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Der Meister des musikalischen Lachens

20.06.19 (Georg Beck) -
Köln hat ein Offenbachjahr ausgerufen. Eine Kölner Offenbach-Gesellschaft, von der man glaubte, es habe sie eigentlich immer schon gegeben, wenn nicht geben müssen, (in Wahrheit gibt es sie seit Dezember 2015) hat unter weitgehender Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten die Kultur- wie die Politikschaffenden der Domstadt und des Bundeslandes mit dem Offenbachvirus infiziert. Was schon mal als Erfolg gewertet werden darf. Sehr beachtlich, was aus der Flüstertüte da alles herausschallt. Es regnet Veranstaltungen. Eine Offenbach-Ausstellung wandert. Es wird choreographiert, debattiert und konferiert (in Köln und in Paris), promeniert („Wandeln Sie nachts durchs Museum und genießen Sie kammermusikalische Leckerbissen.“), und, ja, musiziert wird auch. Ganz viel sogar.

Heinz Holliger in sieben Facetten

21.05.19 (Thomas Meyer) -
Am 21. Mai kann der Schweizer Oboist, Komponist und Dirigent Heinz Holliger seinen 80. Geburtstag feiern. Für die neue musikzeitung gratuliert ihm Thomas Meyer und sortiert hier im Anschluss die vielen Aspekte seines Wirkens.

Das kosmische Kreisen der Tropen

01.05.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Bei seinem Vater, einem autodidaktischen Zitherspieler, erlernte er die Musik. Das Stimmen der Zither im zwölftönigen Quintenzirkel und der schlanke Ton des Instruments prägten dauerhaft Josef Matthias Hauers Musikempfinden. Die Wiener Klassik hielt er für „Lärm“. Stattdessen entdeckte er den schwerelosen Zauber der Zwölftonmelodie.

„Hören Sie sich die Musik an!“

27.02.19 (Burkhard Schäfer) -
Alles begann mit einem Artikel in der oberpfälzischen Tageszeitung „Der neue Tag“. Martin Valeske, evangelischer Pfarrer in Kohlberg, las im Jahr 2009 den Bericht zum 80. Todestag des Komponisten Anton Beer-Walbrunn und wurde sofort hellhörig: Ein oberpfälzischer Tondichter, geboren am 29. Juni 1864 in Valeskes Pfarrgemeinde, der bis zu seinem Tod am 22. März 1929 das Musikleben der Stadt München maßgeblich beeinflusst hatte und dessen Namen gänzlich in der Versenkung verschwunden war?

Das Sirius Quartet im Club-Ambiente

21.12.18 (Andreas Kolb) -
Kommt man als Europäer in die Vereinigten Staaten, dann erwartet einen kein Cultural Clash. Alles kommt einem irgendwie vertraut vor – nur wie um eine hundertstel Sekunde in einem Pa­ralleluniversum verschoben. In diesem Bruchteil einer Sekunde entsteht sozusagen Amerika – seine Architektur, sein Lifestyle, seine Mobilität, seine Ess- und Trinkkultur und seine Künste. Und natürlich Amerikas originäre Musik: der Jazz, das Musical, das Great American Songbook – oder auch die Progressive Chamber Music eines Sirius Streichquartetts.

Aus dem Schatten der Vergangenheit treten

18.12.18 (Marco Frei) -
Katalonien beherrscht die Schlagzeilen aus Iberien. Wird sich die autonome Region abspalten oder ein Teil Spaniens bleiben? Für das Musikleben ist diese spannungsreiche Diskussion ein neuerliches Risiko – nach der Krise von 2008.

Den eigenen Mythos überlebt

27.11.18 (Corina Kolbe) -
Noch bis zum kommenden März ist in Genua die Ausstellung „Paganini Rockstar“ zu besichtigen. An den großen Geigenvirtuosen und Komponisten erinnert das Label Dynamic mit der ers­ten Gesamtedition seiner Werke. Auf den Aufnahmen ist auch Paganinis Lieblingsvioline „Il Cannone“ zu hören.

Große Oper im Kalten Krieg

23.11.18 (Bojan Budisavljevic) -
Als Anfang März 1953 die Politbüro-Granden der KPdSU Stalin fünf Tage lang an den Folgen von Hirn- und Magenblutungen sterben ließen, kursierte wenig später in der KP Jugoslawiens unter der Hand die Geschichte, im Nachttischchen des Generalissimus hätte sich eine Botschaft des Genossen Tito gefunden: Stalin solle aufhören, Killer auf ihn anzusetzen, man hätte ja schon vier erwischt, andernfalls würde er, Tito, auch einen vorbeischicken, und der würde sich nicht erwischen lassen.

Sirenenstimmen und Windradquietschen

10.11.18 (Viktor Rotthaler) -
Fast sechs Jahrzehnte lang lieferte Ennio Morricone am laufenden Band Filmmusik. Rechtzeitig zu seinem 90. Geburtstag hat der Meister nun angekündigt, dass er sich vom Filmmusikgeschäft zurückziehen will. Nur für seinen Freund Giuseppe Tornatore („Cinema Paradiso“) will er noch Ausnahmen machen. Es ist typisch für Morricone, dass er einem bestimmten Regisseur noch ein letztes Privileg einräumt. Denn Morricone hat seine filmmusikalischen Freundschaften zu vielen Regisseuren sehr gepflegt: von Sergio Leone („Spiel mir das Lied vom Tod“) bis zu Quentin Tarantino. Für den Score zu Tarantinos „The Hateful 8“ hat dann Morricone 2016 auch seinen längst überfälligen „regulären“ Oscar erhalten.

Der Guru der Musikethnologie

28.08.18 (Hans-Jürgen Schaal) -
Eine der größten Sammlungen globalmusikalischer Tondokumente befindet sich heute im Ethnologischen Museum in Berlin. Den ältesten Teil dieser Tonaufnahmen bilden Edison-Walzen aus der Zeit um 1900. Sie stehen heute auf der Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes.
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