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Alle Artikel kategorisiert unter »Chor«

Chorszene Aritkel

Chorgemeinschaft physisch erleben

30.06.20 (nmz-red) -
Der Allgemeine Cäcilien-Verband (ACV) für Deutschland und der Deutsche Chorverband Pueri Cantores haben ein Hygiene-Konzept für die Wiederaufnahme von Chorproben in Zeiten der Corona-Pandemie erstellt.

Singen in Zeiten von Corona

29.05.20 (David Stingl) -
Die zentrale Frage nach mehr als zehn Wochen Lockdown, die Sänger aller Couleur, Profis wie Amateure bewegt, lautet: Wie gefährlich ist Singen momentan? In welchen Situationen ist Singen gefahrlos möglich und anzuraten? Eine Frage, die offensichtlich stark polarisiert, wie sich auch anhand von Überschriften in den Medien nachverfolgen lässt: „Wenn Singen tötet“ (NZZ, 1.4.) – „Sänger sind gefährlich, Bläser nicht“ (Tagesspiegel, 11.5.) – „Singen ist gar nicht so gefährlich“ (FAZ 15.5.), um nur einige plakative Beispiele herauszupicken. Oftmals schrecken die Journalisten dabei zur Untermauerung ihrer Thesen leider nicht vor dem Mittel des „Cherry Picking“ zurück.

Natur, Gesang, Vielfalt

28.05.20 (Eva Blaskewitz) -
„Sänger herbei, wer es auch sei!“ war im September 1920 ein Aufruf in den Mitteilungen des Sächsischen Bergsteigerbundes überschrieben. Der Verein plante eine „Gesangsabteilung“, denn man betrachtete es als „eine ernste Aufgabe, sich um die Pflege des Gesanges unter den Bergsteigern zu bemühen, damit man oben in den Bergen einen frischen, wohllautenden Liedersang zu hören bekommt, während man jetzt oft nur durch ein wildes Gröhlen [!] oder aber ein ebenso unerträgliches ‚Leiern‘ verstimmt wird.“

Kein Ersatz, aber eine Chance in der Krise

29.04.20 (Robert Göstl) -
Die Corona-Pandemie hat zu Kontaktbeschränkungen geführt, die das gemeinsame Singen in jeder Art von Chorgruppe schon rein rechtlich auf längere Sicht unmöglich machen. In der Chorszene entstand schnell eine breite Diskussion darüber, ob und mit welchen Mitteln Online-Proben möglich sind. Das Fazit: Sie sind nicht nur die im Augenblick einzige Chance für die Chorarbeit, sie sind auch eine für viele Bedürfnisse sehr gute Möglichkeit. Nein, sie werden „normale“ Chorproben nicht ersetzen, aber wenn Chöre und Chorleiter online alle Möglichkeiten ausloten, werden die Proben nach der Krise im positiven Sinne nicht mehr so sein wie vorher und Online-Proben werden auch nicht mit dem Virus verschwinden. Nachfolgend einige praktische Hinweise und Ideen:

Eine Verführung zu neuen Abenteuern

29.04.20 (Stefan Pieper) -
Anfang März saß Torsten Mosgraber, Direktor des Vokalmusikzentrums NRW alleine im neuen Aufführungssaal, der im Dortmunder Reinoldihaus entstanden ist. Ein Glück war es, dass zumindest das große Eröffnungskonzert im Februar noch über die Bühne gehen konnte, bevor der große Shutdown die öffentliche Kultur zum Verstummen gebracht hat. Mit dem neu eingerichteten Zentrum haben die vielfältigen Aktivitäten des VMZ eine Homebase für die Zukunft gefunden. Im angeregten Gespräch ließ der aus Berlin stammende Musikwissenschaftler, Intendant und ehemalige Geschäftsführer bei der Deutschen-Musikrat-Projektgesellschaft die Fakten sprechen.

„Der schönste Beruf der Welt“

31.03.20 (Heike Henning) -
Ein weiterer Fokus wurde in der vorliegenden Studie auf Chorliteratur gelegt. Bei Henning und Vigl (2019a) wurden Chorsänger*innen danach gefragt, welche Musikrichtungen sie gerne im Chor singen. Über 70 Prozent der Teilnehmenden gaben an, gerne Klassik zu singen. Von über der Hälfte der Personen wurden auch Pop-Musik, Gospel, Musical und Volksmusik genannt. In der vorliegenden Untersuchung zeigte sich, dass Chorleitende ähnliche Musikrichtungen wählen und die Literaturauswahl somit dem Geschmack der Singenden entsprechen sollte.

„Der schönste Beruf der Welt“

29.02.20 (Heike Henning) -
Zwischen März und Juli 2019 wurde am Department für Musikpädagogik Innsbruck der Universität Mozarteum eine Studie über Chorleitende durchgeführt. Chorleiter*innen aus dem deutschsprachigen Raum konnten an dieser Online-Untersuchung teilnehmen und Fragen zu ihrer berufsbezogenen Biographie, ihrer Berufspraxis sowie ihrer Ansicht zu verschiedensten Themen des Chorsingens und Chorleitens beantworten.

Die alten Gräben sind zugeschüttet

26.12.19 (Thomas Otto) -
Am 11. November 2019 verlieh der Chorverband Berlin die Geschwister-Mendelssohn-Medaille, mit der herausragende Verdienste um die hauptstädtische Chorszene gewürdigt werden. Neben Wolfgang Erlat von der Berliner Singegemeinschaft „Märkisches Ufer“ wurden die Sing-Akademie zu Berlin und die Berliner Singakademie ausgezeichnet. Keine Preisverleihung wie jede andere, denn als Laudator für den einen trat jeweils der Direktor des anderen Chores an. Achim Zimmermann von der Berliner Singakademie also lobte die Sing-Akademie zu Berlin, und Kai-Uwe Jirka sprach über die Berliner Singakademie (siehe Seite 18).

Kulturelle Differenz als Ausdruck künstlerischer Freiheit

30.11.19 (Kai-Uwe Jirka) -
Laudatio für die Sing-Akademie zu Berlin von Achim Zimmermann und Laudatio für die Berliner Singakademie von Kai-Uwe Jirka. Ein Blick in die deutsch-deutsche Geschichte und in die Zukunft.

Sie singen, sie inspirieren und sie unterrichten

12.11.19 (Robert Göstl) -
In einem Beitrag zu den Konzerten auf der chor.com 2019 in Hannover in der nmz Nr. 10/2019 haben wir versprochen, einen eigenen Beitrag zu Voces8 nachzuliefern. Anlass dafür ist die durchaus komplexe Gefühlslage, in der einen das Konzert mit Voces8, einem Schulchor und dem Mädchenchor Hannover zurückgelassen hat – vor allem wenn man in den vorangegangenen Workshops war, in denen erstere mit den beiden jungen Chören gearbeitet haben.
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