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Alle Artikel kategorisiert unter »Chor«

Chorszene Aritkel

Vom Kriminal-Tango bis zu Bach-Fugen

04.07.16 (Verena Großkreutz) -
Stuttgart – „Kriminal-Tango“ im Kopfbahnhofgebäude zwischen Lautsprecheransagen und gefährlich tief fliegenden Tauben, gospel-verpoppte „The Lord is my shepherd“-Gesänge im Sitzungssaal des Rathauses, und auf dem sonnenbeschienenen Schlossplatz: Mitmach-Singen mit dem fantastischen Männergesangsquintett Füenf, das dem Publikum seine „Schwabenhymne“ beibringt: „Wir haben nicht so viel Esprit wie die Berliner / dafür sind unsre Treppenhäuser cleaner“. Kurz: Die Bandbreite parallel laufender Konzerte beim Deutschen Chorfest, das seit 2008 alle vier Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird und in diesem Jahr vom 26. bis 29. Mai in Stuttgart stattfand, war riesig.

Mit den Ohren lernen lernen

09.06.16 (Juliane Felsch-Grunow) -
Träumen – auch das gehört wahrscheinlich dazu. Ein geschultes Gehör, ein feines Gespür, musikalisch wie empathisch, diplomatisches Geschick. Niemand wird bestreiten, dass das unverzichtbare Gaben sind, um den Chefposten eines Chores auszufüllen, egal, wie jung oder alt seine Sänger auch sind. Aber Träumen, Probieren um der Sache willen, Neues wagen, ohne zu wissen, ob man am Ende scheitert oder einen Erfolg feiert – das passt doch kaum zum Effizienzstreben der Gegenwart.

Die Stadt singt

03.05.16 (N.N.) -
Vom 26. bis 29. Mai findet in Stutt­gart das Deutsche Chorfest 2016 statt. Mit über 700 Veranstaltungen werden mehr als 20 Spielstätten in der ganzen Stadt bespielt. Im Zentrum des Chorfestes, an dem mehr als 400 Chöre, Vokalensembles und Vocal Bands aus ganz Europa teilnehmen, stehen rund 80 Festkonzerte, unter anderem mit folgenden Chören und Ensembles: Bundesjazzorchester „BuJazzO“, Swingles (ehemals Swingle Singers), SWR Vokalensemble Stuttgart, solistenensemble stimmkunst, Kammerchor Stuttgart, Gächinger Kantorei und Jazzchor Freiburg. Am Freitag- und Samstagabend präsentiert sich beim „Nachtklang“ ein „Best of“ der Chorfest-Szene in jeweils über 30 Konzerten zum Wandeln – das Publikum ist eingeladen, zwischen den Spielstätten zu flanieren und sich das Programm aus den vielen parallelen Angeboten selbst zusammenzustellen.

Quantitativ und qualitativ ein Erfolgsmodell

03.05.16 (Robert Göstl) -
Es läuft der zehnte Jahrgang und nach einer solchen Zeit lässt eine Zwischenbilanz durchaus belastbare Rückschlüsse zu. In der mittlerweile fast nicht mehr zu über- und sicher nicht zu durchblickenden Landschaft der Projekte, die in Deutschland das jahrzehntelang vernachlässigte Singen mit Kindern wiederbeleben sollen, ist die Düsseldorfer SingPause eines mit hochinteressanten Grundsätzen.

Nivellierung der musikalischen Grenzen

31.03.16 (Arne Sonntag) -
Welche neuen Impulse lassen sich im Chorleben zurzeit verorten? Beim Festival Chor@Berlin konnte man in Workshops und Konzerten hierzu aufschlussreiche Erkenntnisse gewinnen.

Neue Räume für Chormusik

01.03.16 (Robert Göstl) -
Wenn Tenso, das europäische Netzwerk für Profichöre, zum jährlichen „Professionals Meeting“ lädt, steht jeweils ein inhaltliches Thema im Mittelpunkt. Mit Regularien oder Organisatorischem werden die aus ganz Europa anreisenden Chormanager, Profisänger, Dirigenten und Komponisten nicht belastet. „Choirs in Space“ war das Treffen Anfang Februar in Marseille betitelt und in der Tat haben sich höchst anregende und inspirierende Räume eröffnet.

Rausgehen, nicht warten bis die Zielgruppe kommt

Gut vier Fünftel der Leiterinnen und Leiter von Kinder- und Jugendchören finden, dass Menschen mit Migrationshintergrund in ihren Chören unterrepräsentiert sind. Das ist eines der Ergebnisse einer bundeweiten Online-Befragung, die der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) im Sommer 2015 durchgeführt hat. 173 Chorleiter/-innen beantworteten bis zu 60 Fragen hierfür. 52 von ihnen leiten Chöre, in denen kein einziges Kind nichtdeutscher Herkunft singt. Aus Nordrhein-Westfalen beteiligten sich die meis­ten, nämlich 37 ChorleiterInnen, aus den östlichen Bundesländern insgesamt acht, wobei Mecklenburg-Vorpommern ganz fehlte. Dies lässt sicher Schlüsse über den Grad der Repräsentativität der Befragung zu, aber möglicherweise auch über die geografische Verteilung des Problembewusstseins zum Befragungsgegenstand.

Kulturaustausch im Rundfunkstudio

03.11.15 (Antonia Morin) -
Den Jetlag merkt man ihnen nicht an. Die Mädchen des Young Peoples Chorus of New York City mit den bunten Schals um den Hals geben eine energiegeladene Performance auf der Bühne des Studio 1 im BR-Funkhaus München. Sie schicken Windgeräusche durch den Saal, bewegen sich im Rhythmus ihres Gesangs und klopfen energisch mit Bambusstöcken auf den Boden. Über ihren Köpfen baumeln zahlreiche Mikrofone, Fernsehkameras verfolgen jede Bewegung.

Von der Lust, gewohnte Pfade zu verlassen

03.11.15 (Arne Reul) -
Seit 2011 treffen sich alle zwei Jahre in Dortmund Chorleiter und Kantoren, aber auch ambitionierte Sänger sowie Chorinteressierte – also die Macher der Vokalszene –, um sich von einem reichen Angebot aus 150 Workshops und Reading-Sessions, 30 Konzerten oder speziellen Intensivkursen inspirieren zu lassen. Gleichzeitig fungiert die chor.com als Fachmesse, denn im Dortmunder Kongresszentrum präsentieren sich die wichtigsten Verlage für Chormusik ebenso wie Labels, Verbände, Veranstalter für Chorreisen, Softwareentwickler, Weiterbildungsinstitute, Tontechniker und Musikalienhändler. Darüber hinaus ist die chor.com ein Ort, an dem sich Trends und Entwicklungen der Chorszene besonders gut erkennen lassen. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Neuen Chormusik.

Qualitätvolle und machbare Stücke sind Mangelware

27.09.15 (Anne Kohler) -
Vom 1. bis 4. Oktober findet in Dortmund die dritte Ausgabe der chor.com statt. Ein Schwerpunkt des Branchentreffs liegt in diesem Jahr auf zeitgenössischer Chormusik. So führt etwa das SWR Vokalensemble unter der Leitung von Rupert Huber am Freitag, den 2. Oktober in St. Marien neue Werke auf, die vom Deutschen Chorverband, dem Initiator und Veranstalter der chor.com, in Auftrag gegeben wurden. Des Weiteren leitet Anne Kohler, Professorin für Chorleitung an der Hochschule für Musik Detmold, einen Intensivkurs Chordirigieren mit dem Thema „Zeit-Genossen! Expeditionen ins 20. und 21. Jahrhundert“ (Abschlusskonzert am 3. Oktober im Großen Saal des Orchesterzentrums NRW). Juan Martin Koch befragte die Chorleiterin zum Schwerpunkt ihres Workshops.
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