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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Kulturrat«

Aus Förderung wird oft Bevormundung

06.08.09 (Olaf Zimmermann) -

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren einen solchen Aufschwung erlebt wie die Frage des Bürgerschaftlichen Engagements. War noch vor wenigen Jahren von der angestaubten Vereinsmeierei die Rede, so wird heute endlich anerkannt, wie wichtig und wertvoll das Bürgerschaftliche Engagement ist und welcher Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft gerade auch in gemeinnützigen Vereinen geleistet wird.

Kulturpolitik und Informationsgesellschaft

06.08.09 (Olaf Zimmermann) -

Kulturpolitik und Informationsgesellschaft scheinen zunächst zwei Bereiche zu sein, die weit auseinander liegen. Unter Kulturpolitik wird zumeist die Förderung von Kultureinrichtungen oder kulturellen Projekten, also Förderpolitik, verstanden. Die Entwicklung der Informationsgesellschaft wird als politische Aufgabe in erster Linie von der Wirtschafts- und Technologiepolitik aufgegriffen. Kulturpolitik erscheint in diesem Zusammenhang häufig als Randthema.

Urheberrecht in der Informationsgesellschaft

06.08.09 () -

Der Deutsche Kulturrat hat seine Positionen zu dem aktuellen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung „Gesetz zur Regelung des Urheberrechtes in der Informationsgesellschaft“ verabschiedet.

PISA und die ersten (positiven) Folgen

06.08.09 () -

Am 25. Juni stellte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz die Ergebnisse aus der PISA-Länderstudie in Berlin vor. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat bereits am 29. April dieses Jahres bei einem Gespräch mit der Präsidentin der Kulturministerkonferenz, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, der Kultusministerkonferenz (KMK) die Zusammenarbeit im Bereich der Kulturellen Bildung angeboten. Die Präsidentin der KMK schlug vor, dass in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von KMK und Deutschem Kulturrat diese Zusammenarbeit vorbereitet wird.

Fazit zum Internationalen Jahr der Freiwilligen

06.08.09 (Olaf Zimmermann) -

Was bleibt für den Dritten Sektor? Diese Frage stellt sich, denkt man über das abgelaufene Internationale Jahr der Freiwilligen und die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“, die sich ebenfalls ihrem Ende zuneigt, nach. Was wird von den vielen Reden über die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements bleiben? Was wird von den Metern an beschriebenem Papier, die am Ende der Enquete-Kommission aufgetürmt sein werden, noch zur Kenntnis genommen werden? Wer wird noch auf die bunten Plakatwände schauen, die im Internationalen Jahr der Freiwilligen zum Lob der Ehrenamtlichen aufgehängt wurden?

Die Tage des Haushaltsrechts sind gezählt

06.08.09 (Gabriele Schulz) -

Christoph Gröpl: Haushaltsrecht und Reform. Dogmatik und Möglichkeiten der Fortentwicklung der Haushaltswirtschaft durch Flexibilisierung, Dezentralisierung, Budgetierung, Ökonomisierung und Fremdfinanzierung. Tübingen 2001.

Kulturelle Bildung im digitalen Zeitalter

06.08.09 (Red.) -

Kulturelle Bildung meint die aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. Dies beinhaltet sowohl die aktive Rezeption als auch die eigene kulturelle Praxis. Kulturelle Bildung ist nie abgeschlossen, sondern ein lebensbegleitender Lern- und Auseinandersetzungsprozess des Menschen mit sich, seiner Umwelt und der Gesellschaft.

In die kulturelle Bildung investieren

01.05.08 () -

Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass sich die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Kultur in Deutschland“ sehr deutlich und dezidiert für die Förderung der kulturellen Bildung in Deutschland ausgesprochen hat. Im Folgenden nimmt er zu den einzelnen Handlungsempfehlungen des Kapitels „Kulturelle Bildung“ des Abschlussberichts Stellung. Er bezieht sich dabei auf die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission in den folgenden Unterkapiteln, veröffent­licht als Bundestagsdrucksache 16/7000 bzw. in Buchform bei ConBrio:

Eine Fundgrube für die Kulturpolitik

01.02.08 () -

Als die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ vor vier Jahren eingesetzt wurde, haben viele gedacht, der vor inzwischen über 30 Jahre aufgelegte „Künstlerreport“ von Karla Fohrbeck und Andreas Johannes Wiesand – auch Künstlerenquete genannt – würde wiederholt werden. Jene, die meinen, der nunmehr vorliegende Abschlussbericht der Enquete-Kommission wäre so etwas Ähnliches wie ein Künstlerbericht und würde genau Auskunft über die soziale Lage von Künstlern geben, werden enttäuscht sein.

Umkämpft: der Arbeitsmarkt Kultur

01.11.07 (Stefanie Ernst) -

Vom 26. bin 27. September 2007 fand in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin der Kongress des Deutschen Kulturrates „Kultur als Arbeitsfeld und Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler“ statt. Unter den 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich erfreulicher Weise besonders viele junge Akademiker und Studierende. Vier thematische Schwerpunkte standen im Zentrum der Veranstaltung: klassische Einsatzfelder der Geisteswissenschaftler, Chancen und Tücken freiberuflicher Arbeit, Erwachsenenbildung und Qualifizierung sowie Berufschancen von Absolventen bestimmter geisteswissenschaftlicher Fächer. Eröffnet wurde der Kongress von der Bundesbildungsministerin Annette Schavan, die in ihrer Rede den hohen Nutzen der Geisteswissenschaften für die Gesellschaft unterstrich. Geisteswissenschaftler, so Schavan, müssen sich keineswegs hinter Ingenieuren oder Absolventen anderer technischer- oder naturwissenschaftlicher Studiengänge verstecken. Vielmehr sollten sie ihre Stärken, die vor allem im Bereich der sprachlichen und interkulturellen Kompetenz zu finden sind, selbstsicher vortragen.

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