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Arbeitskreis Musik in der Jugend

Bis wir uns endlich wiedersehen …

03.10.08 (Hans-Dieter Reinecke) -

„Sopran 2: d-cis ist ein Halbtonschritt!“ – Mit nicht nachlassender Geduld und Freundlichkeit arbeitet Carlo Pavese aus Italien an einem doppelchörigen Chorwerk für gleiche Stimmen, das eigens für diese Jugendkammerchor-Begegnung komponiert wurde. In seinem Workshop haben sich drei Mädchenchöre aus Belgien, Polen und Tschechien zusammen getan, um neue Werke italienischer Komponisten und Chorimprovisationen zu erarbeiten.

Stimmwechsel, ganz schön lebendig

01.04.02 (Brigitte Siebenkittel) -

In enger Kooperation mit der Uniklinik und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig führte der AMJ im Februar erstmals eine mit über 100 Chorleitern und Stimmbildnern total ausgebuchte Veranstaltungsreihe zur „Kinder- und Jugendstimme“ durch. Sie schloss sich an das 13. Interdisziplinäre Phoniatrie-Symposium an, das in langer Tradition Stimmärzte aus ganz Europa zusammenführt. Zum Symposium gehörten Vorträge zu gesangspädagogischen, stimmphysiologischen und phoniatrischen Grundlagen: „Stimme und Beruf“ (Stimmprobleme bei Lehrern, Stimmfeldmessung bei der Vorhersage von berufsbedingten Stimmstörungen), „Das Kind in der phoniatrisch-pädaudiologischen Sprechstunde“ (heisere Kinder, Korrelation von rhythmischen Fähigkeiten und schweren Sprachstörungen), „Singen und Hören“ (Einfluss des Hörens auf die stimmliche Entwicklung, Einfluss tradierter Hörgewohnheiten in der Wahrnehmung/Unterscheidung von Knaben- und Mädchenstimmen), „Die Kinder- und Jugendstimme im Stimmfeld“ (neue Studien zu Sing-/Stimmumfängen), „Die Kinder- und Jugendstimme aus interdisziplinärer Sicht“ (allgemeine Pubertätsentwicklung, entwicklungspsychologische Besonderheiten dieser Zeit), „Mutation“ (biopsychosoziale Aspekte, mutantenbegleitende Stimmbildung). – Die Vorträge und Abstracts sind seit Mitte März unter www.medicstream.de abrufbar. – Zu den Vorträgen kamen drei Workshops, über die Brigitte Siebenkittel, Leiterin des Neuen Knabenchors Hamburg berichtet:

...und plötzlich gibt es Gegensätze!

01.12.01 () -

Der Neue Knabenchor Hamburg plante seit langer Zeit eine Konzertreise in die USA, genauer: nach Kalifornien, San Diego, San Francisco, Santa Monica, Los Angeles. Alles war bestens vorbereitet, Kontakte geknüpft, Gelder bewilligt, Konzertprogramme eingeübt, Chorhosen gebügelt, Schuhe geputzt, Extra-Urlaubsbeantragungen und „kinderloses“ Ferienglück für die Eltern organisiert – dann der 11. September!

„Dialog der Kulturen“ mit „Liebesliedern“

01.10.01 () -

Wolfenbüttel war vier Tage lang eine internationale singende, klingende Stadt. Ein Eurotreff mit Chören aus Belgien, Bulgarien, Finnland, Israel, Kroatien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, der Schweiz, Spanien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Dazu 18 deutsche Chöre aus verschiedenen Ländern der Bundesrepublik. Bundeskanzler Schröder hatte für diese musikalische Begegnung die Schirmherrschaft übernommen und in seiner Grußbotschaft festgestellt: „Musik ist besonders geeignet, neugierig auf andere Menschen und deren Kulturen zu machen. Der Eurotreff ist eine überzeugende Werbung für das Singen in Gemeinschaft und ein guter Botschafter für Offenheit und Toleranz.“

Gläserner Festschmaus für die Ohren

01.09.01 (Dorothee Göbel) -

Bereits zum zweiten Mal fanden vom 18. Mai bis 10. Juni 2001 die Europäischen GlasMusikFestspiele statt. Unter der Regie des Tourismusverbandes Ostbayern e.V. und zahlreicher Mitveranstalter, darunter auch der Deutsche Tonkünstlerverband, wurden nicht nur „Konzerte – Glas fürs Ohr“ angeboten, sondern auch „Ausstellungen – Glas fürs Auge“, „Glaskultur in Film, Bild und Lesung“, „Glas macht Spaß“, „Der Gläserne Steig“ und eine „Glasstraßen-Party“. Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Festivals 1999 und 2001 soll nun alle zwei Jahre die Gelegenheit angeboten werden, die außergewöhnlichen Klänge von Glasmusikinstrumenten – jeweils unter wechselnden Motti – auch in der Region zu erleben.

Musik als Schlüsselqualifikation

01.07.01 () -

Alle Welt spricht (endlich wieder!) von „Bildung“. Warum? Immer wenn traditionelle Gewissheiten ins Wanken geraten, Zweifel an überkommenen Orientierungs- und Erklärungsmustern für diese Welt aufkommen, lässt uns die damit verbundene Verunsicherung nach verborgenen Ressourcen suchen. Plötzlich werden sie wieder in uns selbst vermutet. Eine Reihe von Symptomen scheint den Ruf nach Bildung zu bestätigen – von Verhaltensauffälligkeiten Jugendlicher über gravierende Wissenslücken beim Schulaustritt, die sich in internationalen schulischen Leistungsvergleichen herausstellen, bis hin zu sozialen Benachteiligungen mangels beherrschter Kulturtechniken, mit der Folge eingeschränkter Entscheidungs- und Handlungsspielräume (etwa bei der Berufswahl).

Alle Generationen im Musizieren vereint

01.05.01 (Gudula Schories) -

Bis zu 20 Familienmusikwochen(en-den) gehören seit jeher zum Programm des AMJ. Kinder, Eltern, Großeltern und Enkelkinder kommen hier zum gemeinsamen Musizieren zusammen. 100 bis 150 Personen treffen sich, um sich nach Lust und nach Fähigkeit in unterschiedliche Ensembles zu integrieren. Bedingt durch die Temperamente und Neigungen der jeweiligen Leiter gibt es natürlich unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Aber allen gemeinsam ist, dass in einem Plenum gemeinsam gesungen wird. Hier passiert generationsübergreifendes Lernen in idealer Weise. Gerade dadurch entsteht auch bei den Jüngsten die selbstverständliche Lust am Singen. Familienmusikwochen sind insofern auch eine wunderbare Möglichkeit, den Mangel an Gesang in unseren Schulen auszugleichen. Eines der ersten dieser Wochenenden wurde vor Jahren in Hitzacker aus der Taufe gehoben. Eine Teilnehmerin – vor Jahren Jugendliche, heute selbst Mutter – berichtet.

Lauschen und Singen bei Bach in Leipzig

01.03.01 (Bärbel Haude) -

„Res severa verum gaudium“ steht in großen Bronzelettern an der Stirnwand des Neuen Gewandhauses zu Leipzig. Während eines langen Konzertes kann man schon mal in Versuchung kommen, die versunkenen Lateinkenntnisse für eine passende Übersetzung zusammenzukramen. Ist gemeint: „Wahre Freude ist eine ernste Angelegenheit“? Oder: „Erst wenn es ernst wird, macht es richtig Spaß“? Oder: „E-Musik ist die wahre U-Musik“?

Singe, wem ein’ Stimm’ gegeben?

01.05.00 (Helmut Steger) -
Das bedeutet, dass der Weg der Hinführung zum auch einfachsten Singen immer länger wird; viele Kinder haben Probleme, mit ihrer Stimme auch nur halbwegs sinnvoll umgehen zu können. Eine Hinführung ist immer öfter mehr eine Reparatur an grundlegenden Funktionen. Das stellt Verantwortliche in allen Bereichen vor Schwierigkeiten, die so lange nicht einmal erahnt wurden – vor Therapeuten-Aufgaben. Darauf sind wir im überwiegenden Maß nicht vorbereitet!

„Ich kann nicht mehr ohne Musik leben!"

01.12.99 (pa) -

Auf Einladung des Arbeitskreises Musik in der Jugend (AMJ) trafen sich im Herbst Jugendliche aus zehn Bundesländern zum Gedankenaustausch über Inhalte und Ziele der Arbeit des AMJ. Drei Tage lang wurden Erfahrungsberichte über die eigene musikalische Herkunft, heutige Vorlieben und die Bedeutung der Musik für das eigene Leben ausgetauscht. Die Kursangebote, die Hilfestellungen für Kinder- und Jugendchöre, die internationale Arbeit und die Chorfestivals des AMJ wurden kritisch hinterfragt. Außerdem ging es um die Öffentlichkeitsarbeit und das Erscheinungsbild in Eigenpublikationen, Pressedarstellungen und Internet. Abgesehen davon, dass für den AMJ als Verband eine Fülle von Anregungen zusammenkam, dürfte das Wochenende auch für die Jugendlichen selbst eine nachdrückliche Bestätigung ihres musikalischen Engagements gewesen sein.

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