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Alle Artikel kategorisiert unter »CD«

Elementare Klangphysik

16.02.18 (Dirk Wieschollek) -
Seit 2011 dokumentiert die Ernst von Siemens Musikstiftung die Arbeit ihrer Förderpreisträger in einer eigenen CD-Reihe mit namhaften Interpreten. Die aktuellen Preisträger heißen Milica Djordjevic, David Hudry und Gordon Kampe. Für stilistische Vielfalt ist also gesorgt, für die traditionell hohe Qualität der Auswahl ebenfalls:

Tripel Trips

Zu dritt ist im Jazz zurzeit bei variablen Besetzungen eine sehr breit gefächerte Stilpalette bemerkbar. Doch zunächst ist an einen Aufbruch, ja Ausbruch aus Konventionen zu erinnern, der vor 45 Jahren stattfand, als der britische Supervirtuose John Taylor (1942–2015) mit Chris Lawrence (Bass) und Tony Levin (Drums) der Moderne im Klaviertrio eine prägnante europäische Façon gab. So radikal, dass er meinte, es seien Fähigkeiten zu „Decipher“ (MPS 0212425) notwendig, um zu erkennen, was da durch intensivstes Interplay in ultraschnellem Hardbop-Tempo passiert oder sich aus freien Assoziationen zu fulminanten Riffs verdichtet.

Frohes neues Popjahr

15.02.18 (Sven Ferchow) -
Neues von: Zakk Wylde, Beatsteaks, Black Rebel Motorcycle Club, Glen Hansard und Noel Gallaghers High Flying Birds.

unüberhörbar 2018/02

15.02.18 (Andreas Kolb) -
Carl Schuricht dirigiert (Schumann, Delius, Grieg, Pfitzner u.a.). Urania Records (2 CDs) +++ Andreas Hammerschmidt: Chor-Music auf Madrigal-Manier. Ensemble Polyharmonique, Alexander Schneider. Querstand +++ Milica Djordjevíc: rocks – stars – metals – light. col legno +++ Boris Bergmann: Sonate 1, Sonate 3 „Hölderlin“ u.a.; Alexander Scriabin: 24 Préludes op. 11, Etüde Es-Dur op. 42 / Nr. 8, 5 Préludes op. 74. Boris Bergmann, Klavier. SAMM (2 CDs)

Von Giganten (Christoph Schlüren)

07.01.18 (Christoph Schlüren) -
Unter den sorgfältig aufbereiteten Anthologien der Traditionslabels möchte ich in diesem Jahr die kompletten Orchester- und Konzertaufnahmen des großen belgischen Dirigenten André Cluytens für Parlophone und EMI auf 65 CDs bei Warner Classics hervorheben. Eine historische Fundgrube, die viel Unentbehrliches enthält!

Für die kleine Ewigkeit (Michael Kube)

05.01.18 (Michael Kube) -
Viel zu schnell ist schon wieder ein Jahr vorbei. Und noch immer scheint es mir, gelegentlich in der Flut der neu ankommenden Veröffentlichungen ertrinken zu müssen. Zu früh ist es demnach, in den schon von ferne hörbaren Abgesang auf die CD mit einzustimmen. Denn fast alle Labels produzieren weiterhin Scheibe um Scheibe. Die Auflagen mögen vielleicht sinken, aber der Silberling ist für nahezu alle Sänger, Musiker, Ensembles, Chöre und Orchester noch immer ein unverzichtbares Aushängeschild, um sich und die eigene künstlerische Aussage zu vermarkten – koste es, was es wolle.

Exzeptionell (Hans-Dieter Grünefeld)

Wenn Musik nicht nur hervorragend gespielt wird, sondern darüber hinaus einen bisher unerhörten Kosmos erschließt, kann man mit Berechtigung sagen, sie sei exzeptionell. Wie die Edition György Kurtág: Sämtliche Werke für Ensemble & Chor (ECM, 3 CD-Set), denn Perfektion mit Strenge anzustreben, charakterisiert den bedeutendsten lebenden Repräsentanten zeitgenössischer ungarischer Musik. Zur akkuraten Interpretation seiner aphoristischen, zumindest extrem reduzierten Kompositionen ist die Beachtung jedes Details essentiell. Dafür hat er in Reinbert de Leeuw, dem Niederländischen Radio Chor und dem Asko Ensemble kongeniale Partner gefunden.

Kuriose Kostbarkeiten (Peter P. Pachl)

29.12.17 (Peter P. Pachl) -
Eine geradezu absurde Situation: selbst jene Labels, die in den Vorjahren Künstlern oder Ensembles wenigstens geringe Honorare entrichtet haben, zahlen inzwischen nichts mehr, sondern fordern im Gegenteil die Festabnahme von Exemplaren in Hunderter-Stückzahlen. Kurioserweise geht der Tonträger- und Bildtonträger-Markt trotz massiver Klagen um mangelnde Absätze nicht zurück, sondern expandiert weiter. Im schier kaum überschaubaren Angebot befinden sich im Jahre 2017 zahlreiche Erstveröffentlichungen und Repertoire-Erweiterungen, die anzuhören oder anzusehen Freude macht.

Fokus instrumental (Mátyás Kiss)

29.12.17 (Mátyás Kiss) -
2016 stand Gesang im Fokus meiner Jahresbilanz. Diesmal also Instrumentales, das mir in den letzten 12 bis 15 Monaten positiv aufgefallen ist, zunächst drei frühbarocke Kammermusiken: Die Academy of Ancient Music unter Richard Egarr hat sich um die enorm einflussreichen „Sonate concertate in stil moderno, libro primo“ des Venezianers Dario Castello, von dem noch nicht einmal die Lebensdaten überliefert sind, verdient gemacht (AAM); für die „Sonate da camera“ des selten gespielten Carlo Ambrogio Lonati haben sich die Ars Antiqua Austria unter der geigerischen Leitung von Gunar Letzbor engagiert (Pan Classics); und schließlich ist das Ensemble Fürsten-Musik mit „Tafelmusik am Dresdner Hof“ hervorgetreten, darunter 6 Sonaten aus Johann Wilhelm Furchheims Sammlung „Musicalische Taffel-Bedienung“ (Querstand).

Rauschende Stille

24.11.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Edition Musikfabrik, Sidney Corbett, Lukas Lauermann und der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik.
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