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Alle Artikel kategorisiert unter »Forum Musikpädagogik«

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Himbeerkuchen-Computer und Butterbrotdosen-Controller

22.11.17 (Julia Mihály) -
Immer mehr Künstler nutzen das kreative Potenzial aktueller Technologien, um Publikum interaktiv an ihren Projekten partizipieren zu lassen. Dabei greifen sie oftmals auf Soft- und Hardware zurück, die ursprünglich aus einem pädagogischen Ansatz heraus entwickelt wurde.

Musik, die sich an die Menschen anpasst

28.09.17 (Heike Eickhoff) -
Fast 150 Teilnehmer fanden sich zur Begrüßung im Hörsaal 13 der Universität Bielefeld ein. Die JeKits-Stiftung hatte zum jährlichen Praxistag JeKits, diesmal unter dem Motto „Vom Lauern auf den Moment – Praxistag zu ästhetisch-künstlerischen Erfahrungs- und Gestaltungsräumen im JeKits-Unterricht“, geladen.

Heißes Eisen oder rotes Tuch?

28.09.17 (Lars Oberhaus) -
Der Stellenwert frühkindlicher musikalischer Bildung wird nicht nur in Untersuchungen zur musikalischen Entwicklung und Begabung, sondern auch in aktuellen Wahlkampfreden explizit hervorgehoben. Dabei herrscht aus wissenschaftlicher, pädagogischer und bildungspolitischer Sicht großer Konsens, diesen Bereich zu stärken und zu fördern. Allerdings verdeutlichen zahlreiche Studien, dass die Erzieherinnenausbildung1 reformbedürftig ist und das Fach Musik eine untergeordnete Rolle spielt.2 Im Folgenden wird dafür plädiert, die musikbezogene Ausbildungssituation der Erzieherinnen grundlegend zu ändern und den Stellenwert musikbezogener Kooperationen und Fortbildungen sowie die Relevanz der musikalischen Früherziehung beziehungsweise Elementaren Musikpädagogik kritisch zu reflektieren.

Instrumentalspiel im Spiegel der Eye Tracking-Analyse

06.09.17 (Barbara Ströhl) -
Elektronische Lernumgebungen machen selbst vor dem Instrumentalspiel nicht Halt. Nachdem computergestützte Verfahren in Medizin, Neurowissenschaften, Psychologie, Marktforschung, Informatik, ja selbst bei Unterhaltungsmedien zur Selbstverständlichkeit geworden sind, eröffnen sich auch in der Musik immer öfter nützliche Anwendungsfelder.

Didaktisch-methodische Flexibilität gefragt

29.08.17 (Claudia Schmidtpeter) -
Der Umgang mit Geflüchteten beschäftigt derzeit ganz unterschiedliche Gruppen unserer Gesellschaft. Pädagoginnen und Pädagogen sowie Künstlerinnen und Künstler spüren oft eine besondere Verantwortung, sich dieser Herausforderung zu stellen, gilt es doch, Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Wurzeln in Kontakt zueinander zu bringen und sie gesellschaftlich zu integrieren.

In mehreren musikalischen Kulturen zuhause sein

30.06.17 (Dorothee Barth) -
Das Musikleben in Deutschland ist bunt und vielfältig. Zeugnis dafür liefern in jüngster Zeit nicht zuletzt die Eröffnungskonzerte der Elbphilharmonie in Hamburg, in denen neben einer Vielzahl von Konzerten mit klassischer Kunstmusik ebenso Punk, Pop, HipHop, viele Spielarten des Jazz, experimentelle und orientalische Musik zu hören waren. Und nicht nur dort ist zu beobachten, dass sich musikalische Stilistiken, Genres und Kulturen immer weiter verzweigen, ausdifferenzieren und sich mitunter weltweit mischen in stets neuen Fusionen und Crossovers. Dabei entstehen Wechselwirkungen zwischen lokalen Traditionen, die globale Trends bearbeiten, und globalen Entwicklungen, die Lokales aufnehmen und weiterentwickeln.

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

31.05.17 (Heike Henning) -
„Anregen – Vertiefen – Ausbilden. Komponieren im didaktischen Kontext“ – Unter diesem Titel fand vom 24. bis 25. März 2017 an der Universität Mozarteum in Salzburg ein kompositionspädagogisches Symposium statt, zu dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Komposition, Musiktheorie, Musikvermittlung, Instrumental- und Gesangspädagogik, Elementare Musik- und Tanzpädagogik sowie Schulmusik zusammenfanden. Organisiert wurde das Symposium vom Leitungsteam ConTempOhr, einem Kooperationsschwerpunkt „Wissenschaft und Kunst“ der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum.

Musikalische Erfahrung versus musikalische Bildung ?

01.05.17 (Hermann Wilske) -
Im Jahr 2012 verabschiedete die Konferenz der Landesmusikräte im Deutschen Musikrat das Grundsatzpapier „Musikalische Bildung in Deutschland“. Erstmals ist hier der Versuch unternommen worden, eine Synopse zur Situation der Schulmusik in Deutschland zu erstellen.

Schnipsen, schnalzen, Bass Drum singen

01.05.17 (Katharina Granzin) -
Auf dem Musiklehrertag der Leipziger Buchmesse, der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand, gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Kurzvorträge zu musikpädagogischen Themen zu hören oder sich mit neuen Lehrwerken bekannt zu machen – und vor allem viele Möglichkeiten zum Selbstversuch. „Zweitausend Stunden hab ich gewartet“, singen fünfzig Menschen mittleren Alters, die auf kleinen Hockern kauern oder sich stehend dahinter drängen. Sie singen schön und sauber, aber ein bisschen zu ordentlich. Das scheint jedenfalls Andreas Kuch zu finden, der am Klavier sitzt und diesen Workshop leitet. „Das Wort ‚Stundn‘ hat kein ‚e‘“, erklärt er seinem Mitmachpublikum, nimmt eine noch etwas lässigere Haltung am Klavier ein und macht es richtig vor: „Zweitausnd Stundn hab ich gewartet“. Der Song entstammt dem Buch „Top Hits of Rock & Pop“ (Helbling Verlag, 2016), das als Liederbuch für die Schule populäres Material versammelt, mit dem man als Lehrkraft hoffen kann, die Schüler/-innen vielleicht eher zum tönenden Mitmachen zu bewegen als mit traditionellerem Liedgut.
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