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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule«

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„Das stinkt doch alles zum Himmel!“

29.11.18 (Hannah Stoll) -
Bereits 2011, im Gründungsjahr der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an deutschen Musikhochschulen und Musikabteilungen von Universitäten der Bundesrepublik Deutschland (bklm), stellte Thomas Schäuble, CDU-Politiker und Bruder des amtierenden Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble, fest: „Der Staat hat in der Lehrbeauftragtensache Dreck am Stecken!“ Seitdem tagt die bklm mindestens einmal jährlich an einer der deutschen Musikhochschulen, um aktuellste Informationen und Veränderungen auszutauschen. www.bklm.org

Neues und Kompliziertes sind selbstverständlich

29.11.18 (Roland H. Dippel) -
Es ist nicht einfach: Am liebsten tut man so, als gäbe es keine Anlässe für die neben wichtigen Dresdner Kultur­einrichtungen auch von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber unterzeichnete Initiative „Für ein weltoffenes Dresden“ (#WOD). Auf den Holzbänken vor deren Hauptgebäude am Wettiner Platz, unweit vom neuen Kulturzentrum Kraftwerk Mitte, ist die Atmosphäre ebenso heiter wie die mild-sonnigen Herbsttage.

Eigengestalterisch mit Musik umgehen

28.11.18 (Anja Günther) -
Fünfzehn Jahre lang hatte Barbara Metzger an der Hochschule für Musik in Würzburg die Professur für Elementare Musikpädagogik inne. Zum Ende ihrer Dienstzeit sprach Anja Günther mit der Pädagogin und Hochschullehrerin.

Einrichtung abgeschlossen, Zukunft offen

16.11.18 (Juan Martin Koch) -
Über fünf Jahre ist es nun her, dass ein Erdbeben die baden-württembergische Musikhochschullandschaft erschütterte. Ausgelöst wurde es durch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die nach der Veröffentlichung eines Sparvorschlags durch den Rechnungshof ein umstrittenes eigenes Konzept vorgelegt hatte. Erst nach massiven Protesten und einem Machtwort des Ministerpräsidenten kam ein Diskussionsprozess in Gang, an dessen Ende 2015 unter anderem die Entscheidung stand, an jedem der fünf Standorte ein so genanntes „Landeszentrum“ zu installieren.

Freies Ausloten von Wirklichkeitsbezügen

18.09.18 (Harry Lehmann) -
Die „Künstlerische Forschung“ (KF) ist ein Oxymoron, das zwei Dinge vereint, die sich in der Moderne getrennt haben: die Wissenschaft und die Kunst. Weder sind Künstler bereit, sich wissenschaftlichen Standards und Methodenzwängen unterzuordnen, noch lässt sich wissenschaftliche Reputation dadurch erlangen, dass man in den Künsten erfolgreich ist. Offensichtlich ist, dass sich die Disziplin der KF als Begleiterscheinung der fortschreitenden Akademisierung des Kunst- und Musikstudiums mit PhD-Programmen ausgebildet hat.

Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung

14.09.18 (Carmen M. Thiel) -
Wie können wir uns als Angehörige einer Musikhochschule produktiv und sinnvoll mit einem Thema auseinandersetzen, bei dem im Musikbetrieb aktuell die Emotionen hochschlagen und in den Medien immer wieder neue Fälle von Machtmissbrauch und sexualisierter Diskriminierung bekannt werden? Es gibt offensichtlich Gesprächsbedarf. Ein Bericht und eine Handlungsempfehlung zu einem sensiblen Thema.

Als Singen gefährlich war

31.05.18 (Pat Christ) -
Vor allem in kirchlichen Kreisen bezogen Jugendliche während der NS-Zeit häufig geheim Position, indem sie oppositionelle Lieder sangen. Über dieses Singen wird seit 50 Jahren am Institut für europäische Musikethnologie an der Uni Köln geforscht. Motor des Projekts ist der heute 86-jährige Musikwissenschaftler Wilhelm Schepping. Die über 500 Lieder, die er seit 1968 gesammelt hat, werden derzeit in ein Online-Lexikon eingestellt. Bis Jahresende soll es vollständig sein.

An der Schneide des Augenblicks

31.05.18 (Gunda Gottschalk) -
Die Lehre zum freien Spiel wird in der Musiker­ausbildung selten hervorgehoben. Dabei wird doch gerade bei der Improvisation in der individuellen künstlerischen Entwicklung ein kreatives Potenzial freigelegt, wie in keinem anderen Fach. Der spontanen Eingebung zu folgen, in der direkten Kommunikation auf Klänge reagieren zu können und neue musikalische Wege zu gehen, sind Fähigkeiten, die jeden guten Musiker auszeichnen sollten. Gunda Gottschalk und Reinhard Gagel geben, ausgehend von einer im Februar in Hannover abgehaltenen Tagung, eine Bestandsaufnahme zum Thema.

Stetig gewachsenes Misstrauen

31.03.18 (Michael Ernst) -
Nach einer unsteten Vergangenheit beginnt an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden eine ungewisse Zukunft: Rektorin Judith Schinker ist Anfang März zurückgetreten. Eine Überraschung war das nicht: Anfang März, unmittelbar vor einer Sitzung des Erweiterten Senats an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, versandte deren Rektorin Judith Schinker eine E-Mail mit dem Inhalt, dass sie nicht länger Rektorin sein würde. Der Nachricht „Ich, Judith Schinker, habe heute meinen Rücktritt (…) erklärt und zugleich mit sofortiger Wirkung die Amtsgeschäfte niedergelegt.“ folgte als knappe Begründung, dass es ihr nicht gelungen sei, „eine Mehrheit des Kollegiums“ auf ihrem Wege „mitzunehmen“.
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