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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

«Get Back» auf Disney+: Das Ende der Beatles in neuem Licht

25.11.21 (David Langenbein, dpa) -
Berlin - Die Geschichte von «Let It Be» ging bisher so: Vier Beatles sitzen in einem viel zu großen Studio und streiten sich. Irgendwann steigen sie auf ein Dach und spielen, bis die Polizei kommt. Nun erzählen eine Doku und ein Buch eine differenziertere Geschichte.

Die Wagnerianer sind überall

17.11.21 (Juan Martin Koch) -
Die meisten Wagnerianer seien offene Menschen, heißt es einmal zu Beginn des Films, es gebe aber auch die anderen: die Wagner-Fanatiker. Der Musikjournalist und Filmemacher Axel Brüggemann versucht mit seiner Dokumentation „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ das Phänomen Wagner aus dem Blickwinkel der ersten Gruppe zu umreißen.

DVD-Tipps 2021/11

17.11.21 (Juan Martin Koch) -
Korngold: Die tote Stadt. BSO Recordings +++ Offenbach: Barbe-Bleu. Opus Arte

Großer Wiedererkennungswert

17.11.21 (Marcus A. Woelfle) -
Manche neuen Alben nimmt man zur Hand, liest wer darauf wann und mit wem welche Standards spielt und freut sich, wenn sie in etwa so klingen wie erhofft. Es gibt zwar Kollegen, die erwarten von jedem Album die erneute Erfindung des Rads; doch auch die kreativsten Jazzmusiker haben ihren wiedererkennbaren Stil, ihre Maschen und Tricks. Und solange sie den Moment der Überraschung fördern und nicht der Wiederholung des Immergleichen dienen, wird man sich daran nicht satthören.

Britischer Kleister trifft Grazer Wahnsinn

17.11.21 (Sven Ferchow) -
Tja, Coldplay und ihr nächstes Album. +++ Norah Jones und ihr Festalbum „I dream of Christmas“ sind dringend für den Weihnachtsmann respektive das Christkind empfohlen. +++ Schon sehr lange und immer wieder wird der Erfurter Sänger, Songwriter und Popschmeichler Clueso für seine Alben gelobt. Stets zu Recht. +++ Etwas sprachlos lassen uns Revolverheld mit „Neu erzählen“ zurück. +++ Der Engländer Sam Fender macht das echt geschickt. +++ Umwerfend erfrischend sind Granada aus Graz.

Dystopisches Vergnügen

17.11.21 (Dirk Wieschollek) -
Das Grazer Label TONTO ist in Österreich eine Bastion experimenteller Elektronik mit subkulturellem Charme +++ Kein Geheimnis, dass die CD als musikalisches Speichermedium ein Auslaufmodell ist. Im Angesicht der Tatsache, dass das Leben heute zu einem Großteil am Bildschirm stattfindet, entdecken Musik-Künstler*innen, die multimedial unterwegs sind, zunehmend auch den Stick als Transportmittel. Niklas Seidl zum Beispiel.

unüberhörbar 2021/11

17.11.21 (Christoph Schlüren) -
Grischuns dal Cor – Werke von Raffaele d’Alessandro, Paul Juon, Gion Antoni Derungs und Oliver Waespi. Sebastian Bohren (Violine), Kammerphilharmonie Graubünden, Philippe Bach +++ Henri Bertini: Nonett op. 107 & Grand Trio op. 43 +++ Pietro Scarpini – discovered tapes – Beethoven

Was Singen in Geist und Seele auslösen kann

17.11.21 (Wolf-Dieter Peter) -
„Einsingen bis zum hohen D – und auf dem Podium ist die oberste Terz weg“ – über die Bewältigung dieses Problems findet sich nichts im Buch. Leider kann Fritz Wunderlich über sein Anfängerproblem nicht Auskunft geben, auch Franco Corelli nicht über seine Auftrittsangst, so dass er von der Toilette der Metropolitan Opera auf die Bühne geschoben werden musste.

Der Musik Werk und der Menschen Beitrag

17.11.21 (Bojan Budisavljevic) -
Mehr noch als die Sakralbauten des Abendlandes, erzählt dessen Vokalmusik davon, wie Kult allmählich zur Kultur wurde, wie eine Praxis der Beschwörung und des Erhabenen durch die Zeitläufte hindurch ins profane Alltagsleben diffundierte oder, kulturkritischer gesprochen: sich verflüchtig­te. Vom Vorsänger über die Gruppe, von der Ein- zur Mehrstimmigkeit: Angesichts der Fülle unterschiedlichster Formen von Chorleben heutzutage, ist es hin und wieder angebracht, sich diese Geschichte als eine der unendlichen Ausdifferenzierung vorzustellen, vom großen Ganzen bis in kleinste Einzelheiten.

Vorsichtige Anerkennung für einen Visionär

17.11.21 (Gerhard Dietel) -
Den Begriff „neue wege“ führt die Schriftenreihe des in Regensburg beheimateten „Sudetendeutschen Musikinstituts“ im Titel, und besonders gut passt dieses Motto zum eben im Rahmen dieser Reihe erschienenen Band mit der Nummer 18. Er ist dem tschechischen Komponisten Alois Hába (1893–1973) gewidmet, der mit einem guten Teil seines Werks Pionierarbeit leistete und klangliches Neuland erschloss. Ursprünglich angeregt durch die Volksmusik seiner mährischen Heimat und wohl auch beflügelt durch einschlägige Gedanken in Ferruccio Busonis „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“ begann Hába nämlich, mit einem erweiterten Tonsystem zu experimentieren, das die gängige zwölftönige Skala um Mikrointervall-Zwischenstufen bereicherte: um Viertel- oder sogar Sechsteltöne.
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