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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum Musikpädagogik«

Ein dynamischer Prozess, der zu gestalten ist

16.08.21 (Juan Martin Koch) -
Philipp Ahner ist seit 2017 Professor für Musikpädagogik und Musikdidaktik im Kontext digitaler Medien am Landeszentrum MUSIK–DESIGN–PERFORMANCE der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und seit 2019 Prorektor für Studium, Lehre und Forschung. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt ist musikdidaktische Forschung mit digitalen Medien im Jugendalter und in der Lehrerbildung. Der Diplom-Gesangs- und Medienpädagoge Matthias Krebs leitet die Forschungsstelle Appmusik der Universität der Künste (UdK) Berlin und forscht aktuell im BMBF-geförderten Verbundprojekt MuBiTec zu Fragestellungen ästhetischer Erfahrungsmöglichkeiten und der Kompetenzentwicklung in appmusikalischen (Bildungs-)Kontexten. Mit den beiden Experten sprach Juan Martin Koch über digitale Musikpraxis und -pädagogik.

Fit machen für den Musikbetrieb

29.06.21 (Juan Martin Koch) -
Es macht ja keinen Sinn, einen Metal-Gitarristen mit Transkriptionen von Wes Montgomery oder Joe Pass zu quälen.“ Ein schöner Satz, den Florian Bührich da im Gespräch vom Stapel lässt. Der Mallet-Spieler und Schlagzeuger bezieht sich darauf, dass an der Nürnberger Berufsfachschule für Musik MUSICATION, die er mitgegründet hat und seit dem vergangenen September auch leitet, im Fachbereich Rock/Pop/Jazz die drei Stilbereiche dank eines entsprechend großen Dozententeams wirklich differenziert abgedeckt werden. Etwa zwei Drittel der rund 70 Schüler*innen entscheiden sich für diesen Zweig, das andere Drittel lässt sich klassisch ausbilden. Dabei besteht für etwa 60 Prozent das Ziel darin, sich auf die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule vorzubereiten. „Alle, die es ernst damit meinen“, so Bührich, „schaffen es auch, im ersten oder zweiten Anlauf.“ Im dritten Ausbildungsjahr („pädagogisches Aufbaujahr“) kann die Lehrbefähigung für Sing- und Musikschulen erworben werden.

Denkprozesse explizit machen

29.06.21 (Rebekka Deckart) -
Mit ihrer Masterarbeit „EMP-Alltag üben: Unterrichtsgestaltung als kreativer Prozess“ gewann Rebekka Deckart den Bayerischen Kulturpreis 2020. Die Arbeit dokumentiert und reflektiert die Entstehung und Durchführung einer fachdidaktischen Intensivwoche mit den Studierenden der Elementaren Musikpädagogik der Hochschule für Musik Nürnberg zum Thema Unterrichtsvorbereitung und Stundenkonzeption.

Mehr Musik in der Schule

29.06.21 (nmz-red) -
„Mehr Musik in der Schule“ fordert der Deutsche Musikrat aktuell aufgrund der besorgniserregenden Ergebnisse der Studie „Musikunterricht in der Grundschule – Aktuelle Situation und Perspektive“.

Wie hältst Du’s mit der Inklusion?

29.06.21 (Irmgard Merkt) -
Programme Kultureller Bildung werden von Bund und Ländern für Kita-Kinder, für Kinder und Jugendliche und auch für Erwachsenenbildung in verschiedenen schulischen, außerschulischen und kooperativ-schulisch-außerschulischen Formaten aufgelegt. Grundsätzlich gilt „Kultur für alle“. Allerdings: Menschen mit Beeinträchtigung der verschiedenen Altersstufen sind als Programm-Empfänger signifikant unterrepräsentiert.

Krisenhafte Ereignisse und kreative Antworten

16.05.21 (Tatjana Dravenau) -
Lukas Bugiel begründet in seiner jüngst veröffentlichten Dissertation eine Theorie musikalischer Bildung als Transformationsprozess. Anknüpfend an den von Hans-Christoph Koller eingeführten Begriff transformatorischer Bildung führt er aus, wie dieser auf musikalische Bildungsprozesse übertragen werden kann.

Sinnerfüllendes Musizieren als Lebensqualität

29.04.21 (Irmgard Merkt) -
Hand aufs Herz: Was verstehen Sie, geneigte Leserin, geneigter Leser, unter Musikgeragogik? Welche Bilder haben Sie, wenn Sie an musikalische Ereignisse denken, die im Kontext Musikgeragogik stattfinden? Irgendwas mit Musik und Alter? Irgendwas mit Musik und Alter, Krankheit, Behinderung, Demenz? Irgendwas mit Alter, Fitness und Kultur? Alles irgendwie richtig. Aber es geht genauer.

Distanz-Unterricht in Tönen – Fluch oder Segen?

16.04.21 (Anke Kies) -
„Online-Unterricht hat nichts mit dem von mir erlernten und ausgeübten Beruf zu tun“ – so der Tenor eines Münchner Musikpädagogen. Nach monatelangen pandemiebedingten Einschränkungen und erteiltem Berufsverbot während des Lockdowns wichen viele freie Musikpädagogen auf Online-Unterricht aus, weil sie ihren Lebensunterhalt zu verdienen hatten und diese Unterrichtsform wie ein Rettungsring daherkam.

Mit Musik lernen, unsere Welt (wieder) zu verstehen

30.03.21 (Jürgen Oberschmidt) -
„Leere Herzen“ heißt der Roman von Juli Zeh, in dem sie bereits 2017 eine Social-Distance-Gesellschaft beschreibt, eine pragmatisch und nüchtern handelnde Gesellschaft einer nahenden Zukunft, die nicht erst in unseren ansteckenden Zeiten zur Gegenwart geworden ist. Wir verdursten an innerer Leere, vor allem jene, die feststellen, dass sich die Würde des Menschen nicht nur über Frisörbesuche definieren oder wiederherstellen lässt. Leer sind die Herzen, seit die Gesundheitsgefahren des Singens hinaufbeschworen wurden, leer sind die Herzen, weil es auf all den kleinen und großen Bühnen des Lebens still geworden ist.

Manchmal steht einer auf und tanzt

19.03.21 (Pat Christ) -
Rund zwei Prozent der Deutschen leiden aktuell unter einer Demenzerkrankung – Tendenz steigend. Bisher wurden diese Menschen vom Kulturleben weitgehend ausgeschlossen. Dass sich das ändert, dafür engagiert sich Kai Koch, Professor für Musikpädagogik an der Universität Vechta. Erste Ansätze gibt es schon. So werden immer mehr Konzerte explizit für Menschen mit Demenz angeboten. In den vergangenen Monaten analysierte der 33-Jährige, was hierzulande inzwischen alles existiert.
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