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Alle Artikel kategorisiert unter »Hits & Clips«

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01.03.06 (Stefan Raulf) -

Und immer den Mund ganz weit aufmachen bei den Vokalen. Wo man früher stilecht genuschelt sang zum satten Geschrammel des deutschsprachigen Indierock, schlägt sich wieder einmal die Lust am ehrlich geäußerten Gefühl in klarer Sprache und Intonation nieder. Thees Uhlmann, seit über zehn Jahren mit seiner Band Tomte unterwegs, nutzt diesen Kunstgriff nun, um seine Ästhetik der ehrlichen Haut stilistisch zu erden. Man sagt, was man meint, man meidet Ironie, oder um es mit einer zentralen Zeile des Liedes zu verdeutlichen: „Es ist die Leidenschaft, die treibt.“ Da erscheint es geradezu als Pflicht, die Struktur schlicht zu belassen, das Crescendo bis zur kurzzeitigen Öffnung der Schleusen am Ende über die dynamische Disziplin zu gliedern, das melodische Potential auf ein griffiges Motiv zu konzentrieren. Und für den Clip lässt man Freunde und Fans von allen Seiten nah an sich heran, benutzt deren Kamerabilder gleich mit – und schon ist’s nach drei Minuten eine große, selige und sogar glaubwürdige Lichterparty geworden.

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01.02.06 (Stefan Raulf) -

Tic Tac Toe: Spiegel

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01.10.05 (Stefan Raulf) -
Stefan Raulf nimmt aktuelle Popmusik unter die Lupe: Ich + Ich und Wir sind Helden

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01.05.05 (Stefan Raulf) -

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01.02.05 (Stefan Raulf) -

Hits & Clips

01.10.04 (Stefan Raulf) -

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01.06.04 (Stefan Raulf) -

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01.03.04 (Stefan Raulf) -

Der Trick ist plump, aber er funktioniert: Ein Kinderreim zum Germanenrock gibt dem ordinär stampfenden Beat den ordentlichen Schmiss. „Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein“ führt in die Bridge und die abzählenden Kinderstimmen ein. Und das ist in dem ganzen Donnerbalkengitarren-Getöse auch nötig, denn der drauf folgende Refrain „Augen auf, ich komme“ bremst mit seinem redundanten hymnischen Gestus das Tempo ziemlich ab. Doch so etwas braucht eine Hitsingle in diesem Marktsegment, denn es garantiert ordentliches Mitgröhlen in großen Konzertarenen. Da mag das Video so einfältig sein wie die Idee, den Jäger in einem Kinderspiel als dämonisch zu schildern. Sollen die computereffekt-behandelten, theatralischen Kindergesichter eigentlich erschrecken oder belustigen? Kaum vorstellbar, dass eines von beidem klappt.

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01.02.04 (Stefan Raulf) -

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01.11.03 (Stefan Raulf) -
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