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Drei Hundertjährige in Münster: Sinfonieorchester, Westfälische Schule für Musik und Musikhochschule feiern Geburtstag

Hundert Jahre und kein bisschen leise – Münster macht Musik und feiert schon seit Jahresbeginn 2019 gleich drei Jubilare, die das musikalische Leben der Domstadt wesentlich geprägt haben und mit Sicherheit auch in Zukunft prägen werden. Das Sinfonieorchester Münster, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule innerhalb der Universität Münster – alle drei Institutionen wurden 1919 gegründet und haben seitdem ihre je eigene wechselvolle Geschichte erlebt.

Metaphorische Konzepte, physikalische Frameworks

27.09.19 (Julia Mihály) -
Vom 19. bis 25. August 2019 fand an der Johannes Gutenberg Universität Mainz erstmalig die GUSAC – Gutenberg Sound Art Academy statt. Zahlreiche international renommierte Klangkünstlerinnen, Kuratoren und Musikwissenschaftlerinnen folgten der Einladung von Peter Kiefer, Professor für Neue Musik / Neue Medien an der Hochschule für Musik und der Akademie für bildende Künste Mainz. Über künstlerische Beiträge, Installationen, Vorträge und Diskussions-Panels hinaus rundete ein Workshop-Programm unter der Leitung von Kiefer selbst, Miya Masaoka (New York) und Prof. Bernhard Leitner (Wien) die Gesamtveranstaltung ab.

Leuchttürme musikalischer Frühförderung

18.09.19 (Ekkehard Ochs) -
Nein, ruhig geworden war es an Rostocks Hochschule für Musik und Theater (HMT) auch nach Abschluss des Sommersemesters nicht. Im Gegenteil. Geradezu turbulente Zeiten brachen dort an, denn man hatte für die Zeit vom 22. bis 27. Juli sowohl zur Yaro Summer School sowie zeitgleich zum Projekt des Young Orchestra Riga-Rostock eingeladen.

Erinnerung und Wiederherstellung

29.08.19 (Marco Frei) -
Es ist nur konsequent, dass zu diesem Symposium an die Hochschule für Musik und Theater in München geladen wurde. Zum einen war München bekanntlich die braune „Hauptstadt der Bewegung“. Wo heute die Musikhochschule Münchens untergebracht ist, war in der Nazi-Zeit der „Führerbau“. Das Gebäude hat den Krieg überlebt. Tief im Keller ist sogar noch die Badewanne erhalten, in der der „Große Diktator“ geplantscht haben soll. Andererseits blüht in München wieder das jüdische Leben.

Krampfmusik und Weißes Rauschen

31.07.19 (Pat Christ) -
Die Hochschule für Künste Bremen ist etwas Besonderes in der deutschen Landschaft der Musik- und Kunsthochschulen: Sie vereinigt die Gebiete „Musik“ und „Bildende Kunst“ mit den Sparten „Design“ und „Digitale Medien“. „Das macht die Arbeit spannend“, sagt der Künstler und Musiker Raphael Sbrzesny, der seit August 2018 die Professur für Kreation und Interpretation mit den Schwerpunkten Sound, Performance und Konzept innehat. Sie ist auf fünf Jahre angelegt.

Hommage an Joseph Joachim

09.07.19 (Albrecht Dümling) -
Am 31. März 1869 erhielt der große Geiger Joseph Joachim vom preußischen Kulturminister die Aufforderung, in Berlin eine Schule für Instrumentalmusik zu gründen. Weitere Einladungen, hieß es, seien geplant. So sollten Julius Stockhausen für eine Gesangschule und Clara Schumann für eine Klavierschule gewonnen werden. Da beide Kandidaten jedoch nicht kommen wollten, wurde es dann Aufgabe Joseph Joachims, sich auch um die weiteren Zweige der Musikausbildung zu kümmern. Obwohl sein Freund Johannes Brahms die Einladung als Leiter der Klavierklasse ausschlug, konnte im Oktober 1869 für 19 Studenten, darunter Eugenie Schumann, die Tochter Roberts und Claras, der Unterricht beginnen.

„Eine Zeit des Umbruchs“

07.07.19 (Axel Köhler) -
Axel Köhler übernimmt im Herbst das Amt des Rektors der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Bislang kennt man ihn als gefeierten Counter-Tenor, als impulsiven Sänger-Darsteller sowie als Intendant und Regisseur. Michael Ernst sprach mit dem Künstler über seinen neuerlichen Rollenwechsel und seine Pläne.

Erforscher des musikalischen Materials

29.06.19 (Georg Beck) -
„Keine Fragen? War ich wirklich so klar?“ – Die Enttäuschung war dem Referenten anzumerken. Tags zuvor hatte derselbe Simha Arom, dessen Feldforschungen zur subsaharischen Musik vor einer halben Ewigkeit Luciano Berio, György Ligeti, Steve Reich so nachhaltig inspiriert hatten, vor deren Nachnachfahren gesprochen, vor einer Generation von Kompositions-, von Musikwissenschafts­studenten, die gut und gern seine Enkel hätten sein können. Hinterher sprach der alte Herr von den „Kindern“, die ihm da gegenübersaßen, was freilich in keiner Weise abschätzig gemeint war. Im Gegenteil.

Vielfältige Impulse und ein großes Fass

23.05.19 (Juan Martin Koch) -
Mit einem großen Kongress an der Hochschule für Musik Freiburg hat sich das neue „Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik“ (FZM) der Öffentlichkeit präsentiert. Das im Zuge der Reform der baden-württembergischen Musikhochschulen als Kooperation von Musikhochschule, Universität und Pädagogischer Hochschule gegründete Landeszentrum soll künftig institutionen- und fächerübergreifend in den Bereichen Musiktheorie, Musikwissenschaft, Musikphysiologie/Musikermedizin und Musikpädagogik forschen und lehren.

Ein erster kleiner Schritt

03.05.19 (Hannah Schmidt) -
In der Welt der Musikausbildung ist in den vergangenen Jahren einiges in Bewegung geraten. Mit der Bologna-Reform und der damit verbundenen Umstellung auf das Bachelor-Master-System musste grundsätzlich neu über das Studium nachgedacht werden, nicht nur in Struktur und Ausrichtung, sondern genauso über seine Inhalte. Studierende haben seitdem vor allem mehr individuellen Auswahl- und Gestaltungsspielraum als je zuvor, mit dem umzugehen jedoch noch gelernt wird, und zwar auf beiden Seiten.
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