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Alle Artikel kategorisiert unter »DTKV Brandenburg«

Ein Fest für Beethoven

Prof. Georg Quander ist seit Oktober 2018 künstlerischer Direktor der Musikkultur Rheinsberg GmbH, deren Wirkungsfeld die Landes- und Bundesakademie Rheinsberg sowie die Kammer­oper Schloss Rheinsberg umfasst. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften wurde Quander Musikredakteur beim SFB, wenige Jahre später Hauptabteilungsleiter Musik und Unterhaltung beim RIAS Berlin. Von 1991 bis 2002 leitete er als Intendant die Berliner Staatsoper Unter den Linden mit besonderem Einsatz für historische Opernaufführungen. Anschließend war er viele Jahre Kulturdezernent der Stadt Köln. Seine vielseitigen künstlerischen und kulturpolitischen Erfahrungen bringt er nun mit großem Engagement in das Rheinsberger  Bildungsprogramm mit ein.

Das war mein zweitbester Sommer

28.01.21 (Walter Thomas Heyn) -
„Das war mein zweitbester Sommer / Ich schlürfe ihn aus bis zum letzten Zug / Ich will das alles hier haben / Und immer wieder und nie genug“, sang Gerhard Gundermann auch auf seinem letzten Konzert in dem kleinen Örtchen Krams. Kurze Zeit danach war er tot. Aber seine Lieder leben fort und seine oftmals gebrochene Lebensgeschichte hat ihn offensichtlich zum Symbol werden lassen. Jedenfalls im Fernsehen. In den Tagen um den 3. Oktober herum gab es Gundermann auf allen Sendern: als Film, als Doku, als Zitat und als Erinnerung. Das ist gut und schön und sicher auch richtig. Was nicht mehr zu sehen war, das war das Volk. Auch von den sechs tapferen Leipziger Bürgern um Kurt Masur, die durch eine kluge öffentliche Wortmeldung das Blutvergießen verhindert hatten, war nichts mehr zu hören und zu sehen. Das könnte vielleicht an der Jahreszahl liegen. Denn die friedliche Revolution war 1989 und das war der allerbeste Sommer, den es je gegeben hat.

Kammermusik im Palais Lichtenau

Mit einer Soiree mit klassisch-romantischen Trio-Kompositionen für Violine, Violoncello und Klavier wurde die Konzertsaison im historischen Palais Lichtenau am 30. August, nach langer Corona-bedingter Pause, wiedereröffnet.

Literarisch und musikalisch anspruchsvoll

25.08.19 (Matthias Müller) -
Die „Musikalisch-literarischen Soireen“ in Potsdam – initiiert von Marianne Boettcher – haben am 1. Juni 2019 im Potsdam-Museum den märkischen Dichterfürsten Theodor Fontane zu seinem 200. Geburtstag eindrucksvoll in Wort und Ton geehrt.

Zeitgenössische Musik form- und klangvollendet

07.10.18 (Matthias Müller) -
Die künstlerische Leiterin der musikalisch-literarischen Soireen Marianne Böttcher steht in ihren Potsdamer Soireen stets für das programminhaltlich Besondere. Im April holte sie ein wegen Krankheit ausgefallenes Konzert vom März mit dem Berliner Frauen- Vokalensemble in das ehemalige „Alte Rathaus“(heute Potsdam-Museum).

Im Musiksalon der Anna Amalia von Preußen

07.10.18 (Thomas Heyn) -
Der Ansturm auf die Schlossanlage in Potsdam ist üblicherweise enorm: Sanssouci, Friedenskirche und Feste im Schlossgarten sind in aller Munde, nur kaum ein Tourist weiß von dem Kleinod, das sich in der Parforceheide befindet: das Jagdschloss Stern, vom Soldatenkönig – dem Vater des Philosophen-Königs von Sanssouci Friedrich II. – in den Jahren 1730 bis 1732 erbaut. Ein Schloss in aller Schlichtheit, im holländischen Stil geplant und auch im Inneren auf das Nötigste für die Jagdaufenthalte berechnet: ein Saal, Flur und Küche, daneben ein Schlaf- sowie ein Adjutantenraum. An den Fensterpfeilern des Saales hängen die Jagdtrophäen – fünf aus Holz geschnitzte, vergoldete Hirschköpfe mit echtem Geweih aus den Jahren 1732 bis 1736.

Künstler versus Lehrer

09.02.18 (Walter Thomas Heyn) -
Ein Problemfeld durchzieht die Musik­landschaft des Landes, die Spalten dieser Zeitung und die Verbandsarbeit seit einigen Jahren. Das ist die absurde Diskussion darüber, wer der „richtige“ Musikschullehrer ist, der Pädagoge oder der Praktiker, der eben auch ein bisschen unterrichtet. Immer schärfer werden die paar vorhandenen Gesetze ausgelegt und eine immer mehr wachsende Kulturbürokratie pocht immer penetranter auf die Einhaltung der Bestimmungen.

Wann, wenn nicht jetzt – eine Gegenrede

09.02.18 (Walter Thomas Heyn) -
Zwei Seelen, ach, wohnen in jedes Musikers Brust. Die eine, die nach Sicherheit verlangt und Festanstellung an der Musikschule erträumt, und die andere, die die unwägbare, krisenanfällige Unabhängigkeit des freien Musikers vorzieht, der eben auch ein bisschen an der Musikschule unterrichtet.

Zigeuner, spielt was Lustiges

13.12.17 (Walter Thomas Heyn) -
Sommerzeit ist Festivalzeit, überall werden große und kleine Bühnen aufgebaut, und das erlebnishungrige Publikum strömt in die mehr oder weniger abgelegenen Spielstätten weit abseits der großen hehren Musentempel inmitten der großen Städte.

20 Jahre und kein bisschen müde

04.10.17 (Walter Thomas Heyn) -
Katrin Morgenstern und Andreas Bertheau lernten sich 1990 kennen, als beide an der Universität Potsdam als Dozenten in der Ausbildung von Musikpädagogen arbeiteten. Sieben Jahre später war es soweit: Die Musikschule Bertheau & Morgenstern wurde im Jahr 1997 gegründet und eröffnete die erste Filiale im gerade neu gebauten Kirchsteigfeld mit Unterrichtsangeboten für Gitarre, Klavier und Musikalische Früherziehung. Seit 2010 gehört Martin Behm als dritter Teilhaber zur Leitung der Musikschule.
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