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Alle Artikel kategorisiert unter »Feature«

Engelsklang und Rockers Beitrag

10.09.16 (Ralf Dombrowski) -
Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein hat die Harfe 2016 zum Instrument des Jahres erklärt. Das ist schön, zeigt aber auch, dass das Instrument, das einst den Königen und Engeln zugeeignet wurde, inzwischen Unterstützung braucht. Denn die Konkurrenz auf dem freien Markt der Klangerzeugung ist laut und heftig.

Sechs Saiten für den sechsten Gesang

12.08.16 (Andreas Grün) -
Im Rahmen der Tage der Neuen Gitarrenmusik Trossingen fand im Juni eine besondere Uraufführung statt: Erstmals erklangen Hans Werner Henzes vollständige „musiche per chitarra – accompagnando il ‚Sesto Canto‘ di Ernesto Schnabel“. Über seine Entdeckung dieser Hörspielmusik, die als Henzes ers­tes Gitarrenwerk einen Vorläufer der „Drei Tentos“ aus der „Kammermusik 1958“ darstellt, berichtet der Gitarrist und Komponist Andreas Grün.

„Du gabst mir einen Sound, du gabst mir ein Leben“

25.07.16 (Hans-Jürgen Schaal) -
Von einem Klavierlehrer erfunden, vom Krieg inspiriert, von Miles Davis gefördert, wurde das Fender Rhodes in den 1970er-Jahren zur Seele von Funk und Fusion. Seit seiner Renaissance in den 1990er-Jahren ist der Nimbus des Fender Rhodes unerschütterlich. „Außer dem Konzertflügel besitzt kein Tasteninstrument einen so vornehmen und geschätzten Klang wie das Rhodes“, sagt der Musiker Jared Pauley. „Das Fender Rhodes ist das reinste, kraftvollste Instrument, das je geschaffen wurde.“

Der Berg, der immer weiter wächst

12.06.16 (Georg Beck) -
Ein außergewöhnliches Leben, ein kaum zu überblickendes Werk. Hansjörg Pauli, der beides aus dem Effeff kannte, hat gerade deshalb gewusst, dass eine verläss­liche Scherchen-Biographie selber ein Titanenwerk wäre. Bis heute steht sie aus. Die Stationen nur anzuschauen, könnte einen schwindlig machen. Zwischen Berlin-Schöneberg, wo Scherchen am 21. Juni 1891 als Sohn eines Gastwirts zur Welt kam und Florenz, wo er am 12. Juni 1966 nach dem Dirigat von Gian Francesco Malipierios „L‘Orfeide“ gestorben ist, liegt die Welt.

Gemischtes Doppel im diskursiven Freistil

26.05.16 (Anna Schürmer) -
„Klangraum, Rang-kaum“ – ein Auditorium neben einem Gefreiten? „Klapperschlang, Schlapper Klang“ – ein Reptil neben einer Playbackanlage? „Metaphysik, Feta-Musik“ – Platon neben Sirtaki? – Das „Gemischte Doppel“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung erfreut seine Leser schon lange mit gewagten Wortkombinationen. Und auch an der Spitze der Münchener Biennale für neues Musiktheater erwartet das Publikum ab diesem Jahr ein Gemischtes Doppel: Mit Manos Tsangaris und Daniel Ott stehen erstmals gleich zwei künstlerische Leiter vor ihrem Debut, wobei diese Formation aus je zwei Komponisten, Interpreten und Kuratoren weit über eine dialektische Konstellation hinausweist; vielmehr deutet sich im Gespräch mit den neuen Machern des weltweit einzigen Musiktheater-Festivals, das ausschließlich Uraufführungen zeigt, ein diskursiver Freistil an …

Reservate ernsthafter Kunstanstrengung

24.05.16 (Florian Neuner) -
In loser Folge schreiben hier Autorinnen und Autoren über Neue Musik. Sie kommen aus Kunst, Kultur, Politik oder Wirtschaft. nmz und Gesellschaft für Neue Musik bieten damit unterschiedliche Perspektiven auf das aktuelle Musikschaffen von Persönlichkeiten, die nicht aus der Szene der Neuen Musik kommen, ihr aber auf die ein oder andere Weise nahestehen.

Ferruccio Busoni und die befreite Musik

04.04.16 (Albrecht Dümling) -
Mitten im Ersten Weltkrieg erschien 1916 in der Leipziger Insel-Reihe ein schmales Bändchen mit dem Titel „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“. Es war „dem Musiker in Worten Rainer Maria Rilke verehrungsvoll und freundschaftlich“ gewidmet und stieß sofort auf starke Resonanz. Sein Autor, der Pianist und Komponist Ferruccio Busoni, 1866 in Empoli bei Florenz geboren, lebte seit 1894 in seiner Wahlheimat Berlin. Hier hatte er 1906 in deutscher Sprache den „Entwurf“ geschrieben.

Aus und vorbei mit dem tönenden Zopf der Tradition!

18.03.16 (Anna Schürmer) -
Als Dada 1922 seine Auflösung erklärte, wurde die Kunst des Irrsinns zum Geist, der nun seit 100 Jahren in der Kunstwelt umgeht: Der Glaube an die ästhetische Produktivität der Destruktion und Provokation, mit dem über geltende Normen und Spartengrenzen hinweggefegt wird und der nur die ernste Beständigkeit verachtet. Dieser Geist irrlichtert als Untoter Irrsinn durch die ästhetische Moderne und nennt sich selbst beim Namen: DADA.

Sich öffnen, damit die Musik Raum gewinnen kann

Am 5. Oktober 2015 hielt Karl Heinrich Ehrenforth den Festvortrag anlässlich der Studienjahreseröffnung der Hochschule für Musik Lübeck. Für die nmz hat der emeritierte Direktor der Abteilung Musikpädagogik/Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold und langjährige Präsident – heute Ehrenvorsitzende – des Verbandes Deutscher Schulmusiker/Bundesverband Musikunterricht eine gekürzte und überarbeitete Textfassung angefertigt.

Wärme ist Voraussetzung von Anbeginn

19.02.16 (Roland Moser) -
„… wesentlich … die Bewahrung der Frische“, sagt György Kurtág in einem Gespräch mit Bálint András Varga. Steckt darin nicht ein Widerspruch? Die Fortsetzung: „Ja, ich weiß, wie eine besondere Stelle sein muss, aber es funktioniert oft gerade deshalb nicht, weil ich es weiß“.
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