Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Forum Musikpädagogik«

Krisenhafte Ereignisse und kreative Antworten

16.05.21 (Tatjana Dravenau) -
Lukas Bugiel begründet in seiner jüngst veröffentlichten Dissertation eine Theorie musikalischer Bildung als Transformationsprozess. Anknüpfend an den von Hans-Christoph Koller eingeführten Begriff transformatorischer Bildung führt er aus, wie dieser auf musikalische Bildungsprozesse übertragen werden kann.

Sinnerfüllendes Musizieren als Lebensqualität

29.04.21 (Irmgard Merkt) -
Hand aufs Herz: Was verstehen Sie, geneigte Leserin, geneigter Leser, unter Musikgeragogik? Welche Bilder haben Sie, wenn Sie an musikalische Ereignisse denken, die im Kontext Musikgeragogik stattfinden? Irgendwas mit Musik und Alter? Irgendwas mit Musik und Alter, Krankheit, Behinderung, Demenz? Irgendwas mit Alter, Fitness und Kultur? Alles irgendwie richtig. Aber es geht genauer.

Distanz-Unterricht in Tönen – Fluch oder Segen?

16.04.21 (Anke Kies) -
„Online-Unterricht hat nichts mit dem von mir erlernten und ausgeübten Beruf zu tun“ – so der Tenor eines Münchner Musikpädagogen. Nach monatelangen pandemiebedingten Einschränkungen und erteiltem Berufsverbot während des Lockdowns wichen viele freie Musikpädagogen auf Online-Unterricht aus, weil sie ihren Lebensunterhalt zu verdienen hatten und diese Unterrichtsform wie ein Rettungsring daherkam.

Mit Musik lernen, unsere Welt (wieder) zu verstehen

30.03.21 (Jürgen Oberschmidt) -
„Leere Herzen“ heißt der Roman von Juli Zeh, in dem sie bereits 2017 eine Social-Distance-Gesellschaft beschreibt, eine pragmatisch und nüchtern handelnde Gesellschaft einer nahenden Zukunft, die nicht erst in unseren ansteckenden Zeiten zur Gegenwart geworden ist. Wir verdursten an innerer Leere, vor allem jene, die feststellen, dass sich die Würde des Menschen nicht nur über Frisörbesuche definieren oder wiederherstellen lässt. Leer sind die Herzen, seit die Gesundheitsgefahren des Singens hinaufbeschworen wurden, leer sind die Herzen, weil es auf all den kleinen und großen Bühnen des Lebens still geworden ist.

Manchmal steht einer auf und tanzt

19.03.21 (Pat Christ) -
Rund zwei Prozent der Deutschen leiden aktuell unter einer Demenzerkrankung – Tendenz steigend. Bisher wurden diese Menschen vom Kulturleben weitgehend ausgeschlossen. Dass sich das ändert, dafür engagiert sich Kai Koch, Professor für Musikpädagogik an der Universität Vechta. Erste Ansätze gibt es schon. So werden immer mehr Konzerte explizit für Menschen mit Demenz angeboten. In den vergangenen Monaten analysierte der 33-Jährige, was hierzulande inzwischen alles existiert.

Tanzen und Singen erfreulich, Co-Teaching ausbaufähig

21.11.20 (Juan Martin Koch) -
Seit dem Schuljahr 2015/16 ersetzt in Nordrhein-Westfalen das Programm JeKits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) das frühere JeKi-Programm. Die Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, das JeKits-Programm „zu evaluieren und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“. Der Auftrag dafür ging an die Agentur edukatione, die Ergebnisse wurden im Oktober öffentlich gemacht. Juan Martin Koch sprach mit den federführenden Forschern Thomas Busch (Universität zu Köln) und Andreas Lehmann-Wermser (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Geschäftsführer von edukatione) über die Ergebnisse.

Menschen, die noch musikalische Schätze in sich tragen

18.09.20 (Juan Martin Koch) -
„Musik und Demenz – Instrumentalunterricht mit demenziell veränderten Menschen“ heißt eine neue Webseite (www.musikunddemenz.de), auf der anhand kommentierter Videomitschnitte der Violinunterricht mit einer Seniorin dokumentiert und ausgewertet wird. Durchgeführt wurde der Unterricht im Rahmen des von Prof. Dr. Theo Hartogh (Universität Vechta) geleiteten EU-Projektes „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ von Anke Feierabend, die sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Musik und Demenz beschäftigt. Für die nmz sprach Juan Martin Koch mit ihr über verborgene Schätze, das Körpergedächtnis und validierenden Instrumentalunterricht.

Musikunterricht in 16 Improvisationen

01.09.20 (Andreas Kolb) -
Minister appellieren, Hygienebeiräte werden gegründet, Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Eltern pochen auf sicheren Unterricht für ihre Kinder und Schüler versuchen Abstand zu halten. Und immer wieder werden Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrpersonen in Quarantäne geschickt. Der Schuljahresbeginn 2020 in Deutschland ist ein Experiment. Wie sich der Schulbeginn in 16 Bundesländern gestaltet, wollte die neue musikzeitung von Dr. Jürgen Oberschmidt, Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU), wissen. Lesen Sie das Gespräch, das Chefredakteur Andreas Kolb Ende August mit ihm führte.

Musikklassen beleben die Schulgemeinschaft

30.06.20 (Juan Martin Koch) -
Den zehnten Geburtstag hatte man sich natürlich anders vorgestellt: Ende April hätten im Münchner Technikum 50 Ensembles aus den Bandklassen von „klasse.im.puls – Das musizierende Klassenzimmer“ aus ganz Bayern aufspielen sollen, für Anfang Mai war ein Festakt in Nürnberg geplant.

Unterrichtsprozesse verstehen und gestalten

30.06.20 (Georg Wiede) -
Was hat der Gitarrenunterricht der 10-Jährigen Liese mit amerikanischen Sozialwissenschaftlern der 1960er-Jahre zu tun? Wie können Methoden der qualitativen Sozialforschung helfen, eigenes Unterrichten besser zu verstehen? Welche Phänomene können wir neu entdecken, wenn wir detailliert, systematisch und zugleich offen auf unsere instrumentalpädagogische Arbeit blicken und wie kommen wir von einzelnen Beobachtungen zu übergeordneten Zusammenhängen? Diesen Fragen gingen Judith Beckedorf, Ida-Lene Bragenitz, Ladislav Pazdera und Georg Wiede, Studierende im Master Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, nach. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen und Versuche reichten sie als Beitrag zum 10. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen ein und gewannen damit den 1. Preis. Welche Ideen sich hinter dem Preisträgerprojekt verbergen, soll im Folgenden dargestellt werden.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: