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Alle Artikel kategorisiert unter »Hits & Clips«

Hits & Clips

01.10.03 (Stefan Raulf) -

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01.09.03 (Stefan Raulf) -

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01.07.03 (Stefan Raulf) -

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01.06.03 (Stefan Raulf) -

Das ist also der neue Trend der britischen „Popstars“-Ausgabe: Statt Schmuse-Pop wird ein wenig „dirty“ gerockt. Dieser „Underground“ hört sich natürlich auch nur an wie ein Klon aus Atomic Kitten und Sugababes, garniert mit einem ordentlichen E-Gitarren-Riff und einer Strophe im Kompressor-Sound. Der Rest ist typischer britischer Girls-Pop: Die Melodieführung zielt auf unverschämt gelungene Eingängigkeit, die rhythmische Struktur erzählt von den Resten des Drum&Bass-Garage im Weichspüler-Matsch. Völlig absurd wird’s im Video: Da winden sich die fünf gecasteten Model-Mädchen gefährlich dreinblickend und dennoch top geschminkt in irgendeinem feuchten Kellerloch hinter Maschendrahtzaun. Wie heißt es im Text: „The world is upside down. Water’s running in the wrong direction.“ In der Tat.

Hits & Clips

01.05.03 (Stefan Raulf) -

Hits & Clips

01.02.03 (Stefan Raulf) -

Der Exotenbonus funktioniert nach wie vor im Mainstream-Geschäft. Es geht nur um den richtigen Moment. Den hat der 32-jährige Rijinda Rai erwischt, als er diese Nummer schon vor geraumer Zeit per Internet-Verteiler in die Clubs schickte. Exemplarisch bereitet die Nummer jenen Bhangra- und HipHop-Elemente vermischenden „Desi“-Sound auf, den die Jugend der britischen „Indian Community“ schon seit Jahren pflegt. Der Trick ist wie bei der meisten repetitiven Musik die Reduktion. Konsequent zieht sich das Arrangement immer wieder auf das pure Bhangra-Geklöppel und den permanent hysterischen Gestus des Gesangs in der Panjabi-Sprache zurück, so dass der Einsatz der Beats und des simplen Basses jedes Mal einen Action-Schub bewirken. Dazu transportiert das Video einige überkandidelte Klischees des Bollywood-Kinos und schon darf man sich auch in deutschen Großraumdiskos wie ein Weltenbürger fühlen.

Hits & Clips

01.09.02 (Stefan Raulf) -

Vanessa Carlton: A Thousand Miles
Das ist die geläufigste aller amerikanischen Mainstream-Popmusiken, dieses so virtuos dahinperlende Pianospiel, die rasant-melodischen Läufe, souverän von effektvollen Streichern pariert. So, wie es Musicals schon immer und Billy Joel in den 70ern machte. Aber Musicals sind out und Billy Joel ist krank. Gut, dass dieser Twen aus Pennsylvania gerade mit ihrer Debütsingle fertig war. „A Thousand Miles“ klingt wie für den weitläufigen Konzertsaal gemacht, die musikalischen Ausschmückungen sind stimmig bis in letzte Tönchen und bedienen geschickt die Emotionen des Pathos zwischen zart und kraftvoll. Miss Vanessa, im Video ein Lipgloss-Mädchen am großen Flügel in der großen Stadt, entpuppt sich als Mischung aus Alanis Morissette und Fiona Apple mit einem Schuss Britney Spears’scher heiserer Unschulds-Erotik.

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01.06.00 (Stefan Raulf) -

Mit „Bla Bla Bla“ hatte das italienische Produzentenprojekt eine neue Marke in Sachen „angenehm stumpf“ (so hieß einmal ein Titel von Andreas Dorau) in den Charts gesetzt. Die Coverversion „The Riddle“, ein Hit von Nick Kershaw aus dem Jahre 1984, überrascht dagegen mit einem farben- und wendungsreichen harmonischen und melodischen Spektrum. Die Komposition lässt die Melodie wie über eine Berg- und Talbahn fließen, ohne dass der Ohrwurm-Charakter verlorengeht, und Strophen und Refrain greifen elegant ineinander. Gigi d’Agostini schaffen es tatsächlich, trotz simpelster Humpta-Beats, diese Raffinessen beizubehalten. Dabei wird das melodische Hauptthema durch den Synthi-Flötensound noch prägnanter, und dem Gesang hilft das zur Zeit sehr beliebte Digital-Tremolo. Das Video folgt allerdings willkürlich der „La Linea“-Erfolgsformel von „Bla Bla Bla“. Einzig die melodische Bewegung findet sich in dem Gestrichel wieder.

Ricky Martin: Livin‘ la Vida Loca (Columbia)

01.07.99 (Stefan Raulf) -
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