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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum Musikpädagogik«

Tanzen und Singen erfreulich, Co-Teaching ausbaufähig

21.11.20 (Juan Martin Koch) -
Seit dem Schuljahr 2015/16 ersetzt in Nordrhein-Westfalen das Programm JeKits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) das frühere JeKi-Programm. Die Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, das JeKits-Programm „zu evaluieren und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“. Der Auftrag dafür ging an die Agentur edukatione, die Ergebnisse wurden im Oktober öffentlich gemacht. Juan Martin Koch sprach mit den federführenden Forschern Thomas Busch (Universität zu Köln) und Andreas Lehmann-Wermser (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Geschäftsführer von edukatione) über die Ergebnisse.

Menschen, die noch musikalische Schätze in sich tragen

18.09.20 (Juan Martin Koch) -
„Musik und Demenz – Instrumentalunterricht mit demenziell veränderten Menschen“ heißt eine neue Webseite (www.musikunddemenz.de), auf der anhand kommentierter Videomitschnitte der Violinunterricht mit einer Seniorin dokumentiert und ausgewertet wird. Durchgeführt wurde der Unterricht im Rahmen des von Prof. Dr. Theo Hartogh (Universität Vechta) geleiteten EU-Projektes „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ von Anke Feierabend, die sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Musik und Demenz beschäftigt. Für die nmz sprach Juan Martin Koch mit ihr über verborgene Schätze, das Körpergedächtnis und validierenden Instrumentalunterricht.

Musikunterricht in 16 Improvisationen

01.09.20 (Andreas Kolb) -
Minister appellieren, Hygienebeiräte werden gegründet, Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Eltern pochen auf sicheren Unterricht für ihre Kinder und Schüler versuchen Abstand zu halten. Und immer wieder werden Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrpersonen in Quarantäne geschickt. Der Schuljahresbeginn 2020 in Deutschland ist ein Experiment. Wie sich der Schulbeginn in 16 Bundesländern gestaltet, wollte die neue musikzeitung von Dr. Jürgen Oberschmidt, Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Präsident des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU), wissen. Lesen Sie das Gespräch, das Chefredakteur Andreas Kolb Ende August mit ihm führte.

Musikklassen beleben die Schulgemeinschaft

30.06.20 (Juan Martin Koch) -
Den zehnten Geburtstag hatte man sich natürlich anders vorgestellt: Ende April hätten im Münchner Technikum 50 Ensembles aus den Bandklassen von „klasse.im.puls – Das musizierende Klassenzimmer“ aus ganz Bayern aufspielen sollen, für Anfang Mai war ein Festakt in Nürnberg geplant.

Unterrichtsprozesse verstehen und gestalten

30.06.20 (Georg Wiede) -
Was hat der Gitarrenunterricht der 10-Jährigen Liese mit amerikanischen Sozialwissenschaftlern der 1960er-Jahre zu tun? Wie können Methoden der qualitativen Sozialforschung helfen, eigenes Unterrichten besser zu verstehen? Welche Phänomene können wir neu entdecken, wenn wir detailliert, systematisch und zugleich offen auf unsere instrumentalpädagogische Arbeit blicken und wie kommen wir von einzelnen Beobachtungen zu übergeordneten Zusammenhängen? Diesen Fragen gingen Judith Beckedorf, Ida-Lene Bragenitz, Ladislav Pazdera und Georg Wiede, Studierende im Master Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, nach. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen und Versuche reichten sie als Beitrag zum 10. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen ein und gewannen damit den 1. Preis. Welche Ideen sich hinter dem Preisträgerprojekt verbergen, soll im Folgenden dargestellt werden.

Digitales Klassenzimmer, virtueller Konzertsaal

06.04.20 (nmz-red) -
Die aktuellen Entwicklungen fordern von Lehrerinnen und Lehrern neue Ideen und Formate für den Musikunterricht außerhalb des Klassenzimmers. Der Bundesverband Musik­unterricht (BMU) möchte hier seine Mitglieder gerne unterstützen und eine intensive Zusammenarbeit anregen.

Unterricht in Off- und Onlinewelten

19.03.20 (Jasmin Wallner) -
Digitale Medien in Form von Apps und Clouds aber auch in Form von audiovisuellen Tutorials auf Online Plattformen wie YouTube, Vimeo und Co. scheinen immer häufiger Bestandteil des Unterrichts an und außerhalb von Ausbildungsstätten zu werden. Die Musik- und Instrumentalpädagogik bewegt sich nicht mehr nur in der Offlinewelt, sondern ist längst auch in der Onlinewelt präsent. Dadurch verändert sich auch das Lehren und Lernen in diesen Bereichen. Neben den traditionellen Unterrichtsformen stehen Möglichkeiten des Fernunterrichts offen, neue Gemeinschaften bilden sich, Tutorials werden zum alltäglichen Begleiter und digitale Innovationen entstehen.

Verborgene Talente entdecken und fördern

29.02.20 (Annette Ziegenmeyer) -
Die Gestaltung eines musikpädagogischen Angebots im Freizeitbereich des Jugendstrafvollzugs kann vielfältige Perspektiven aufzeigen, die eigene Haltung in Bezug auf straffällig gewordene und gefährdete Jugendliche zu reflektieren. Letztere haben oft ein problematisch geprägtes Verhältnis zum System Schule und den hier wirkenden Autoritätspersonen. Im Sinne eines fördernden und auf die individuellen Ressourcen ausgerichteten Ansatzes bietet die JVA einen Raum, die Jugendlichen fernab von ihren Straftaten primär als künstlerische Akteure wahrzunehmen.

Wolken, Loops und Intervalle

22.02.20 (Benedikt Plößnig) -
Die Verwendung von digitalen Medien in Form von Apps, Clouds und anderen „smarten“ Anwendungen wird in Zukunft einen wesentlichen Bestandteil beim Üben und Musizieren einnehmen. Dies bringt auch zahlreiche Veränderungen für den schulischen und instrumentalen Musikunterricht mit sich. Während diverse Cloud-Dienste neue Möglichkeiten im Bereich der Verwaltung von Organisationsabläufen und beim Zurverfügungstellen von Daten ermöglichen, bieten Apps in all ihren verschiedenen Ausführungen und Einsatzbereichen neue methodische und didaktische Möglichkeiten.

Jeder Mensch ist musikalisch

10.01.20 (Irmgard Merkt) -
Vor drei Jahren, Ende Oktober 2016, wurde in Bochum das Anneliese Brost Musikforum Ruhr eröffnet. Architektonisch in mehrfacher Hinsicht ausgezeichnet ist die Trias von ehemaliger St.-Marien-Kirche als würdigem Foyer im Zentrum mit Öffnung zum großem Konzertsaal rechts und zum kleineren Multifunktionsaal links. Das Gebäudeensemble ist nicht nur Heimat der Bochumer Symphoniker, sondern auch der Musikschule Bochum: Die Mehrfachnutzung war Vorbedingung für die Genehmigung durch den Rat der Stadt.
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