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Alle Artikel kategorisiert unter »Rezension«

The Private Life of Sherlock Holmes, Quartet Records

18.06.21 (Viktor Rotthaler) -
Seit den 40ern verband Billy Wilder eine Freundschaft mit dem ungarischen Filmkomponisten Miklós Rózsa. Wie Korngold oder Waxman gehörte Rózsa zu den mitteleuropäischen Komponisten, die im Hollywood-Exil den Sound des „Golden Age of Film Music“ entscheidend geprägt haben. Während des Zweiten Weltkriegs sind drei Filme von Wilder und Rózsa im Teamwork enstanden: „Five Graves To Cairo“, der Film-Noir-Klassiker „Double Indemnity“ und das Alkoholiker-Drama „The Lost Weekend“. Danach war Rózsa bei M-G-M zum Starkomponisten aufgestiegen. Zum Höhepunkt wurde dort sein Score zu „Ben Hur“.

Vinyl aus physischer Distanz

Bei eingeschränkten, um nicht zu sagen eingeschlossenen sozialen Kontakten senden Vinyl-Projekte Signale der Erinnerung an bessere Zeiten und sind Zeichen trotzigen Widerstands. Zum Vorteil für Interessierte und Fans, denn atmosphärisch hat Vinyl doch einen eigenen Charme.

Rotziger Blues, schaumiger Rock und krude Alternativen

18.06.21 (Sven Ferchow) -
Clueso. Aus Erfurt. | The Black Keys, die rotzigste Rockband der Welt, machen auf „Cover“. | Zu Morcheeba muss man wenig sagen. | Weezer, die punkigen Alternativen. | Für St. Vincent muss man etwas ausholen. | Sophia Kennedy steht ihrer Vorgängerin St. Vincent in nichts nach.

Dunkles Licht

18.06.21 (Dirk Wieschollek) -
Stücke für Streicher stehen im Fokus der aktuellen Poppe-Veröffentlichung mit dem Ensemble Resonanz | In Olga Neuwirths Solostücken geht es weniger um halsbrecherische Demonstrationen unkonventioneller Spieltechniken als um Klangräume | Ein sinistres „Gesamtgruselwerk“ zwischen Elektronik und Instrumentalklang, das LUX:NM hier mit Autorin Sarah Trilsch, Elektronikfachkraft Jan Brauer und Gordon Kampe ausgeheckt hat, der hier mit hörbar guter Laune den kompositorischen Bösewicht mimt.

unüberhörbar 2021/06

18.06.21 (Christoph Schlüren) -
Simon Laks: Complete works for voice and piano. | Lukas Ligeti: That Which Has Remained…That Which Will Emerge… Of Apocalypses And Dreamscapes | Ravel, Schumann und Debussy. | David Popper: Etudes for Cello op. 76

Ecken, Kanten, Stolperfallen

17.06.21 (Christoph Vratz) -
Befremdlich anders. Nahbar. Authentisch. Aber eben auch immer mit Passagen, die Distanz schaffen. Wir sind beim „Hauskonzert“. Igor Levit, Ausnahme-Pianist und kritischer Beobachter des Weltgeschehens, ein Mensch mit Sitz im Leben, hat sein erstes Buch veröffentlicht.

Biografisches Porträt eines Streitbaren

17.06.21 (Wolf-Dieter Peter) -
„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir der Kunst zu dienen haben, und nicht die Kunst unseren Karrieren“ konstatierte Enoch zu Guttenberg 1997, als die neue Orchesterformation „KlangVerwaltung“ sein Stammorchester wurde. Und: „Wir verwalten etwas, das uns nicht gehört.“ Viele andere lebenskluge und kulturweise Aussagen kann Georg Etscheit anführen, denn Enoch zu Guttenberg (1947–2018) hielt gerne, speziell auch vor und in seinen Konzerten Ansprachen.

Buch-Tipps 2021/06

17.06.21 (Michael Wackerbauer) -
Felix Pestemer: Alles bleibt anders. Das Konzerthaus Berlin und seine Geschichte(n) | Anno Mungen: Die dramatische Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient. Stimme, Medialität, Kunstleitung | Dietmar Berger: Das Cellobuch. Das Instrument im Spiegel von Literatur und Film

Humanistische Weitsicht, kritische Zeitgeistbetrachtung

Noten-Neuheiten für Gesang von Morten Lauridsen, Gilead Mishory, Eduard Hanslick, Mieczyslaw Weinberg, Hanns Eisler und Zdenek Fibich.

Noten-Tipp 2021/06

17.06.21 (Juan Martin Koch) -
Ein Prä-Noten-Tipp sozusagen: Mal angenommen, Sie hätten vor, für Akkordeon zu komponieren, hätten aber wenig Erfahrung mit den spezifischen Möglichkeiten und Spieltechniken des Instruments. Wäre es dann nicht schön, von einer erfahrenen Interpretin an die Hand genommen und in die Geheimnisse des balgbeatmeten Musizierens eingeführt zu werden? Genau dies tut Eva Zöllner mit dieser kompakten, zweisprachigen Einführung.
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