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Alle Artikel kategorisiert unter »Bayerischer Kulturrat«

Mittler zwischen den Kulturen

01.07.06 (Manfred Elsberger) -

„Mir“, was auf Russisch „Frieden“ und „Universum“ heißt, ist der Name eines gemeinnützigen Vereins für kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion mit dem Schwerpunkt Russland und Ukraine, der auf Initiative von deutschen und russischen Künstlern und Intellektuellen 1991 in München gegründet wurde. Er ist eine Vereinigung von Menschen, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, zwischen den Kulturen der beiden Völker eine Brücke zu schlagen, die von Mensch zu Mensch oder – wie man in Russland sagt – von Seele zu Seele, führt.

Spanisches Kulturgut weltweit bekannt machen

01.06.06 (Manfred Elsberger) -

Das Instituto Cervantes ist eine gemeinnützige, öffentliche Einrichtung, die 1991 von der spanischen Regierung ins Leben gerufen wurde. Diese Einrichtung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die spanische Sprache zu fördern und das Kulturgut aller spanischsprachigen Länder weltweit bekannt zu machen und zu pflegen. Derzeit existieren 44 Institute in 29 Ländern in Europa, Amerika, Asien und Afrika. Die Zentrale befindet sich in Madrid und Alcalá de Henares, der Geburtsstadt von Miguel de Cervantes. In Deutschland gibt es neben dem Institut in München eines in Bremen und ein weiteres in Berlin.

Beziehung gestalten

01.05.06 () -

In Hamburg findet vom 30. September bis 1. Oktober eine bundesweite Fachtagung für Musiktherapie statt. Ausgangspunkt der Vorträge, Workshops und Diskussionen, die unter dem Titel „Beziehung gestalten – Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen im Kontext von Familie, Schule und sozialem Umfeld“ stehen, ist die Überlegung, dass es vielfach wenig sinnvoll ist, das betroffene Kind allein zu behandeln. Es gilt vielmehr dort anzusetzen, wo die Störungen entstehen: in den Beziehungen und im Umfeld, wo sowohl die Entwicklung des Kindes als auch die Entstehung von emotionalen und körperlichen Problemen maßgeblich beeinflusst werden. Eine musiktherapeutische Beziehung bietet Unterstützung und Förderung für die gesunde Entwicklung des Kindes beziehungsweise Jugendlichen an. Sie kann ein Modell für ein vertrauensvolles Miteinander in der Familie, der Schule und in anderen Lebensbereichen sein. Kinder und Jugendliche entwickeln sich in unterschiedlichen Familienkonstellationen, besuchen die Schule und soziale Gruppen. Auf ihren Lebenswegen fehlen oftmals konstante Beziehungen und familiäre Sicherheit, beständige Wohnorte und Freundschaften.

Passau feiert Wolfgang Amadeus Mozart

01.03.06 () -

Die 54. Festspiele Europäische Wochen Passau (16. Juni bis 23. Juli) werden 2006 von zwei großen Persönlichkeiten aus der heutigen Musikwelt begleitet: Die aus Bratislava stammende Sopranistin Edita Gruberova hat sich angesichts des Mottos „Hommage an Mozart“ zur Übernahme der Schirmherrschaft bereit erklärt. Kammersängerin Edita Gruberova ist seit drei Jahrzehnten „Primadonna assoluta“, ein Phänomen der Koloratur. Die Festrede der Eröffnung wird Professor Dr. Joachim Kaiser halten, der nach wie vor als oberste Instanz unter den Musikkritikern und journalistisch arbeitenden Musikhistorikern gilt. Der 1928 in Ostpreußen geborene Joachim Kaiser studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Soziologie und war ab 1947 Mitglied der Gruppe 47. Als Musik-, Theater- und Literaturkritiker wurde er bei der „Süddeutschen Zeitung“ zum Aushängeschild des Feuilletons. Kaiser lehrte als Professor in Stuttgart und wurde durch seine Bücher wie Radiosendungen zur lebenden Musiklegende, zum „Allwissenden“.

Eine griechisch-deutsche Initiative

01.02.06 () -

Unter dem Titel „Kephalloniá September 1943 – Auf den Spuren eines deutschen Kriegsverbrechens“ wird Prof. Dr. C.U. Schminck-Gustavus (Bremen) am Freitag, den 10. Februar 2006 um 20.15 Uhr im Toscana-Saal der Residenz (Südflügel) in Würzburg eine Powerpoint-Präsentation gestalten.

Souveränes Spiel mit dem Genre

01.12.05 (Manfred Elsberger) -

Am 17. November 2005 wurden in der Münchner Residenz von Minister Dr. Thomas Goppel die Bayerischen Kunstförderpreise verliehen. Diese Preise, dotiert mit je 5.000 €, werden an junge, begabte Künstler in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik und Literatur verliehen. Die Preisträger müssen über eine außergewöhnliche Begabung verfügen und durch hervorragende Leistungen hervorgetreten sein. Außerdem müssen sie in Bayern wohnen und dürfen höchstens 40 Jahre alt sein.

Frauenpolitische Ziele durchsetzen

01.11.05 () -

Kunst und Krieg im Fokus

01.10.05 () -

Bis in die Moderne hinein wurden Kriege vor allem aus der Perspektive der Macht dargestellt. Der Krieg erschien im Glanz heroischer Kämpfe und ruhmreicher Feldherrn, während seine tödliche Zerstörungskraft weitgehend ausgeblendet wurde.

Eigenständige und eigenwillige Position

01.09.05 () -

Noch bis 9. Oktober 2005 wird im MMX (Museum Moderner Kunst) in Passau das künstlerische Werk Dietmar Brehms gewürdigt. Es umfasst filmische Arbeiten, Malerei, Fotografie und Zeichnung. Im Bereich der internationalen Kino-Avantgarde zählt Brehm mit mehr als 900 Vorführungen bei Festivals und Filminstitutionen auf allen Kontinenten seit vielen Jahren zu den international angesehensten Künstlern dieses Genres. Sein malerisches, grafisches und fotografisches Werk wurde hingegen erst in letzter Zeit in Verschränkung mit der Methodik seiner filmischen Arbeiten verstärkt einer Betrachtung unterzogen.

Demetrios, Canossa, Brunhild und der Wille zur Form

01.07.05 (Manfred Elsberger) -

Paul Ernst wurde 1866 als Sohn eines Pochsteigers im Harz geboren. In seiner Jugend schloss er sich kurze Zeit den Sozialdemokraten an. Literarisch suchte er zunächst Anschluß bei den Naturalisten und wurde 1905/06 erster Dramaturg am neueröffneten Düsseldorfer Schauspielhaus. Seine zweite Ehe mit Luise von Benda ermöglichte es ihm, sich ganz dem dichterischen Schaffen zuzuwenden. Sein neuklassisches Werk – von G. Lukács theoretisch goutiert – entstand. Von 1903 an in Weimar schrieb er seine dramatischen Hauptwerke: „Demetrios“, „Canossa“, „Brunhild“, „Ariadne auf Naxos“, verfasste aber auch ein umfangreiches Novellen- und Erzählwerk.

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