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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Detmold«

Mehr Musiklehrerkräfte für die Schulen

An deutschen Schulen herrscht Lehrkräftemangel im Fach Musik. Es wird zu wenig unterrichtet und häufig von nicht ausgebildeten Lehrkräften. Das zeigt die erste bundesweite Auswertung von Daten zum Musikunterricht in Deutschland, die 2020 durch den Deutschen Musikrat, die Konferenz der Landesmusikräte und die Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Das Ergebnis ist frappierend: Von 40.000 benötigten Stellen fehlen 23.000. Ein kurzfristiger Lösungsansatz ist eine Nachqualifizierung von Lehrkräften. Diese Begleitung des Quereinstiegs findet derzeit in Detmold statt.

Ukraine digital: Erfolge in Krisenzeiten sichern

Seit Sommersemester dieses Jahrs kooperiert die HfM Detmold mit der Nationalen Musikakademie Odessa. Im Rahmen dieser Kooperation werden Projektmittel aus dem DAAD-Programm „Ukraine digital“ eingesetzt, um Musikstudierende in Odessa in Krisenzeiten zu unterstützen. Sie bekommen in einer Workshop-Reihe zum Thema Audio- und Videoproduktion Unterricht bei Studierenden des Tonmeisterinstituts. Ein Bericht über die Hintergründe des Projekts.

„Komponieren ist erweiterte Philosophie“

Vor zwei Jahren haben wir an dieser Stelle ein Interview mit dem Detmolder Kompositionsprofessor Dr. Mark Barden veröffentlicht. Inzwischen hat er erfolgreich eine eigene Klasse an der HfM Detmold aufgebaut. Seine Masterstudentin Zara Ali gewann in diesem Jahr den 1. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin. Ein Portrait über die Komponistin und ihre Arbeit.

Privatbibliothek wird erschlossen

30.05.22 (Irmlind Capelle) -
„die landschaft in ihrer strenge und kargheit ist nicht reizlos, vielmehr merke ich immer wieder, wenn ich lange nicht hier war, daß es meine heimat ist“, schreibt Hans Werner Henze am 16. Juni 1948 über den Wohnort seiner Familie in Kracks, heute Bielefeld-Sennestadt, an seinen Freund Peter Cahn in Frankfurt. Henze war Ostwestfale, doch hat ihn die Region bisher wenig geehrt – am meisten noch seine Geburtsstadt Gütersloh. Dies wird sich jetzt – hoffentlich nicht nur für Detmold – ändern, denn seit 2018 ist mit Prof. Dr. Antje Tumat eine ausgewiesene Henze-Spezialistin Hochschullehrerin am Musikwissenschaftlichen Seminar, die gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit einen Forschungsschwerpunkt zu Hans Werner Henze aufgebaut hat.

Zwischen Streicherakademie und Kreativinstitut

Die Entwicklung innerhalb der HfM Detmold schreitet ständig voran. Das gilt nicht nur für den künstlerischen Bereich sowie die Gestaltung von Studium und Lehre. Hinzugekommen ist seit einem Jahr ein drittes Ressort, in dem die Themen Wissenschaft und Digitalisierung gebündelt sind, auf die aktuellen Herausforderungen in angemessener Weise zu reagieren. Drei neue Prorektor*innen verstärken seit nunmehr einem Jahr das Team rund um Rektor Prof. Dr. Thomas Grosse und Kanzler Hans Bertels im Rektorat. Ein Einblick in ihre Ressorts.

Erinnerungen zum Leben erwecken

Nicht noch eine Festschrift! Um die Geschichte der Hochschule für Musik Detmold zu würdigen, wurde anlässlich des nun vollendeten Dreivierteljahrhunderts Musikstudium in Detmold keine neue Seite der Chronik aufgeschlagen, sondern eine Website programmiert. Damit stellt die Hochschule die Betrachtung der eigenen Historie um – statt einer im jeweiligen Umfeld festgeschriebenen Bewertung der vergangenen Jahrzehnte ist die neue Chronik digital. Sie kann also in Zukunft mitwachsen, ergänzt und kommentiert werden, Multimedia ermöglichen und jederzeit abrufbar sein. Dieser Ansatz steht einer Hochschule gut zu Gesicht, die seit ihrer Gründung stets offen für neue Wege ist.

Gestreamt oder gefühlt ?

Von Wohnzimmerkonzerten bis hin zu professionell gestreamten Formaten in High End-Qualität: Wer in diesen Zeiten Musik mittels Video-Streamings konsumieren möchte, sieht sich einer unüberschaubaren Menge an Möglichkeiten gegenüber. Kaum ein Veranstalter existiert, der das Format nicht auf einem YouTube-Kanal oder weiteren Social Media-Plattformen ausprobiert hat. Es gibt allerdings auch Musiker*innen, die sich dagegen entscheiden und dafür mannigfaltige Gründe anführen: Aktuelle Bezahlformate fehlen und so wird das in Corona-Zeiten zur Höchstform auflaufende Live Streaming von vielen Befürwortern gelobt und von Kritikerinnen bemängelt.

„Im Himmel werde ich hören !“

In Detmolds Planungen zum Beethovenjahr 2020 stand das Thema „Musik und Hörbeeinträchtigung“ von Anbeginn auf der Agenda. Als vor allem im Alter zunehmendes Problem vieler aktiv Musizierender stellt der Hörverlust eine Einschränkung dar, die bis zur Berufsunfähigkeit führen kann. Schlecht zu hören berührt aber darüber hinaus auch den Alltag aller Menschen, da die soziale Bedeutung des Hörens nicht zu unterschätzen ist. Betroffen sind etwa 16 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren. Hörprävention ist damit von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Corona als Motor zum Umdenken

29.11.20 (Lydia Grün) -
„Ton? – Läuft – Kamera? – Läuft – CP 2 Take 3 – Klappe – Und Action“: So klingt die Vorbereitung zum Kinderkonzert „Frühstück bei Ludwig“. Das Detmolder Sommertheater wurde im Juni 2020 zum Filmset umgebaut. Es entstand ein ungewöhnliches Bild für alle Beteiligten. Kurzerhand zum Drehbuch umgeschrieben und als Filmproduktion umgeplant, müssen alle Gewerke der Konzertproduktion, die prüfungsrelevanter Teil sowohl für Masterstudierende der Musikvermittlung als auch für künstlerische Wahlfächler*innen sind, neu gedacht werden.

„Das Wichtigste ist für mich das Suchen“

Der Amerikaner Mark Barden gehört derzeit zu den aufstrebenden Komponisten der jungen Generation. Mit dem Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung bedacht, setzt er sich mit aktuellen Themen der Zeit auseinander. Derzeit entwickelt er mit anderen Mitwirkenden für die Jubiläumssaison des Konzerthauses Berlin eine interaktive Virtual-Reality-Komposition in Zusammenarbeit mit dem Bildenden Künstler Julian Bonequi. Ab dem Wintersemester 2020/21 hat Mark Barden einen Ruf als Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Detmold angenommen.
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