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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Detmold«

Ausbildung, Fortbildung, kollegialer Austausch

Klausuren korrigieren, Unterricht vorbereiten, Lehrerkonferenzen. Der Musiklehrerberuf sieht neben dem tatsächlichen Unterricht eine Vielzahl weiterer Tätigkeiten vor. „Das macht es schwierig, sich nebenbei erhellende Anregungen zu verschaffen und den Blick aus der Sackgasse zu befreien“, bemängelt Prof. Dr. Ortwin Nimczik. Praktische Angebote zur Lehrerfortbildung seien auch von politischer Seite nicht vorhanden. Grund genug, um selbst die Initiative zu ergreifen. In Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht NRW gab die HfM Detmold Anfang Februar motivierten Lehrerinnen und Lehrern die Chance, im Rahmen des 1. Musikpädagogischen Tages aus ihrem Trott herauszukommen. Das Angebot galt ebenso auch den Bachelor-Studierenden der Hochschule, Musik-Referendaren sowie weiteren Akteuren aus dem Berufsfeld Musikunterricht der Region.

Einzigartiges Zeugnis Detmolder Klangkunst

Vor zwei Jahren zog die konzertante Klanginstallation „What you hear is what you hear“ des Gitarristen und Detmolder Hochschuldozenten Kim Efert zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer in Detmold und Bielefeld in ihren Bann. Anfang des Jahres brachte die Hochschule das Werk auf CD heraus. Hierbei wurde ein spezielles Aufnahmeverfahren angewendet, das die einzigartige Atmosphäre des Konzertes für Kopfhörersystem adaptierte. Ein Gespräch mit dem Komponisten Kim Efert, Big Band-Leiter Shawn Grocott und Tonmeisterstudent Leonard Loock über das Projekt.

Drei L für die Musik – überall, ein Leben lang

30.10.18 (Thomas Grosse) -
Die Hochschule für Musik Detmold plant die Gründung eines Zentrums für Lebenslanges Lernen in der Musik. Es dient der künstlerischen und pädagogischen Weiterbildung und will die kulturwissenschaftliche Forschung sowie insbesondere die musikalische Begabungsforschung einbeziehen. Das Zentrum verknüpft Erkenntnisse zum Musizieren über die Lebensspanne mit der Musikpraxis und soll einen Beitrag für die musikalische Breitenarbeit in der Region Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus leisten. Hochschulrektor und Initiator dieses Zentrums, Prof. Dr. Thomas Grosse, führt in seine Projektidee ein.

Digitale Werkzeuge für musikalische Praxis

Die Hochschule für Musik Detmold hat in vielen künstlerisch-technischen Bereichen Geschichte geschrieben. Sie beheimatet ein weltweit bekanntes Tonmeisterinstitut und verfügt als einzige deutsche Hochschule über eine Wellenfeldsynthese-Anlage im Konzerthaus. Seit ihrer Gründung ist die Hochschule ein Ort moderner Errungenschaften, gerade heute, wenn es um wissenschaftlich-technische Entwicklungen rund um Musik und Digitalisierung geht. Hier geben seit über drei Jahren zwei Zentren den Takt an. Gegründet wurden sie unmittelbar hintereinander: Im Jahr 2013 das Zentrum für Musik und Filminformatik (ZeMFI), ein Jahr später das Zentrum Musik | Edition | Medien (ZenMEM). Es folgt ein Überblick über Entstehungsgeschichte, Forschungsbereiche und Zusammenhänge.

Digitalisierung in musikbezogenen Studiengängen erfährt in Detmold neue Impulse

05.12.17 (Philipp Ahner) -
Die Fachtagung für künstlerische Praxis und Wissenschaft zum Thema der Digitalisierung in der musikbezogenen Aus- und Weiterbildung an der Hochschule für Musik Detmold lockte Anfang Juni 25 Expertinnen und Experten verschiedener Hochschulen in die Kulturstadt am Teutoburger Wald. Die Tagung ermöglichte einen intensiven Austausch über Projekte, Lehr- und Lernpraxen, Konzepte und Forschungsvorhaben und zu Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Suchen und Ausprobieren

Das Detmolder Jungstudierenden-Institut (DJI) bildet eine zentrale Säule der Nachwuchsförderung an der Hochschule für Musik Detmold und strebt mehr an als musikalische Höchstleistungen im Jugendalter. Es legt Wert auf Sozialkompetenz und musikalische Allgemeinbildung der derzeit 21 Jungstudierenden im Alter von 12 bis 19 Jahren, die zum großen Teil aus der Region stammen, teilweise aber auch von außerhalb kommen. Dazu bezieht es Eltern und Schule in Fragen rund um die Ausbildung mit ein. In diesem Jahr blickt das Institut auf zehn Jahre Erfolgsgeschichte zurück. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Ein sinnvolles Geben und Nehmen

Haftet dem Musiklehrerberuf heutzutage ein verstaubtes Image an? Diese Frage treibt viele Musikhochschulen um, wenn sie auf die stagnierenden Bewerberzahlen ihres Studiengangs „Lehramt Musik“ blicken. Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Professor für Musikpädagogik und Studiengangsleiter an der Hochschule für Musik Detmold weiß um diese Problematik und macht auch in Bezug auf seine eigene Hochschule eine Bestandsaufnahme.

Werkzeuge an die Hand bekommen

02.06.17 (Anne Kohler) -
Zum Wintersemester 2017/18 richten Professorin Anne Kohler (Chor- und Orchesterleitung) und Professor Florian Ludwig (Orchesterleitung) den neuen Masterstudiengang „Dirigieren“ an der HfM Detmold ein. Das Besondere an dem Studiengang ist die Vielzahl an praktischen Übungs- und Konzertmöglichkeiten mit Chor und Orchester und eine individuelle Schwerpunktsetzung durch die Wahl zusätzlicher Projekte. Opernvorstellungen, Oratorienaufführungen, Kinderkonzerte oder Jazzchorprojekte — Studierende können die breite Vielfalt musikalischer Angebote nutzen und vertiefen in der möglichst selbstständigen Arbeit ihre im Unterricht erworbenen Fähigkeiten. Friedrich von Plettenberg sprach mit den beiden Studiengangsleitern über ihre Visionen.

„Die lebendige Kunst der Interpretation weitertragen“

08.12.16 (Jelka Lüders) -
Wettbewerbe als wichtiger Baustein der musikalischen Ausbildung haben an der Hochschule für Musik Detmold eine langjährige Tradition. Nicht weniger als fünf hochschulinterne Wettbewerbe werden jährlich in Detmold ausgelobt, vom klassischen Kammermusik-Wettbewerb bis hin zu innovativen Formaten wie „Musik & Vermittlung“ oder „Unternehmen: Musik“, in denen neben überzeugenden künstlerischen Darbietungen auch Kompetenzen in Konzertmoderation beziehungsweise Kulturmanagement gefragt sind. Mit dem „Brahms-Klavierwettbewerb Detmold“ öffnet die Hochschule im September 2017 nun erstmals ihre Türen für Studierende aus allen deutschen, österreichischen und schweizerischen Musikhochschulen.

Auf Knopfdruck bedienbar

Der Gang über die Stufen des Detmolder Konzerthauses wird von einem Hallen übertönt. Auf den ersten Eindruck schwirren diffuse Klänge umher. Sie erinnern an Kinoatmosphäre. Der Klang entfaltet sich und bekommt Raum. Wenn man genau hinschaut, sieht man ein rotes Lämpchen am linken Rand der Bühne aufleuchten. Zeichen dafür, dass die Wellenfeldsynthese-Anlage des Konzerthauses der Hochschule für Musik Detmold angeschaltet ist. Musiker befinden sich auf der Bühne. Konzentriert kommunizieren sie mit dem Tonmeister am FOH-Platz. Werkstattatmosphäre. Die rote Lampe erlischt. Der Innenraum des Konzerthauses wird in seinen Ursprungszustand zurückversetzt. All das passiert in Minutenschnelle.
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