edeka) oder #weilwirdichlieben (BVG) Nutzer an sich zu binden und ihre Reichweite zu vergrößern. Insbesondere in der oft noch eingestaubten Kulturlandschaft kann man sich so in großen Schritten von anderen Konkurrenten absetzen und beweisen, dass man im digitalen Zeitalter angekommen ist. Zwei ganz Besondere sollte man nicht verpassen!
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